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Herangehensweise an lange Tabellen

 

markusdittrich
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     Beitrag Verfasst am: 27.10.2016, 23:30     Titel: Herangehensweise an lange Tabellen
  Antworten mit Zitat      
Liebe Latex-Profis,
als Neuling in Latex habe ich für meine Dissertation recht schnell schöne und motivierende Ergebnisse bekommen, jedoch komme ich jetzt nicht weiter. Ich habe mehrere Tabellen, in denen mehr Spalten sind als auf eine Seite passen. Nun habe ich eine Tabelle in 2 aufgeteilt, was optisch zwar gut aussieht, jedoch von Latex meilenweit auseinander platziert wird. Damit ist der Inhalt nicht mehr verständlich.

Meine Überlegungen: kann man Latex sagen, dass es die zwei Tabellen hintereinander platzieren soll? Wo die auf der Seite und im Bezug zum Fließtext stehen, wäre egal. Mit minipage habe ich das nicht hinbekommen, das scheint ja eher dafür gemacht zu sein, mehrere Figures nebeneinander zu setzen. Rolling Eyes

Alternativ, gibt es ähnlich wie mit longtable für Tabellen mit vielen Zeilen eine Option, mit der Latex die Tabellen automatisch trennt und die erste Spalte als Beschriftungsspalte beibehält? Dann würden die ja hintereinander erscheinen. Das wäre elegant Cool

Ich wollte erstmal prinzipiell fragen, deswegen habe ich noch kein Syntaxmonster gepostet...
Danke im Voraus!
Markus
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     Beitrag Verfasst am: 28.10.2016, 06:39     Titel:
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Wenn die Tabellen untereinander auf eine Seite passen, kann man sie einfach in einer gemeinsamen Gleitumgebung setzen. Dann landen sie auch gemeinsam auf einer Seite. Wenn das nicht der Fall ist, muss man darauf achten, dass man die Platzierungsoptionen nicht zu stark einschränkt und unbedingt p mit drin lässt. Man darf also insbesondere nicht den häufigen Fehler machen, [h] anzugeben (generell keine gute Idee). Ggf. kann man dann noch mit einem \afterpage{\clearpage} (benötigt Paket afterpage) dafür sorgen, dass beide Tabellen ortsnah ausgegeben werden. Natürlich kann man auch für Tabellen, die nicht über eine Seite hinaus gehen, longtable verwenden, um sicherzustellen, dass sie unmittelbar ausgegeben werden. Last but not least könnte es bei solchen Tabellen sinnvoll sein, dafür zu sorgen, dass sie auf der nächsten Doppelseite ausgegeben werden. Auch das ist mit afterpage realisierbar. Wie man das konkret macht, willst du ja nicht wissen, sonst hättest du schlauer Weise ein InfoMinimalbeispiel mitgeliefert.

markusdittrich
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     Beitrag Verfasst am: 28.10.2016, 17:21     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Ich wollte erstmal mein Problem darstellen. Wie funktioniert denn eine Gleitumgebung? Ich habe prinzipiell viele kurze Kapitel, kann man Tabellen auch einem Kapitel (subsection) zuordnen, damit sie nicht erst Seiten später in anderem Kontext erscheinen?

Code • Öffne in Overleaf
% Dokumentenklasse
\RequirePackage[patch]{kvoptions}
\documentclass{DissOnlineLatex}

\usepackage{graphicx}
\usepackage{longtable} %für mehrseitige Tabellen
\usepackage{booktabs} %für wissenschaftliche Tabellen
\usepackage{xfrac} %für einhalb dreiviertel usw
\usepackage{float} %für Festlegen der Position von Objekten
\usepackage{microtype} %für dehnen und stauchen von Text mit textls
\usepackage{ragged2e} %für Rechtsbündigkeit
\usepackage[scaled]{uarial}
\renewcommand{\familydefault}{\sfdefault}
\usepackage{tabularx} %Tabellen auf Textbreite
\usepackage{textcomp} %für Einheiten
\usepackage{newfloat} %für Gleitumgebungen

% Eigene Trennungsregeln*
\include{hyphenations}
                         
%-zusaetzliche Kommandos*
%\include{command}

% Dokumentenanfang
\begin{document}

\subsection{Demographische Daten}
Die demographischen Daten unterschieden sich in den Gruppen bis auf eine Ausnahme nicht signifikant (Tabelle \ref{tab:demographie}, \ref{tab:demographie2}). Das Alter unterschied sich signifikant (F$_{2, 157}$, p < 0,001), die posthoc Analyse ergab, dass die teilnehmenden CCCP-Patienten durchschnittlich jünger waren und die PPPC-Patienten älter als die der anderen Gruppen. Zudem war der Schweregrad der PPPC nach dem Score1 und Score2 gemessen höher bei CCCP-Patienten als bei den beiden anderen Gruppen.

\begin{table}[]
\centering
\begin{tabular}{lllll}
\toprule
  & Gesunde & PPPC     & CCCP      & Testergebnis       \\
\midrule
Anzahl Patienten & 71        & 36        & 53           &                          \\
Alter, Jahre      & 55,1$±$16,9 & 68,4$±$14,4 & 43,0$±$16,8    & F$_{2, 157}$=25,33, p<0,001  \\
Verhältnis m/f     & 41/30     & 21/15     & 27/26        & $\chi^{2}$=0,71, p=0,702              \\
Größe, cm      & 171$±$9     & 171$±$11    & 169$±$11       & F$_{2, 157}$=0,08, p=0,922       \\
Gewicht, kg      & 74,7$±$13,9 & 76,6$±$17,0 & 71,7$±$16,7    & F$_{2, 157}$=0,86, p=0,424    \\
Score1             & 2,2$±$2,2   & 32,2$±$32,1 & 59,0$±$29,0    & H$_{2}$=120,33, p<0,001    \\
Score2             & 0,5$±$0,8   & 4,3$±$2,4   & 5,4$±$2,3     & H$_{2}$=108,01, p<0,001 \\
\bottomrule
\end{tabular}
\caption[Demographische Daten
]{Demographische Daten}
\label{tab:demographie}
\end{table}

\begin{table}[]
\centering
\begin{tabular}{lll}
\toprule
 & Posthoc-Vergleiche  & verwendeter Test        \\
\midrule                  
Alter, Jahre      & CCCP<Control<PPPC & Varianzanalyse (ANOVA) \\
Verhältnis m/f        &                                  & $\chi^{2}$-Test        \\
Größe, cm       &                                  & Varianzanalyse (ANOVA) \\
Gewicht, kg     &  & Varianzanalyse (ANOVA) \\
Score1               & Control<PPPC<CCCP & Kruskal-Wallis-Test       \\
Score2            & Control<PPPC<CCCP & Kruskal-Wallis-Test     \\
\bottomrule
\end{tabular}
\caption[Demographische Daten(Fortsetzung)
]{Demographische Daten (Fortsetzung)}
\label{tab:demographie2}
\end{table}

% Dokumentenende
\end{document}
[/code]
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     Beitrag Verfasst am: 28.10.2016, 17:34     Titel:
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Du solltest Unterstellungen vermeiden.

Du solltest die wichtigen Hinweise in jeweiligen Forum beachten.

Du solltest Links wie den für die Anfertigung eines InfoMinimalbeispiel beachten.

Du solltest \include nicht in der Dokumentpräambel verwenden.

Und wenn du dann noch Code im Forum korrekt markierst, kannst du sogar auf
Code • Öffne in Overleaf
klicken und erfahren, was du stattdessen verwenden solltest. Außerdem kann ich dann unterwegs den dann automatisch eingefügten Online-Editor-Link verwenden, um das Beispiel zu testen, was ich jetzt leider nicht kann.

Wenn du das beachtest, motiviert das Helfer weit eher dazu, sich mit deinem Problem zu befassen.

Beinschuss
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     Beitrag Verfasst am: 28.10.2016, 17:53     Titel:
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Um herauszufinden, wie eine Gleitumgebung funktioniert, ist neben jeder guten LaTeX-Einführung auch der erste Link von Tante goo... nützlich: http://texwelt.de/wissen/fragen/252.....sitionierung-beeinflussen.

Und ein "Syntaxmonster" möchte hier niemand sehen, sondern ein funktionierendes InfoMinimalbeispiel. Funktionierend heißt: Beim Drücken auf "Öffnen im Online-Editor" läuft das Beispiel möglichst fehlerfrei durch (es sei denn, der Fehler betrifft die Frage) und zeigt das unerwünschte Verhalten.
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markusdittrich
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     Beitrag Verfasst am: 28.10.2016, 20:05     Titel:
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Danke Beinschuss! Ich habe die Vorlage DissOnlineLatex genutzt, verstehe nicht den Sinn aller enthaltenen Befehle. Bin ja froh, wenn es funktioniert. Damit funktioniert der online Editor aber leider nicht. Danke für die Links, ich lese mich da durch. Hab halt ne Noob Frage gestellt. Hatte zuvor aber schon mehrere Stunden investiert um ne Lösung zu googeln ohne einschneidenden Erfolg. Also Danke! Ich melde mich nochmal wenn ich nicht zurecht komme.
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     Beitrag Verfasst am: 29.10.2016, 07:33     Titel:
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Hallo Markus,
das Problem mit dieser speziellen Vorlage ist, dass Dir selbst beim besten Willen niemand hier bei Problemen helfen kann, da die Vorlage weder auf CTAN liegt, noch im Online-Editor implementiert ist. Sogar der Download-Link auf http://www.carpet-project.net/katal.....nelatex-dissonline-tutor/ ist tot, und die Seite wird seit vier Jahren nicht mehr gepflegt (was vermutlich dann auch für die Vorlage gilt, die damit ziemlich sicher zumindest teilweise veraltet ist). Wenn Du noch am Anfang Deines Projektes bist, empfehle ich dringend, die Vor- und Nachteile dieser Vorlage anhand der Argumente aus Minimale Vorlage vs. maximale Probleme abzuwägen.
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     Beitrag Verfasst am: 29.10.2016, 09:11     Titel: ....
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...
ist diese Vorlage gemeint?
http://www.dnb.de/DE/Wir/Projekte/Archiv/dissonlineTutor.html

Gruß
Martin
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(Gotthold Ephraim Lessing)
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Beinschuss
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     Beitrag Verfasst am: 29.10.2016, 09:20     Titel:
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Auch da führt der Link zum Download nur wieder auf dieselbe Seite, und der Satz: "Leider kann 5 Jahre nach Abschluss des Projektes kein Support für diese mehr angeboten werden", sollte als Warnung verstanden werden. Treten Inkompatibilitäten mit aktualisierten Paketen auf, stehen insbesondere Nutzer auf dem Schlauch, die fälschlicherweise meinen, mit einer Vorlage alle Probleme im voraus umschifft zu haben.
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Johannes_B
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     Beitrag Verfasst am: 29.10.2016, 09:51     Titel:
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Warum denn um den falschen brei herumreden? Die Vorlage/Klasse ist schlicht nicht empfehlenswert.


Man kann nicht von einem HIWI erwarten, dass er mal einfach so in drei Monaten was erschafft, was viele Menschen nutzen müssen. Zumindest kenne ich keine HIWIs, die Brücken planen.
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