Fehlermeldung Undefined control sequence l.105 \fnb@footn

Klassen und Pakete zur einfachen Umsetzung individueller Vorstellungen


grandmasta

Fehlermeldung Undefined control sequence l.105 \fnb@footn

Beitrag von grandmasta »

Liebe Community,

bei meiner Seminararbeit habe ich in bib.tex neue Literatur eingefügt und versucht in latex dann richtig zu zitieren. hat am anfang alles prima geklappt, aber jetzt bekomm ich die obenstehende Fehlermeldung.

Woran kann das liegen? denke, dass es an Zeile 105 ist

[...re likely to locate in low-tax municipalities.” \footnote{\cite[][, p. 10]{Schmidheiny.2015}} This hypothesis concludes tha....]

weißt aber leider nicht was da falsch ist. Bitte um dringende HILFE. Danke.

Stamm-

Genauer bitte

Beitrag von Stamm- »

grandmasta hat geschrieben:[…] weißt aber leider nicht was da falsch ist. Bitte um dringende HILFE. Danke.
Das wissen wir auch nicht. Grund dafür ist ein fehlendes Minimalbeispiel. Gerade bei Dringlichkeit sollte das von vornherein mitgeliefert werden. Das spart dir und potentiellen Helfern viel Zeit, weil es dann nicht so viele Rückfragen gibt.

Gast

Beitrag von Gast »

Kannst du die Fehlermeldung in einem Beispiel reproduzieren?

Gast

Beitrag von Gast »

Ich habe gerade mal spaßeshalber alle bei mir im text/latex-Verzeichnis installierten Pakete nach fnb@ durchsucht und keinen Treffer gefunden. Auch eine Suche nach fnb hat nichts Relevantes zutage gefördert. Das muss jetzt nicht heißen, kann aber auch bedeuten, dass Du mit recht obskuren Dingen hantierst. Besonders dann ist es für uns wichtig, dass Du uns ein Minimalbeispiel zeigst, das den Fehler reproduziert. Nur dann können wir mit der Analyse vernünftig loslegen.

Der gezeigte Code deutet noch auf kein Problem hin, wenn Du allerdings biblatex verwendest würde ich statt \footnote{\cite[][, p. 10]{Schmidheiny.2015}} wärmstens

Code: Alles auswählen

\footcite[10]{Schmidheiny.2015}
oder noch besser, wenn Deine Standardzitiermethode in Fußnoten ist, einfach

Code: Alles auswählen

\autocite[10]{Schmidheiny.2015}
mit der Option autocite=footnote empfehlen.

Dieses Beispiel soll einfach nur verdeutlichen, dass die gezeigte Passage an sich den besprochenen Fehler nicht erzeugen muss. Das Problem muss also noch an einer weiteren Stelle in Deinem Dokument sein.

Code: Alles auswählen

\documentclass[british]{article}
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage[utf8]{inputenc}
\usepackage{babel}
\usepackage{csquotes}

\usepackage[style=authoryear, autocite=footnote, backend=biber]{biblatex}

\addbibresource{biblatex-examples.bib}


\begin{document}
% geht, ist aber nicht schön
\enquote{low-tax municipalities.} \footnote{\cite[][, p. 10]{sigfridsson}} This hypothesis

% besser
\enquote{low-tax municipalities.} \footcite[10]{sigfridsson} This hypothesis

% gefällt mir am besten
\enquote{low-tax municipalities.} \autocite[10]{sigfridsson} This hypothesis

\printbibliography
\end{document}

markusv
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Beitrag von markusv »

Verwendest du das Paket fnbreak?!? Dies scheint laut Dokumentation diese Warnungen/Fehler zu erzeugen. Was genau das Paket tut, erschließt sich mir nicht in Gänze, ich habe auch noch nie davon gehört.

Wenn du nicht genau weißt, was es tut und es nicht zwingend brauchst, würde ich es aus der Präambel entfernen.
Wäre Microsoft Word für das Schreiben von Büchern entwickelt worden,
würde es Microsoft Book heißen.

Unkomplizierte und schnelle LaTeX-Hilfe, bspw. Erstellung von Vorlagen und Bewerbungen:
Help-LaTeX@web.de

Gast

Beitrag von Gast »

@markusv: Wenn man sehr lange Fußnoten setzt, kann es passieren, dass innerhalb einer Fußnote ein Seitenumbruch stattfindet. Letztlich ergänzt das Paket den Text einer Fußnote um ein Label am Anfang und ein Label am Ende, um dann testen zu können, ob eine Fußnote auf einer anderen Seite endet als sie beginnt, und dann eine Warnung ausgeben zu können. Wie der Anwender auf diese Warnung dann reagieren soll, bleibt ihm überlassen.

Wie die Anleitung selbst erklärt, kann jedenfalls die Erzeugung des Labels und vor allem die Ausgabe des Labels in der Warnung ein Problem sein. Das kann bis hin zu Fehlermeldungen gehen. Für den Fall bietet das Paket eine Option an, um stattdessen ein ungefährliches Label zu verwenden, wodurch allerdings die Aussagekraft der Warnungen ggf. auch deutlich sinkt.

In der Tat: Wenn man ohnehin nicht beabsichtigt auf die Warnung zu reagieren, würde ich empfehlen, das Paket gleich ganz wegzulassen.

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