Ich kann da keine Änderung über die TeX-Live-Versionen erkennen. Aber ich vermute, dass du etwas anderes willst, als gezeigt, nämlich, dass \coverpageleftmargin 80% des zum Zeitpunkt der Berechnung aktuellen Werts bekommt und \coverpagerightmargin schlicht denselben Wert erhält. Dann wäre deine Berechnung Unsinn, weil in der Voreinstellung \coverpagerightmargin bei dir nämlich als \def\coverpagerightmargin{\coverpageleftmargin} definiert ist. Wenn du also erst \coverpageleftmargin auf 80% von \coverpageleftmargin setzt und danach \coverpagerightmargin auf 80% von \coverpagerightmargin, dann ist \coverpagerightmargin anschließend 80% des aktuellen \coverpageleftmargin und damit 80% von 80% des ursprünglichen \coverpageleftmargin. Die Lösung wäre also \coverpagerightmargin gar nicht umzudefinieren oder erneut explizit auf \coverpageleftmargin zu setzen, also beispielsweise:
\documentclass[
titlepage=firstiscover
]{scrreport}
\AtBeginDocument{%
% \show\coverpageleftmargin% so kannst du in der log-Datei die vorherigen Definition sehen
% \show\coverpagerightmargin% so kannst du in der log-Datei die vorherige Definition sehen
\edef\coverpageleftmargin{\the\dimexpr .8\coverpageleftmargin\relax}%
\def\coverpagerightmargin{\coverpageleftmargin}% im Beispiel nicht erforderlich, weil Voreinstellung
% \show\coverpageleftmargin% so kannst du in der log-Datei die verwendete Definition sehen
% \show\coverpagerightmargin% so kannst du in der log-Datei die verwendete Definition sehen
}
\begin{document}
\title{%
Dieser Titel ist unabhängig davon, ob titlepage=firstiscover gesetzt ist oder nicht, zentriert.%
}
\maketitle
\end{document}
Übrigens empfehle ich, mehr auf signifikante Leerzeichen, beispielsweise durch Zeilenenden zu achten. Wenn man sich diesbezüglich einen konsequenten Stil aneignet und selbst dann durchzieht, wenn man 100% sicher ist, dass LaTeX an der Stelle Leerzeichen automatisch ignoriert, macht man deutlich weniger Fehler an Stellen, an denen LaTeX die Leerzeichen eben doch nicht ignoriert.