Inhaltsverzeichnis: Zahlen nicht im Raster Thema ist als GELÖST markiert

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G0_H4rd

Beitrag von G0_H4rd »

!!!! Do-it-Right !!! Du bist mein Retter !!!

Hat alles problemlos funktioniert und sieht genau so aus, wie ich es haben will !! Vielen Vielen vielen herzlichen dank ! ;) Das rettet meine Arbeit ;) !!!

:) :) :) :) :)

Do-it-Right

Beitrag von Do-it-Right »

Ja bitte bitte, kein Problem ;)

@Besserwisser:
Genau das meinte ich, du redest hier nur geschwollen über irgendwelche richtige Typografie und was an dem Aufbau des Minimalbeispiels alles falsch ist, anstatt dem Thread-oder Fragesteller mal eine vernünftige Antwort zu präsentieren.

Es wird schon seine Gründe haben, warum er sscrpt und das fancyhdr-Paket benutzt. Ich tippe mal einfach drauf, weil er es nicht besser weis und diese Kombination genau das macht, was sie soll.

Und aus deinen Aussagen schließe ich leider, dass du noch nie an einer Universität gewesen bist. Die Vorlagen für solche Arbeiten kommen meist nicht vom Prof. sondern vom Prüfungsamt oder irgendwelchen Angestellten, die irgendwann mal der Meinung waren, dass so eine gute Arbeit aussehn könnte.

Besserwisser

Beitrag von Besserwisser »

Der Unterschied dürfte weniger sein, ob ich je auf einer Uni war. Der Unterschied ist eher, dass ich nicht nur Leute aus der Anonymität heraus persönlich angreife, sondern fundiertes Wissen weitergebe und bei der Abfassung meiner Arbeiten an der Uni die Courage hatte, typografisch fragwürdige Vorgaben nicht einfach zu übernehmen, sondern kritisch zu hinterfragen. Damit war ich sowohl bei mehreren Seminararbeiten als auch bei Studienarbeit und Diplomarbeit sogar erfolgreich. Auch bei meiner Arbeit für verschiedene Verlage, bin ich nicht immer den leichten Weg gegangen, jeden Unfug, der an mich herangetragen wurde, einfach zu machen, sondern Verbesserungen vorzuschlagen.

Übrigens hat weder der OP noch der Nachfrager erkennen lassen, dass es um eine Arbeit geht, bei der keinerlei Freiheiten bezüglich der Form hat. Das ist bisher nur eine Spekulation von Dir.

In meinem Bekanntenkreis gibt es übrigens sogar ein paar Leute, die an unterschiedlichen Unis arbeiten und dort auch mit Arbeiten von Studenten zu tun haben. Die meisten von denen würden es vorziehen, mit Studenten zu arbeiten, die mitdenken und Eigeninitiative zeigen. Gerade die Form-Vorgaben für die Arbeiten der Studenten sind meist eher auf Word ausgelegt und für Leute gedacht, die sonst in 10-Punkt-Comic-Sans so viel Text wie möglich auf eine Seite quetschen. Selten muss man sich sklavisch daran halten, wenn man mit den verantwortlichen Leuten redet.

Und nur, weil Dir eine Antwort nicht gefällt, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht vernünftig ist. In der KOMA-Script-Anleitung mal die Gliederungsbefehle nachzulesen, ist mit Sicherheit vernünftig. Ebenso ist es vernünftig, in der KOMA-Script-Anleitung mal das Kapitel über scrpage2 nachzulesen. Ebenso ist es vernünftig, eine vernünftige Typografie anzustreben. Der einfache Weg ist nicht immer der vernünftige. Etwas längerfristig betrachtet, könnte der vernünftige Weg aber sogar zum einfachen werden.

Noch so einer

Beitrag von Noch so einer »

@Do-it-Right: Da du dich hier gerade zu demjenigen machst, der die vernünftigen Antworten präsentiert, kannst Du mir vielleicht noch erklären, wofür in Deinem Beispiel das \newpage hier:
\begin{document}
\newpage
verwendet wird?

Wenn du schon dabei bist, wüsste ich auch noch gerne, warum Du die ganze Umdefinierungen und Einstellungen von tocloft nach \begin{document} und nicht davor vornimmst?

Und warum wird für das Inhaltsverzeichnis ein eigener Kopf definiert? Bei meinen bisherigen Dokumenten wurde der Kopf im Inhaltsverzeichnis automatisch gesetzt? Geht das nicht auch? Oder muss ich dann für das Abbildungsverzeichnis und das Tabellenverzeichnis und später für das Literaturverzeichnis und das Stichwortverzeichnis auch jeweils einen eigenen Kopf definieren?

Und wozu dient in Deinem Beispiel eigentlich die Zeile:
\addtocontents{toc} {\protect\renewcommand*\protect\@pnumwidth{3em} \protect\renewcommand*\protect\@tocrmarg{4em}}
Funktioniert das bei tocloft überhaupt? Und warum braucht man an der Stelle kein \makeatletter und \makeatother? Ich dachte, das braucht man immer, wenn man Befehle mit @ im Namen verwendet?

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Johannes_B
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Beitrag von Johannes_B »

Da unsere Seite auch als Archiv für Wissen dient, ist es meiner Meinung nach vollkommen legitim und sinnvoll, Menschen auf Falltüren im Code hinzuweisen.
Vielleicht empfindet ein zufällig über google hergeleiteter Mensch diese Informationen ja als durchaus hilfreich.

In den wichtigen Informationen, die auf diesen Seiten immer wieder in der ein oder anderen Form zu finden sind, wird übrigens auch darauf aufmerksam gemacht, dass das Vorschlagen alternativer Lösungswege genauso gut ist.
TeXwelt - Fragen und Antworten Schaut vorbei und stellt Fragen.
LaTeX-Vorlagen?

Der Weg zum Ziel: Ruhe bewahren und durchatmen, Beiträge und unterstützende Links aufmerksam lesen, Lösungsansätze verstehen und ggf. nachfragen.

Noch so einer

Beitrag von Noch so einer »

Übrigens gibt es in KOMA-Script-FAQ schon seit Jahren eine ordentliche Lösung für das Problem. Siehe »Wie kann ich römische Seitenzahlen im Inhaltsverzeichnis ordentlich untereinander setzen?« Dabei werden flatternde Punktlinien vermieden. Stattdessen wird für die unterschiedlichen Dokumentteile eine unterschiedliche Seitenzahlbreite definiert.

Das dortige Beispiel ist darüber hinaus so geschrieben, dass es sowohl mit latex, als auch pdflatex, als auch xelatex als auch lualatex funktioniert!

Besserwisser

Beitrag von Besserwisser »

Bist Du eigentlich noch daran interessiert, warum die \addcontents-Zeile trotz \@pnumwidth ohne \makeatletter funktioniert?

Noch so einer

Beitrag von Noch so einer »

Nicht wirklich. Ich weiß es nämlich. Die Ursache ist schlicht, weil das \protect an der Stelle letztlich zu \noexpand führt. \noexpand wiederum verhindert, dass \@ expandiert. Da @ ein Zeichen der Kategorie other ist, wird nach \@ auch kein Leerzeichen eingefügt. Also wird aus \noexpand\@pnumwidth beim Schreiben in die aux-Datei zwar \@ und pnumwidth, da aber kein Leerzeichen dazwischen eingefügt wird, wird das später beim Einlesen wieder als \@pnumwidth interpretiert. Würde das Makro nicht mit einem other-Zeichen beginnen, würde das ganze zerbrechen, etwa bei:
\documentclass{article}

\begin{document}
%\makeatletter
\addtocontents{toc}{\protect\newcommand*\protect\test@pnumwidth{3em}}
\addtocontents{toc}{\protect\renewcommand*\protect\@pnumwidth{\protect\test@pnumwidth}}
%\makeatother

\tableofcontents
\section{Test}
\end{document}
Hier wird ein Fehler gemeldet, weil in die aux-Datei nicht \test@pnumwidth, sondern \test @pnumwidth (also mit Leerzeichen nach \test) geschrieben wird. Ohne Fehler funktioniert es nur, wenn man die beiden auskommentierten Zeilen wieder aktiviert (und die aux-Datei löscht).

Eigentlich wird also schon \makeatletter und \makeatother benötigt. Es ist mehr oder weniger ein glücklicher Zufall, dass \protect\@pnumwidth auch ohne korrekt in die aux-Datei (und später in die toc-Datei) geschrieben wird.

Besserwisser

Beitrag von Besserwisser »

Hätte ich nicht besser erklären können.

Die übrigen Fragen kann ich Dir so leider nicht beantworten, weil ich natürlich nicht weiß, was sich Do-it-Right oder wer immer das verbrochen hat, dabei gedacht hat. Außer, dass man natürlich Kolumnentitel über \leftmark und \rightmark (bei scrpage2 auch einfach über \headmark) im Kopf aufrufen sollte. Sollte das automatische Setzen einmal nicht funktionieren, sollte man ggf. zu \markboth oder \markright (und bei scrpage2 ggf. auch \markleft) greifen. Aber das geht eigentlich aus den Anleitungen zu den Paketen auch hervor. Der ganze Beispielcode ist ein Fall für die Ablage: »So sollte man es besser nicht machen.« Das beginnt aber schon vor der falschen Verwendung von \fancyhead, beispielsweise bei der umständlichen Verwendung von \chapter* + \addcontentsline an Stelle der einfachen Verwendung von \addchap und bei den überflüssigen \newpage.

Noch so einer

Beitrag von Noch so einer »

Schon klar. Die entsprechenden Fragen waren auch eher rhetorischer Art, sollten also auf Missstände des vorgestellten Codes hinweisen. Hätte ich vielleicht ein :roll: ergänzen sollen …

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