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Trotz festgelegter Schriftgröße änder sie sich.

 

Valkyrielia
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     Beitrag Verfasst am: 21.03.2019, 13:19     Titel: Trotz festgelegter Schriftgröße änder sie sich.
  Antworten mit Zitat      
Moin Comunety.
Ich habe das Problem, dass ich noch nicht herausfinden konnte, wieso LaTex trotz Schriftgrößen-Festlegung auf den Letzten Seiten plötzlich groß schreibt.
Ich benutze LaTex zum ersten mal, es könnte also sein das ich vielleicht ein Paket oder vielleicht einen befehl drinn habe der das verursacht, denn es war nicht von Anfang an so. oder er begrenzt es auf nur eine gewisse Seiten Anzahl aus irgeneinem Grund. Ich hab keine Ahnung.
Hier ist mal eine grobe Übersicht was ich drin habe bevor das Dokument beginnt. Ich habe bei den Standart und Mathepaketen noch weitere eingebunden.:

Code • Öffne in Overleaf
% Das ist mein LaTex-Dokument.
\documentclass[a4paper, 11pt]{scrreprt}
\usepackage[left= 3cm,right = 2cm, bottom = 2cm, top = 2cm]{geometry}
\usepackage[onehalfspacing]{setspace}
% ============= Packages =============

% Dokumentinformationen
\usepackage[
   pdftitle={Titel der Abschlussarbeit},
   pdfsubject={},
   pdfauthor={Mein Name
},
   pdfkeywords={},
   pdftex=true,
   colorlinks=true,
   breaklinks=true,
   citecolor=black,
   linkcolor=black,
   menucolor=black,
   urlcolor=black,  
   %Links nicht einrahmen
   hidelinks
]{hyperref}


% Standard Packages
\usepackage[utf8]{inputenc}
\usepackage[ngerman]{babel}
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage{graphicx}
\usepackage{graphicx, subfig}
\graphicspath{{img/}}
\usepackage{fancyhdr}
\usepackage{lmodern}
\usepackage{color}
\usepackage[table]{xcolor}
\usepackage{multirow}
\usepackage{bibgerm}
\usepackage{transparent} % ggf. wieder raus nehmen
\usepackage[printonlyused,withpage]{acronym}
% zusätzliche Schriftzeichen der American Mathematical Society
\usepackage{amsfonts}
\usepackage{amsmath}
\usepackage{textcomp}
\usepackage[gen]{eurosym}
%nicht einrücken nach Absatz
\setlength{\parindent}{0pt}


% ============= Kopf- und Fußzeile =============
\pagestyle{fancy}
%
\lhead{}
\chead{
}
\rhead{\slshape \leftmark
}
%%
\lfoot{}
\cfoot{\thepage
}
\rfoot{}
%%
\renewcommand{\headrulewidth}{0.4pt}
\renewcommand{\footrulewidth}{0,4pt}

% ============= Package Einstellungen & Sonstiges =============
%Besondere Trennungen
\hyphenation{De-zi-mal-tren-nung}

%römische Aufzählungen mit \RM{Zahl}
\newcommand{\RM}[1]{\MakeUppercase{\romannummeral #1}}
% Ende des Dokumentes


Ich habe eine Master Datei wo alles andere wie Titel ect. eingebunden wird mit "\include".
Ich benutze: Texmaker, JabRef (ja habe schon gehört das es da wohl was besseres gibt aber habe bisher keine Probleme damit).
Ich hoffe ihr könnt mir sagen wieso er das macht und wie ich das unterbinden kann.

Freundliche Grüße
Valky

Gast


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     Beitrag Verfasst am: 21.03.2019, 14:25     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Ohne InfoMinimalbeispiel, das Dein Problem zeigt, kann ich nur sagen: Du arbeitest auf Basis einer nicht empfehlenswerten Vorlage. Wirf alles daraus weg, was Du nicht unbedingt benötigst. Allgemein sei angemerkt:
  • a4paper und 11pt sind Voreinstellung von scrreprt: → weg damit
  • Die Randeinstellungen mit geometry sind schlecht. Wenn die nicht irgend eine abstruse Vorschrift sind: → weg damit und ggf. Kapitel 2 der KOMA-Script-Anleitung und ggf. Anhang A des KOMA-Script-Buchs lesen.
  • Optionen, die als Wert einen String erhalten, sollte man besser nicht beim Laden von hyperref angeben, sondern mit \hypersetup. Nur dann kann hyperref die Strings zuverlässig PDF-konform codieren.
  • Das Paket hyperref sollte von wenigen, dokumentierten Ausnahmen als letztes Paket geladen werden.
  • Es ist zweckmäßig erst alle Pakete zu laden und dann notwendige Einstellungen und Definitionen vorzunehmen.
  • setspace mit Option onehalfspacing sollte man nur verwenden, wenn eineinhalbzeiliger Satz wirklich vorgeschrieben ist. Eineinhalbzeiliger Satz ist typografisch gesehen nämlich eher schlecht. Wenn man es verwendet, sollte man dafür sorgen, dass beispielsweise der Titel nicht einheinhalbzeilig gesetzt wird. Siehe dazu die KOMA-Script-Anleitung oder das Buch.
  • Pakete mehrfach zu laden, sollte man vermeiden. Es erschwert die Wartung des Dokuments erheblich.
  • fancyhdr sollte man in der Regel nicht mit einer KOMA-Script-Klasse kombinieren. Siehe dazu auch die Warnung in der log-Datei. Dort ist auch eine Alternative genannt.
  • Vor xcolor noch color zu laden ist sinnlos: → weg damit.
  • Die Verwendung von bibgerm aus germbib ist schon seit Jahrzehnten veraltet. AFAIK 2003 hat der Autor den Nachfolger babelbib veröffentlicht. Inzwischen würde ich allerdings die Verwendung von biblatex und biber sempfehlen.
  • Man muss Absätze nicht einrücken. Man sollte aber niemals einfach \parindent auf 0 setzen!
  • Die Anweisung \RM braucht normalerweise niemand. In allen Vorlagen, die ich bisher gesehen haben, die das tatsächlich verwenden, wird es Dinge eingesetzt, die man besser nicht oder anders macht.


Siehe auch Minimale Vorlagen vs. maximale Probleme.

Valkyrielia
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     Beitrag Verfasst am: 22.03.2019, 12:36     Titel:
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Moin,
Danke für deine Infos.

Ich vermutete das der Code das Minimalbeispiel dar stellen soll.

Ich habe das mal auf 2 Wegen Ausprobiert.
An einer Kopie meines Skrip's und einem neuen Dokument.
Lösche ich bei scrreprt die Sachen raus wie du sagst dann sagt er Error. Abgesehen davon stellt er es auch selbst rein wenn ich ein Dokument über den Assistent erstelle (nur darüber kennt er scrreprtnicht).
Allgemein bei beiden wird dann Error angezeigt. biba = Error, biblatex brauch er vermutlich sowas wie bei JabRef oder so keine Ahnung ob Latex intern iwo einen Knopf hat für die Literatur Sachen.
Aber es funktioniert bei mir ja alle so wie ich es habe. Das großschreiben kann ich unterbinden mit \normalsize. Ich wollte nur wissen wieso er das macht.

Grüße
Valky
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Gast


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     Beitrag Verfasst am: 22.03.2019, 13:17     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Ein InfoMinimalbeispiel ist hier im Forum (und auch sonst in der LaTeX-Welt und teilweise darüber hinaus) ein feststehender Begriff. Ein Minimalbeispiel muss im Allgemeinen lauffähig sein, das heißt, es muss neben der Präambel Deines Dokuments auch noch \begin{document}...\end{document} beinhalten und sollte dort noch ein bisschen Dummy-Inhalt haben. Ferner sollte das Minimalbeispiel das angesprochene Problem reproduzieren. Das heißt, wenn ich den Code kopiere und dann kompiliere, sollte ich die Ausgabe, über die Du redest, sofort nachvollziehen können. Zuletzt sollte ein Minimalbeispiel idealerweise minimal sein, es sollte so wenig Code und Inhalt wie möglich beinhalten und dennoch das Problem zu zeigen. Zum einen möchtest Du Deine Arbeit hier nicht aller Welt zeigen, damit Plagiatssoftware Dir daraus nicht einen Strick dreht oder Deine Ergebnisse vor der Publikation veröffentlicht werden, zum anderen wollen Helfer sich nicht durch Meterweise unnötigen Wust kämpfen, um dem Problem auf die Spur zu kommen. Beim Erstellen eines Minimalbeispiels findet man Probleme unter Umständen sogar selbst.

Der bis jetzt gezeigte Code ist kein Minimalbeispiel, da er nicht lauffähig ist (es fehlt auf jeden Fall [t]\begin{document}...\end{document}), das Problem daher gar nicht reproduzieren kann (es müsste der "richtige" Inhalt im Dokumentenkörper sein). Minimal scheint der Code auch nicht ganz, aber das muss man nicht unbedingt bemängeln, da der Code sich in Grenzen hält, und genau beurteilen kann man es nicht, da das Problem ja nicht reproduziert wird.

Wenn Du Hilfe bei der Erstellung eines InfoMinimalbeispiel benötigst, dann folge einfach dem Link: InfoMinimalbeispiel.

Die Sache mit dem Herauslöschen der Optionen ist ohne Beispiel leider nicht nachvollziehbar. Welche Vorgaben da allerdings irgendwelche Dokumentenassistenten machen ist nicht immer relevant, teilweise sind die veraltet oder machen Dinge explizit, die nicht müssten.

Die Einstellung
Zitat:
Aber es funktioniert bei mir ja alle so wie ich es habe. Das großschreiben kann ich unterbinden mit \normalsize. Ich wollte nur wissen wieso er das macht.

ist nachvollziehbar. Schließlich ist LaTeX ja nur ein Mittel zum Zweck und meist wird nur das Resultat verbreitet und durch andere beurteilt. Das beschriebene Verhalten deutet allerdings auf merkwürdige Dinge hin und dann ist es sehr, sehr sinnvoll, zu untersuchen, wo dieses Verhalten herkommt. Denn unter Umständen kann die Fehlerquelle noch mehr Probleme verursachen. Es wäre fatal, wenn sich diese Probleme kurze Zeit vor einer Deadline manifestierten.

Daher ist das "Ich wollte nur wissen wieso er das macht." sehr löblich und ich würde Dir empfehlen, das weiter zu untersuchen. Mit einem InfoMinimalbeispiel, das das Verhalten für uns nachvollziehbar und reproduzierbar macht, können wir Dir dabei auch gerne helfen. Ohne müssen wir leider raten und da gibt es bei LaTeX zu viele Variablen, sodass raten eher schaden als nützen könnte.

u_fischer
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     Beitrag Verfasst am: 22.03.2019, 13:46     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Zitat:
wieso LaTex trotz Schriftgrößen-Festlegung auf den Letzten Seiten plötzlich groß schreibt.


Weil du irgendwo einen Befehl eingefügt hast, der die Schriftgröße ändert. Kommentiere in deiner tex-Datei dort, wo das Problem startet, Teile des Code aus, bis du den schuldigen Code findest.
_________________

Ulrike Fischer
www.troubleshooting-tex.de
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