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Ich bin kurz vorm Verzweifeln mit Latex

Verfasst: Di 1. Nov 2016, 14:02
von fred2016
Hallo Zusammen,

ich bin neu hier und auch neu bei der Arbeit mit Latex. Und ich bin kurz vor dem verzweifeln. Was ist mein Ziel?

Ich benötige Latex ausschließlich, um in html-Dokumenten vernünftige mathematische Formeln schreiben zu können. An einer Erstellung von umfangreichen Dokumenten - z.B. als pdf - bin ich im Moment nicht interessiert.

Nun habe ich mich zunächst mal mit dem Nötigsten (ich hoffe, es ist alles) ausgestattet:
  • * das "MiKTeX Package Manager (Admin)" habe ich installiert, scheinbar ist es Voraussetzung für die Arbeit mit Latex, wenn ich es öffne, kann ich allerdings mit dem, was ich da sehe nichts anfangen
    * den Texmaker 4.5 habe ich ebenfalls installiert, aber er scheint nicht funktionieren zu wollen
    * dann habe ich noch ein Benutzerhandbuch von Pascal Brachet dazu, das mir auch nicht weiter hilft.
Im Moment sitze ich vor dem Texmaker und versuche einfach mal eine .tex-Datei, die ein perfektes .pdf-Dokument erzeugt (habe ich aus dem Web, scheint perfekt zu funktionieren) als pdf anzuzeigen, und das funktioniert erstmal, kaum habe ich die tex-Datei geöffnet, ist im pdf-Viewer daneben auch das fertige pdf zu sehen. Versuche ich dasselbe mit einem selbst erstellten Dokument, das ich lediglich aus dem funktionierenden durch Löschen eines Absatzes erstellt habe, passiert im pdf-Fenster gar nichts.

Irgendwas läuft hier wohl grundfalsch, ich habe sowas noch nie erlebt.

Kann mir irgendwer helfen?

Fred

Verfasst: Di 1. Nov 2016, 15:11
von Gast
Du musst auch einen LaTeX-Lauf durchführen, damit es überhaupt ein PDF gibt. So ein paar Grundlagen zu lernen, wäre sicher keine dumme Idee …

Verfasst: Di 1. Nov 2016, 16:59
von Gast
Und wie startet man einen solchen "Latex"-Lauf. In insgesamt 5 Anleitungen zu Latex habe ich davon nichts gelesen. Normalerweise würde ich das im Untermenü zu "Datei" oder "Bearbeiten" erwarten. Bei VBA z.B. gibt es einen Punkt im Hauptmenü, da steht drauf "Kompilieren". Danach sucht man eigentlich, weil man ja weiß, daß im Hintergrund noch ein paar weitere Dateien erstellt werden müssen. Wenn man sich ein paar Grundlagen in EDV angeeignet hat...

Verfasst: Di 1. Nov 2016, 17:27
von u_fischer
texmaker hat eine Anleitung und da gibt es sogar einen Punkt "Compiling"
http://www.xm1math.net/texmaker/doc.html
Ich benötige Latex ausschließlich, um in html-Dokumenten vernünftige mathematische Formeln schreiben zu können.
Da würde ich ja eher mathjax nehmen. https://www.mathjax.org/

Verfasst: Di 1. Nov 2016, 17:57
von Johannes_B
Ich habe das Thema in dieses Unterfoum verschoben. Ob das korrekt ist, ist fraglich, aber im vorigen Unterforum war das Thema komplett falsch.

Ich würde dir empfehlen eine aktuelle LaTeX-Einführung durchzuarbeiten. Da ist die kürzeste nicht immer die beste. Einen Nachmittag mit einer Tasse Tee/Kaffee, oder einen Abend mit einem kühlen Bier oder gutem Glas Wein und du hast die Grundlagen drauf.

Obwohl MathJax wohl wirklich die bessere Wahl wäre.

Verfasst: Di 1. Nov 2016, 20:46
von fred2016
Johannes_B hat geschrieben:Ich habe das Thema in dieses Unterfoum verschoben. Ob das korrekt ist, ist fraglich, aber im vorigen Unterforum war das Thema komplett falsch.

Ich würde dir empfehlen eine aktuelle LaTeX-Einführung durchzuarbeiten. Da ist die kürzeste nicht immer die beste. Einen Nachmittag mit einer Tasse Tee/Kaffee, oder einen Abend mit einem kühlen Bier oder gutem Glas Wein und du hast die Grundlagen drauf.

Obwohl MathJax wohl wirklich die bessere Wahl wäre.
Auf jeden Fall, wie ich jetzt bereits praktisch feststellen konnte. Dank nochmal an u_fischer! Auf die LaTeX-Einführung kann ich jetzt erstmal verzichten, es ging wirklich nur um die Website. Kleine Tricks habe ich mir auch schon ausgedacht, wie man hier sieht (man beachte die 2 über dem Wurzelzeichen).

Danke an alle!

Fred

Verfasst: Mi 2. Nov 2016, 07:09
von markusv
fred2016 hat geschrieben: Kleine Tricks habe ich mir auch schon ausgedacht, wie man hier sieht (man beachte die 2 über dem Wurzelzeichen).
Nur als Hinweis:
\sqrt hat aber auch ein optionales Argument, mit dem du den Grad der Wurzel angeben kannst. Die Anwendung eines "Tricks" erschließt sich mir in diesem Zusammenhang nicht so ganz.

Siehe hier:
\documentclass{standalone}
 \begin{document}
$ \frac{1}{a} +\frac{1}{b} =\frac{a+b}{ab} =\sqrt[2]{\frac{a^2 +2ab+b^2}{a^2b^2}} $
\end{document}

Verfasst: Mi 2. Nov 2016, 08:19
von Gast
Das optionale Argument hat er ja auch verwendet. Er war wohl nur mit der normalen Positionierung nicht ganz einverstanden.

Verfasst: Mi 2. Nov 2016, 09:07
von markusv
Ah ok. Für mich sah es nach irgend einer furiosen Kombination aus {}^2 und \sqrt{} aus.

Kann leider die TeX-Commands nicht einsehen.

Verfasst: Mi 2. Nov 2016, 13:23
von fred2016
Anonymous hat geschrieben:Das optionale Argument hat er ja auch verwendet. Er war wohl nur mit der normalen Positionierung nicht ganz einverstanden.
So isses. Ich habe
\:
(also mittleren Abstand) eingefügt, weil sonst die ohnehin winzige 2 ganz an den aufsteigenden Ast des Wurzelzeichens geklebt wäre.

Mir scheint allerdings, daß den beiden letzten Schreibern, also auch dir, solche Dinge gewöhnlich ziemlich am ... vorbeigehen. Wenn man auf sowas keinen Wert legt, wieso verwendet man dann Latex??