Der Unterschied dürfte weniger sein, ob ich je auf einer Uni war. Der Unterschied ist eher, dass ich nicht nur Leute aus der Anonymität heraus persönlich angreife, sondern fundiertes Wissen weitergebe und bei der Abfassung meiner Arbeiten an der Uni die Courage hatte, typografisch fragwürdige Vorgaben nicht einfach zu übernehmen, sondern kritisch zu hinterfragen. Damit war ich sowohl bei mehreren Seminararbeiten als auch bei Studienarbeit und Diplomarbeit sogar erfolgreich. Auch bei meiner Arbeit für verschiedene Verlage, bin ich nicht immer den leichten Weg gegangen, jeden Unfug, der an mich herangetragen wurde, einfach zu machen, sondern Verbesserungen vorzuschlagen.
Übrigens hat weder der OP noch der Nachfrager erkennen lassen, dass es um eine Arbeit geht, bei der keinerlei Freiheiten bezüglich der Form hat. Das ist bisher nur eine Spekulation von Dir.
In meinem Bekanntenkreis gibt es übrigens sogar ein paar Leute, die an unterschiedlichen Unis arbeiten und dort auch mit Arbeiten von Studenten zu tun haben. Die meisten von denen würden es vorziehen, mit Studenten zu arbeiten, die mitdenken und Eigeninitiative zeigen. Gerade die Form-Vorgaben für die Arbeiten der Studenten sind meist eher auf Word ausgelegt und für Leute gedacht, die sonst in 10-Punkt-Comic-Sans so viel Text wie möglich auf eine Seite quetschen. Selten muss man sich sklavisch daran halten, wenn man mit den verantwortlichen Leuten redet.
Und nur, weil Dir eine Antwort nicht gefällt, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht vernünftig ist. In der
KOMA-Script-Anleitung mal die Gliederungsbefehle nachzulesen, ist mit Sicherheit vernünftig. Ebenso ist es vernünftig, in der
KOMA-Script-Anleitung mal das Kapitel über scrpage2 nachzulesen. Ebenso ist es vernünftig, eine vernünftige Typografie anzustreben. Der einfache Weg ist nicht immer der vernünftige. Etwas längerfristig betrachtet, könnte der vernünftige Weg aber sogar zum einfachen werden.