Anonymous hat geschrieben:Du kannst Dir den Eingriff in \DeclareNameFormat wahrscheinlich ganz sparen. Entweder mitwas alle Namen zu "Nachname, Vorname" ändert, oder mit\DeclareNameAlias{default}{family-given}um für andere Stile ganz sicher zu gehen, kannst Du auch noch \DeclareNameAlias{sortname}{family-given} hinzufügen, das sollte mit alphabetic aber nicht nötig sein (schaden kann es aber auch nicht).\DeclareNameAlias{author}{family-given} \DeclareNameAlias{editor}{family-given} \DeclareNameAlias{translator}{family-given}
Beachte dass der Code dann nicht nur das Format von Autoren, sondern auch das von Herausgebern ändert, wenn sie an der Stelle der Autoren stehen. Vergleiche das Ergebnis des Codes unten, wenn Du gaonkar zitierst, mit Deinem Code.
Bei Deinem Code fehlt außerdem ein % hinter dem \nameparts{#1}, was für ungewollte Leerzeichen sorgt.
Du bekommst die Initialen für die Vornamen dann mit der Option giveninits=true.
Mich wundert, dass Du sorting=none bei einem alphabetic-Stil benutzt, gibt das in der Bibliographie nicht ein heilloses Chaos, kannst Du das Referenzen vernünftig finden? Die bei style=alphabetic automatisch gewählte Sortierung anyt scheint mir irgendwie sinnvoller.
Statt citestyle=alphabetic,bibstyle=alphabetic ist style=alphabetic kürzer aber äquivalent.
Wenn wir bei Sachen sind, die ich sinnvoll finde, möchte ich Dir ans Herz legen, in der Bibliographie ein paar Namen mehr anzugeben. Ich finde es etwas unschön in der Bibliographie Namen mit "et al." unter den Tisch fallen zu lassen. Daher gibt es in dem Beispiel unten auch maxbibnames=999, auf die Zitate hat das keinen Einfluss.
\documentclass[a4paper]{scrartcl} \usepackage[T1]{fontenc} \usepackage[utf8]{inputenc} \usepackage[ngerman]{babel} \usepackage[backend=biber, style=alphabetic, giveninits=true, maxbibnames=999]{biblatex} \usepackage[babel,german=quotes]{csquotes} \DeclareNameAlias{author}{family-given} \DeclareNameAlias{editor}{family-given} \DeclareNameAlias{translator}{family-given} \DeclareNameAlias{sortname}{family-given} \addbibresource{biblatex-examples.bib} \DefineBibliographyStrings{ngerman}{ andothers = {{et\,al\adddot}}, } \renewcommand*{\mkbibnamefamily}[1]{\textsc{#1}} \DeclareFieldFormat{labelalpha}{\textsc{#1}} \begin{document} \textcite{sigfridsson,gaonkar} \cite{aksin} \textcite{geer} \printbibliography \end{document}
Danke dir. Die Variante funktioniert auch sehr gut. Ich bin in der Thematik nicht mehr so drin. Bisher hat das ganze zu meiner Zufriedenheit funktioniert, deswegen habe ich das so gelassen. Deine Variante funktioniert auch und schaut bisher ganz gut aus. Naja bei Artikel mit bis zu 8 Autoren ist es schon ein wenig unansehnlich sage ich mal, wenn alle Autoren erwähnt werden. Aber das kann ich ja mit maxbibnames einfach korrigieren, wie ich möchte
Vielen Dank trotzdem.