Anhangs-Verzeichnis
Anhangs-Verzeichnis
Mit \appendix kann ich Anhänge generieren.
Aber kann ich für die Anhänge auch ein eigenens Inhaltsverzeichnis (nach dem Literaturverzeichnis und vor den Anhängen) generieren?
Gibt es das überhaupt? Oder ist das nur eine unsinnige Vorgabe meiner Dozenten?
Aber kann ich für die Anhänge auch ein eigenens Inhaltsverzeichnis (nach dem Literaturverzeichnis und vor den Anhängen) generieren?
Gibt es das überhaupt? Oder ist das nur eine unsinnige Vorgabe meiner Dozenten?
XeLaTeX, TeX Live, vim-latexsuite
Sollte mit dem Paket minitoc gehen, das Manual hat über 800 Seiten.
Gruß, Sepp
Gruß, Sepp
[1] Wichtige Dokumente [2] Knigge und Regelwerk
[3] TeXnicCenter und MiKTeX
[4] Minimalbeispiel und Fehlersuche [5] Status und Statusänderung
[3] TeXnicCenter und MiKTeX
[4] Minimalbeispiel und Fehlersuche [5] Status und Statusänderung
Funktionierendes Minimal-Beispiel:
Und nun der Feinschliff...
\documentclass{scrartcl} \usepackage{polyglossia} \setdefaultlanguage[spelling=new]{german} \usepackage{minitoc} \begin{document} \dosecttoc \tableofcontents \newpage \section{Zusammenfassung (250 W)} Diese vorliegende Arbeit soll anhand zwei ausgewählter Studien die \newpage \section{Anhänge} \secttoc \subsection{Anhang A - Studie 1} blablabla \newpage \subsection{Anhang B - Studie 2} blablablub \end{document}
XeLaTeX, TeX Live, vim-latexsuite
Also ich habe, das Problem, dass der Code aus dem Mini-Beispiel in meinem echten Dokument nicht funktioniert. Ich bekomme kein Anhangsverzeichnis.
Nach vielen Stunden von Versuchen und Annährens des Beispiel-Codes und meines realen Codes, konnte ich etwas herausarbeiten, was ich aber nicht verstehe.
Scheinbar kommt sich minitoc mit dem Lit-Verzeichnis ins Gehäge.
Kurz: Bekomme ich die Meldung "empty bibliography" (z.B. wenn bbl-file gelöscht), erscheint das Anhangsverzeichnis. Ist die bibliography vorhanden erscheint das Anhangsverzeichnis nicht.
Reproduzierbar ist es, in dem man einmal biber+xetex laufen lässt und einmal bbl-file löscht und xetex laufen lässt. Im ersten Fall gibt es kein Anhangsverzeichnis im zweiten Fall gibts eins.
Nach vielen Stunden von Versuchen und Annährens des Beispiel-Codes und meines realen Codes, konnte ich etwas herausarbeiten, was ich aber nicht verstehe.
Scheinbar kommt sich minitoc mit dem Lit-Verzeichnis ins Gehäge.
Kurz: Bekomme ich die Meldung "empty bibliography" (z.B. wenn bbl-file gelöscht), erscheint das Anhangsverzeichnis. Ist die bibliography vorhanden erscheint das Anhangsverzeichnis nicht.
Reproduzierbar ist es, in dem man einmal biber+xetex laufen lässt und einmal bbl-file löscht und xetex laufen lässt. Im ersten Fall gibt es kein Anhangsverzeichnis im zweiten Fall gibts eins.
%% bib-file \begin{filecontents*}{toc2.bib} @book{REF_REF, title = {Lehrbuch Pflegeforschung: Methodik, Beurteilung und Anwendungen}, publisher = {Huber, Bern}, author = {Polit, Denise F. and Beck, Cheryl Tatano and Hungler, Bernadette P.}, year = {2004} } \end{filecontents*} %% tex-file \documentclass[12pt]{scrartcl} \usepackage{xltxtra} \defaultfontfeatures{Mapping=tex-text} % Sprache \usepackage{polyglossia} \setdefaultlanguage[spelling=new]{german} % Schriftart Arial \setmainfont{Arial} % Bibliographie \usepackage[ backend=biber, style=apa, sortlocale=de_DE, natbib=true, url=false, doi=true, eprint=false ]{biblatex} \addbibresource{toc2.bib} \DeclareLanguageMapping{german}{german-apa} % Anhangsverzeichnis \usepackage{minitoc} %% Fußzeile \usepackage[footsepline]{scrpage2} \clearscrheadings \cfoot{\pagemark} \ofoot{2013-04-26} \ifoot{(CC BY-SA)} \pagestyle{scrheadings} \begin{document} \dosecttoc \section{Section Eins} \cite{REF_REF} mit dem \section{Section Zwei} \subsection{Subsection Zwei.eins} eeeeeeeee \subsection{Subsection Zwei.zwei} zzzzzzzzz \section{Section Drei} dddddddd \newpage \printbibliography \newpage \section{Anhang} \subsection{A-Verzeichnis} \secttoc \subsection{Anhang A - Studie 1} bliblablub \subsection{Anhang B - Studie 2} blublub \subsection{Anhand C - eidesstattliche Erklärung} ick schwör \end{document}
XeLaTeX, TeX Live, vim-latexsuite
Das ist Bug in minitoc (vielleicht steht auch was dazu in der Doku, aber ich weigere mich schon seit Jahren, die runterzuladen, weil sie so groß ist).
minitoc verzählt sich, wenn es \section*-Befehle gibt.
Eine Lösung ist:
(Eine andere wäre, in \printbibliography \addsec statt \section* zu benutzen.)
minitoc verzählt sich, wenn es \section*-Befehle gibt.
Eine Lösung ist:
\addtocounter{stc}{-1} \section{Anhang}
Ulrike Fischer
www.troubleshooting-tex.de
www.troubleshooting-tex.de
Geilomat! So gehts. 
Wie meldet man so einen "Fehler"? Es scheint mir als wäre es nur eine "Kleinigkeit" das zu beheben. Bisher konnte ich aber noch kein Bug-Tracking-System finden. Sieht CTAN hier irgendetwas dafür vor? Oder ist es immer nur der direkte Mail-Kontakt mit dem Packetbauer?

Wie meldet man so einen "Fehler"? Es scheint mir als wäre es nur eine "Kleinigkeit" das zu beheben. Bisher konnte ich aber noch kein Bug-Tracking-System finden. Sieht CTAN hier irgendetwas dafür vor? Oder ist es immer nur der direkte Mail-Kontakt mit dem Packetbauer?
XeLaTeX, TeX Live, vim-latexsuite
Ok \decrementstc funktioniert auch.Besserwisser hat geschrieben:Bevor Du etwas meldest, solltest Du mal den Abschnitt 1.3.4 der minitoc-Anleitung lesen.
Hab das auch vorher schon gelesen, aber nicht "abgespeichert", weil ich es nicht vertanden habe.
Woher soll ich wissen dass biblatex section* verwendet und dass sich sowas auf minitoc auswirkt?
In dem Abschnitt ist auch nie von biblatex die Rede.
Warum kann er nicht schreiben: "Wenn du biblatex verwendest..."?
XeLaTeX, TeX Live, vim-latexsuite
Du erwartest ernsthaft, dass jeder Paketautor jedes andere Paket kennt und bei jedem anderen Paket weiß, was es macht und daran denkt alle Implikationen in der Anleitung seines Pakets zu erwähnen, das ständig auf Aktualität zu überwachen und die eigene Anleitung aktuell zu halten??? Es dürfte schon schwer genug sein, bekannte Probleme mit anderen Pakete und ggf. die in die eigenen Pakete eingebauten Workarounds dafür im Auge zu behalten. Das was Du Da verlangst ist illusorisch. Du musst dabei auch bedenken, dass die Paketautoren das meist in ihrer Freizeit leisten.
Auf der anderen Seite kann jeder Anwender mithelfen. Wenn Du der Meinung bist, dass in minitoc an der Stelle ein beispielhafter Hinweis auf biblatex und in die biblatex-Anleitung ein Hinweis für die Verwendung von minitoc gehört, dann suche den Kontakt zu den entsprechenden Autoren und unterbreite ihnen entsprechende konstruktive Vorschläge. Vielleicht nehmen sie diese auf, vielleicht auch nicht.
Eine Alternative wäre der Wechsel von LaTeX zu ConTeXt. Bei ConTeXt sind wesentlich weniger "Paketautoren" beteiligt und diese sind es gewohnt, dass das System selbst in ständigem Fluss ist. Deshalb macht das Ganze einen mehr monolithischen Eindruck. Ob das allerdings auch für die Doku gilt …
Übrigens könnte umgekehrt auch ein Paketautor von jedem Anwender erwarten, dass er weiß, dass Überschriften ohne Nummer normalerweise eine Sternform eines Gliederungsbefehls implizieren …
Aber mach Dir nichts draus. In einigen Wochen wirst Du über solche Dinge nicht mehr nachdenken. Dann ist Dir das ebenfalls sofort klar.
Meiner Meinung nach gehören solche Hinweise eher in eine ausführliche LaTeX-Einführung, falls diese Einführung beide Pakete behandelt. Ein Paketanleitung selbst kann unmöglich alle Querverknüpfungen aufführen. Das würde den Rahmen sprengen. Schau Dir alleine mal die Kurzanmerkungen zu Paket(in)kompatibilitäten in der hyperref-Anleitung (in dem Fall im Teil README.pdf) an. Allein das zu pflegen dürfte nicht wenig aufwändig sein.
Auf der anderen Seite kann jeder Anwender mithelfen. Wenn Du der Meinung bist, dass in minitoc an der Stelle ein beispielhafter Hinweis auf biblatex und in die biblatex-Anleitung ein Hinweis für die Verwendung von minitoc gehört, dann suche den Kontakt zu den entsprechenden Autoren und unterbreite ihnen entsprechende konstruktive Vorschläge. Vielleicht nehmen sie diese auf, vielleicht auch nicht.
Eine Alternative wäre der Wechsel von LaTeX zu ConTeXt. Bei ConTeXt sind wesentlich weniger "Paketautoren" beteiligt und diese sind es gewohnt, dass das System selbst in ständigem Fluss ist. Deshalb macht das Ganze einen mehr monolithischen Eindruck. Ob das allerdings auch für die Doku gilt …

Übrigens könnte umgekehrt auch ein Paketautor von jedem Anwender erwarten, dass er weiß, dass Überschriften ohne Nummer normalerweise eine Sternform eines Gliederungsbefehls implizieren …

Aber mach Dir nichts draus. In einigen Wochen wirst Du über solche Dinge nicht mehr nachdenken. Dann ist Dir das ebenfalls sofort klar.
Meiner Meinung nach gehören solche Hinweise eher in eine ausführliche LaTeX-Einführung, falls diese Einführung beide Pakete behandelt. Ein Paketanleitung selbst kann unmöglich alle Querverknüpfungen aufführen. Das würde den Rahmen sprengen. Schau Dir alleine mal die Kurzanmerkungen zu Paket(in)kompatibilitäten in der hyperref-Anleitung (in dem Fall im Teil README.pdf) an. Allein das zu pflegen dürfte nicht wenig aufwändig sein.