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Layout bringt mich ins KOMA

 

alex1974
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     Beitrag Verfasst am: 15.08.2008, 11:49     Titel: Layout bringt mich ins KOMA
  Antworten mit Zitat      
Ich habe mich durch die KOMA Anleitung und geometry gearbeitet, aber ich bekomme mein Layout nicht hin. Dabei ist es nichts ausgefallenes.
Ich versuche folgendes:
10pt,a4paper,twoside,twocolumn und scrbook
die Ränder der Seite: outer 1 cm, inner (inkl. bindingoffset) 1 cm, top und bottom 2 cm
Kopfzeile und Fußzeile bei 1 cm
die Randnotizen auf dem äußeren Seitenrand 4 cm mit 0.5 cm marginparsep (auf der Innenseite keine Randnotizen)

Irgendwie bekomme ich es nicht hin. Mein bester Versuch hatte die richtigen Randabstände, aber Randnotizen innen und außen.

Weiß jemand Rat?
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DonCube
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     Beitrag Verfasst am: 15.08.2008, 12:12     Titel: Typographisch korrekt mit LaTeX arbeiten.
  Antworten mit Zitat      
Hi Alex,
ist das ein Pflichtlayout oder willst du das so machen. Wenn es Pflicht ist wirst du nicht um geometry und co herumkommen. Sollte es aber Deine Idee sein, dann würde ich versuchen dich auf den typographisch Korrekten Weg zurückzuholen.

Denn die Angaben die du gemacht hast sind typographisch gesehen schlichtweg grausam. Aber leider verlangen viele Professoren und Lehrer in Ermangelung eines typographischen Wissens, solche Maße. Dann bleiben nur zwei Möglichkeiten. Entweder stillschweigend hinnehmen und umsetzen. Oder anders machen und es vorlegen ob es so geht.

Ich habe auch lagen Zeit mit geometry die Seiten so gesetzt wie ich sie haben wollte. Irgendwann dann mal festgestellt was eigentlich "richtig" ist und nun geometry beiseite gelegt und alles mit KOMA-Script direkt eingestellt.

Daher würde es mich interessieren aus welcher Motivation du Seitenränder und Kopf und Fusszeilen so gewählt hast?

Gruß
DonCube
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alex1974
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     Beitrag Verfasst am: 15.08.2008, 12:30     Titel: Layout Pflicht oder Kür
  Antworten mit Zitat      
Es ist kein Pflichtlayout. Es sind die Maße aus einem Kochbuch und die wollte ich so in etwa übernehmen. Einige mm mehr oder weniger hätte ich dann noch angepasst.
Es geht mir mehr um das Grobe.
Ich bekomme die Randnotizen einfach nicht zusammen. Sie erscheinen immer auf beiden Rändern und ich wollte sie nur auf dem äußeren Rand. Ich habe es auch schon mit \usepackage{mparhack} probiert, erfolglos.

Danke übrigens für die schnelle Antwort.
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DonCube
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     Beitrag Verfasst am: 15.08.2008, 13:28     Titel: Randnotizen in LaTeX
  Antworten mit Zitat      
So ich habe nun mal einfach ein Dokument mit Randnotizen erstellt. Leider hast Du kein Minimalbeispiel erstellt, so dass ich Dein Problem hätte nachvollziehen können.

Hier mal mein Beispiel mit LaTeX.
Code



\begin{document}
\documentclass[11pt,
paper=a4,
DIV=calc,            % führt die Satzspiegelberechnung neu aus
BCOR=8mm,         % Bindekorrektur, liegt je nach Druck zwischen 8-15mm
%headinclude,         %Header einbinden                  
%footinclude         %Footer einbinden
]{scrbook}            
\title{Kochbuch}
\usepackage[ngerman]{babel}
\usepackage[latin1]{inputenc}
\usepackage[T1]{fontenc}   %8 Bit für die Schriftzeichen --> Wörtertrennung bei Wörtern mit Sonderzeichen
\usepackage{lmodern}
\usepackage{scrpage2}
%\KOMAoptions{DIV=10}   %DIV für die Satzspiegelberechnung etwas erhöhen um mehr Text auf eine Seite zu bringen. \recalctypearea kann dann wegfallen, da der Satzspiegel automatisch neu berechnet wird.

\recalctypearea   %Nach Wahl neuer Schriften unbedingt den Satzspiegel neu berechnen

\chapter{Die Geschichte}
Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen Sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines großen Sprachozeans. Ein kleines Bächlein namens Duden fließt durch ihren Ort und versorgt sie mit den nötigen Regelialien.
\marginline{Der Duden entspringt in Wesel}
Es ist ein paradiesmatisches Land, in dem einem gebratene Satzteile in den Mund fliegen. Nicht einmal von der allmächtigen Interpunktion werden die Blindtexte beherrscht - ein geradezu unorthographisches Leben. Eines Tages aber beschloß eine kleine Zeile Blindtext, ihr Name war Lorem Ipsum, hinaus zu gehen in die weite Grammatik. Der große Oxmox riet ihr davon ab, da es dort wimmele von bösen Kommata, wilden Fragezeichen und hinterhältigen Semikoli, doch das Blindtextchen ließ sich nicht beirren. Es packte seine sieben Versalien, schob sich sein Initial in den Gürtel und machte sich auf den Weg. Als es die ersten Hügel des Kursivgebirges erklommen hatte, warf es einen letzten Blick zurück auf die Skyline seiner Heimatstadt Buchstabhausen, die Headline von Alphabetdorf und die Subline seiner eigenen Straße, der Zeilengasse. Wehmütig lief ihm eine rethorische Frage über die Wange, dann setzte es seinen Weg fort. Unterwegs traf es eine Copy. Die Copy warnte \marginline{Böse Raubkopien}
das Blindtextchen, da, wo sie herkäme wäre sie zigmal umgeschrieben worden und alles, was von ihrem Ursprung noch übrig wäre, sei das Wort "und" und das Blindtextchen solle umkehren und wieder in sein eigenes, sicheres Land zurückkehren. Doch alles Gutzureden konnte es nicht überzeugen und so dauerte es nicht lange, bis ihm ein paar heimtückische Werbetexter auflauerten, es mit Longe und Parole betrunken machten und es dann in ihre Agentur schleppten, wo sie es für ihre Projekte wieder und wieder mißbrauchten. Und wenn es nicht umgeschrieben wurde, dann benutzen Sie es immernoch.

\end{document}
 


So setzt LaTeX den Text ganz alleine von sich aus. Über die DIV Einstellung kannst du jeweils mehr Text auf die Seite bringen. Der Vorteil hierbei. Das Paket typarea berechnet trotzdem einen harmonischen, korrekten Satzspiegel. Über die Bindekorrektur lässt sich dann ebenfalls ein Wert einstellen. Wichtig bei doppelseitigem Druck ist das die Seitenränder innen und aussen in einem Verhältnis von 1:2 stehen. Denn dann ist der resultierende Rand in der Mitte nachher genausp groß wie der äußere. Und dies sieht für den Menschen sehr harmonisch aus.

So ich hoffe ich habe nichts vergessen. Rolling Eyes

Gruß
DonCube
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alex1974
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     Beitrag Verfasst am: 15.08.2008, 14:04     Titel: Jetzt passt es...
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Ich kann nicht nachvollziehen, was falsch war, aber nun stimmt es. Die Randnotizen sind immer außen. Auch der Satzspiegel passt. Vielleicht liegt es an DIVcalc oder KOMAoptions DIV10. Die scheinen den Satzspiegel immer neu zu berechnen.

Danke auf jeden Fall!
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KOMA
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     Beitrag Verfasst am: 09.09.2008, 17:20     Titel: Re: Jetzt passt es...
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alex1974 hat Folgendes geschrieben:
Ich kann nicht nachvollziehen, was falsch war, aber nun stimmt es. Die Randnotizen sind immer außen. Auch der Satzspiegel passt. Vielleicht liegt es an DIVcalc oder KOMAoptions DIV10. Die scheinen den Satzspiegel immer neu zu berechnen.

Klar wird der Satzspiehel neu berechnet, wenn man DIV mit \KOMAoptions verstellt. Allerdings funktioniert innerhalb von \KOMAoptions weder DIVcalc noch DIV10. Das muss dann schon \KOMAoptions{DIV=calc} bzw. \KOMAoptions{DIV=10} heißen. Dokumentiert ist dies auch erst ab KOMA-Script 3.00. Für ältere Versionen nimmt man besser \typearea, wenn man DIV nachträglich ändern oder den Satzspiegel (z. B. nach dem Laden einer anderen Schrift) neu berechnen lassen will.

Was die Änderung von DIV keinesfalls verursacht ist, dass die Randnotizen in beiden Rändern ausgegeben werden. Überhaupt ändert KOMA-Script genau gar nichts an der LaTeX-Kernel-Anweisung \marginpar bzw. der von mparhack umdefinierten Version dieser Anweisung. KOMA-Script verwendet \marginpar allenfalls (und zwar für die Realisierung von \marginline).
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alex
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     Beitrag Verfasst am: 10.09.2008, 11:19     Titel:
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Woran könnte es dann liegen, das die REandnotizen auf beiden Seiten auftauchen?

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     Beitrag Verfasst am: 10.09.2008, 11:46     Titel: Warum hat es heute morgen geregnet?
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alex hat Folgendes geschrieben:
Woran könnte es dann liegen, das die REandnotizen auf beiden Seiten auftauchen?

Siehe http://www.komascript.de/minimalbeispiel
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