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Überlaufende URL

 

Bebbi
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     Beitrag Verfasst am: 26.08.2018, 04:07     Titel: Überlaufende URL
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Hallo,

wie kann ich verhindern, dass im Text genannte URL über den - hier rot markierten - Rand hinauslaufen ohne Gefrickel?

Hier ein Minimalbeispiel - übersetzt mit LulaTeX:
Code • Öffne in Overleaf

\documentclass[ngerman]
              {scrbook}

\usepackage{babel}

\usepackage{scrlayer-scrpage}
\KOMAoptions{headsepline=0.8pt}

\usepackage{hyperref}

\begin{document}

\textsl{Gemäß der amtlichen Statistik des Landes Nordrhein-Westfalen (\url{https://www.landesdatenbank.nrw.de}) war am 31.\,12.\,2016 Ort 1 XXX,XX und Ort II YYY,YY Quadratkilometer groß.}

\end{document}
 


So wie ich es verstanden hatte, hätte

Code • Öffne in Overleaf
\usepackage[hyphens]{url}
\usepackage{hyperref}
 


das bewirken müssen, dass das nicht passiert.
Code • Öffne in Overleaf
\usepackage[hyphens]{url}
hat aber nichts gebracht.

Grüße

Bebbi

2018-08-26_04h56_09.png
 Beschreibung:
 Dateigröße:  13.66 KB
 Angeschaut:  636 mal

2018-08-26_04h56_09.png

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Johannes_B
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     Beitrag Verfasst am: 26.08.2018, 05:02     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Wie viele Bindestriche zählst du denn in deiner URL?

Für dein Beispiel, hilft umschreiben. Oder die URL in eine Fußnote packen. Oder Statistik des Landes NRW als Link setzen, falls das nicht gedruckt werden soll.
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     Beitrag Verfasst am: 26.08.2018, 07:33     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Aus mir unerfindlichen Gründen kann ich leider auf das Bild nicht zugreifen und daher nicht sehen, ob da noch andere Hinweise zu sehen sind. Zunächst also nur die folgenden Anmerkungen.

Standardmäßig werden URLs nur an ganz bestimmten Zeichen getrennt, um die Lesbarkeit nicht zu beeinflussen und keine Verwirrung entstehen zu lassen (das wäre bei Bindestrichen der Fall, man könnte denken, dass der Bindestrich nur wegen der Trennstelle eingefügt wurde und eigentlich nicht zur URL gehört).
Im Minimalbeispiel ist zu erkennen, dass mit diesem Trennmuster dir URL deutlich über den Rand schießt (wenn es keine guten Trennstellen gibt, bevorzugt LaTeX übervolle Boxen, in denen Text über den Rand geht). Die Trennung nach www. würde zu viel Leerraum lassen, die Trennung nach landesdatenbank. geht über den Rand. Hier ist also nicht viel zu gewinnen.

Die Option hyphens hilft hier sicher nicht weiter (aus url)
Zitat:
Ordinarily, breaks are not allowed after “-” characters because this leads to confusion. (Is the “-” part of the address or just a hyphen?) The package option “[hyphens]” allows breaks after explicit hyphen characters. The \url command will never ever hyphenate words.

Johannes hat schon darauf hingewiesen, Du hast gar keine Bindestriche in Deiner URL, die Option ist also im Beispiel nutzlos.

Prinzipiell wäre es möglich, die URL auch mitten im "Wort" umzubrechen, also irgendwo in "landesdatenbank", da in URLs aber die Trennmuster der Sprachen nicht gelten, kannst Du nicht damit rechnen, dass die Trennung nach sprachlich korrekten Trennungsregeln erfolgt. Das Paket xurl zum Beispiel erlaubt Trennungen überall und würde in dem Beispiel hier
Code • Öffne in Overleaf
https://www.la
ndesdatenbank.nrw.de

trennen.

Ich bin allerdings der Meinung, dass es wenig sinnvoll ist, die URL in den Fließtext einzubauen. Die wenigsten Menschen können beim Lesen einer URL direkt etwas damit anfangen. Daher würde ich es für sinnvoll halten, die URL entweder in ein Quellen- oder Literaturverzeichnis zu verbannen und im Text nur eine kurze Referenz anzugeben, die URL in die Fußnote zu verlegen (dabei muss man auf Sonderzeichen achten, siehe https://tex.stackexchange.com/a/13228/35864 die Lösung von Michael Ummels scheint mir am besten) oder den Text zu verlinken und die URL an anderer Stell oder gar nicht zu zeigen. Was am sinnvollsten für Dich ist, kommt auch darauf an, ob das Dokument gedruckt oder elektronisch gelesen wird.

Wenn Du im Text nur einen Kurzverweis gibst und die URL in ein Quellenverzeichnis aufnimmst, dann könnte man dort eventuell durch Umstellung von Blocksatz auf linksbündigen Textsatz Probleme mit Umbrüchen in der URL verhindern. In solchen Verzeichnissen ist es auch akzeptabler notfalls größere Lücken im Blocksatz zuzulassen, daher gibt es dort ein paar Möglichkeiten, die ich im Fließtext nicht unbedingt probieren wollte. https://tex.stackexchange.com/q/442308/35864

Ich weiß nicht, ob es nur ein Beispiel ist, aber in Deinem echten Dokument würde ich doch sehr stark dazu raten, die volle URL zur Quelle anzugeben. Die Domain allein hilft besonders bei Behörden oft nicht immer weiter.

Gibt es einen Grund, warum Du \textsl benutzt? Was ist mit \emph oder \textit?

Johannes_B
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     Beitrag Verfasst am: 26.08.2018, 12:00     Titel:
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Anonymous hat Folgendes geschrieben:
Aus mir unerfindlichen Gründen kann ich leider auf das Bild nicht zugreifen und daher nicht sehen, ob da noch andere Hinweise zu sehen sind.

Leider meine Schuld. Der OP hatte heute morgen anscheinend zwei mal auf den veröffentlichen Knopf gedrückt. Es gab das Thema doppelt. Ich habe wohl das falsche gelöscht, als mir mein Fehler auffiel, war die Datei aber schon hinter Nirvana rechts abgebogen. Das tut mir leid.
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Bebbi
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     Beitrag Verfasst am: 26.08.2018, 16:00     Titel:
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Johannes_B hat Folgendes geschrieben:
Ich habe wohl das falsche gelöscht, als mir mein Fehler auffiel, war die Datei aber schon hinter Nirvana rechts abgebogen. Das tut mir leid.


Hier die Datei nochmal.

2018-08-26_04h56_09.png
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Bebbi
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     Beitrag Verfasst am: 26.08.2018, 16:06     Titel:
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Johannes_B hat Folgendes geschrieben:
Wie viele Bindestriche zählst du denn in deiner URL?


Keins, ich weiß. Aber irgendwas hatte mich in der Beschreibung veranlasst, es trotzdem auszuprobieren.
Johannes_B hat Folgendes geschrieben:

Für dein Beispiel, hilft umschreiben. Oder die URL in eine Fußnote packen. Oder Statistik des Landes NRW als Link setzen, falls das nicht gedruckt werden soll.


Das ist für mich eine Frickellösung, die hier gehen würde, aber das geht ja nicht immer, wenn man z. B. nicht der Verfasser ist oder im Literaturverzeichnis, wo die Reihenfolge nicht variabel ist.
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     Beitrag Verfasst am: 26.08.2018, 17:08     Titel:
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Auch nach Betrachtung des Bildes sollte der größte Teil meines Beitrages von 08:33 noch zutreffen.

Das Umschreiben einer Passage würde ich nicht als Frickellösung bezeichnen, es ist eine legitime Methode, um technische Beschränkungen zu umgehen. So kann es immer mal passieren, dass in einem bestimmten Absatz keine guten Trennstellen zu finden sind, da muss dann entweder manuell mit irgendwelchen Emergency-Parametern herumgespielt werden oder es wird der Text umgeschrieben. Mir passiert das häufiger mal mit Inline-Mathematik, die schwer umzubrechen und vor allem schwer schön umzubrechen ist, da versuche ich dann immer eine andere Formulierung. Natürlich ist es nicht schön, wenn man Dinge umformulieren muss und insbesondere ist es schwierig, den richtigen Zeitpunkt zu finden, an dem man weiß, dass man etwas anders formulieren soll. Schließlich kann sich ja mit späteren Layout-Änderungen der Umbruch wieder ändern.

Ich bin noch immer der Meinung, dass es nicht unbedingt sinnvoll ist, im Fließtext eine URL zu haben. Sie nimmt, besonders bei großer Länge, nur unnötig Platz weg und unterbricht den Lesefluss. Für elektronische Leser kann sie durch ein Link ersetzte werden, für Papierleser ist eine Fußnote weniger ablenkend und auch nicht komfortabel. Im Literaturverzeichnis sieht es anders aus, da habe ich ja oben schon einen Link dagelassen und ein paar Worte gesagt.

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     Beitrag Verfasst am: 26.08.2018, 17:19     Titel:
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Anonymous hat Folgendes geschrieben:
Ich bin noch immer der Meinung, dass es nicht unbedingt sinnvoll ist, im Fließtext eine URL zu haben. Sie nimmt, besonders bei großer Länge, nur unnötig Platz weg und unterbricht den Lesefluss. Für elektronische Leser kann sie durch ein Link ersetzte werden, für Papierleser ist eine Fußnote weniger ablenkend und auch nicht komfortabel. Im Literaturverzeichnis sieht es anders aus, da habe ich ja oben schon einen Link dagelassen und ein paar Worte gesagt.

und früher:
Anonymous hat Folgendes geschrieben:
Daher würde ich es für sinnvoll halten, die URL entweder in ein Quellen- oder Literaturverzeichnis zu verbannen

Bei mehr als einer Quellenangabe halte ich ein Quellenverzeichnis ebenfalls für die sauberste und für den Leser sinnvollste Lösung. Dabei kann man dann auch sehr schön weitere Angaben wie ein Abrufdatum hinzufügen. Für Onlinequellen ist ein solches eigentlich obligatorisch. Das Quellenverzeichnis kann man auch sehr gut im Flattersatz setzen, so dass der Umbruch langer URLs an wirklich passenden Stellen kein Problem darstellt.

Bei nur einer Quelle würde ich ebenfalls zu einer Fußnote greifen, wenn das ganze gedruckt werden soll, sonst würde ich einfach nur den Text selbst verlinken (siehe dazu die hyperref-Anleitung).

Bebbi
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     Beitrag Verfasst am: 26.08.2018, 17:57     Titel:
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Hallo,

ihr müsst mich nicht davon überzeugen, wie es im Regelfall sinnvoll ist. Aber manchmal macht eine URL im Text wirklich Sinn. "Wie die Seite https://golatex.de berichtet, …" "Herr X betreibt die Seite https://golatex.de." usw usf. In dem Bsp. aus dem Minimal-Beispiel habe ich die Rohfassung geändert und auf die URL im Text verzichtet. Aber ich wollte das Problem verstehen und lernen wie man damit umgeht. Bei Word gäbe es einen bedingten Nullbreitenwechsel den man nach landes und daten setzen könnte - dabei sollte natürlich die Verlinkung nicht verloren gehen. Oder dass man erlaubt, dass - wenn es nicht anders geht - beliebig umgebrochen werden darf.

Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass man auch Buchstaben definieren kann, machen denen umgebrochen werden darf in einer URL; aber ich weiß nicht mehr wo.

Grüße

Bebbi
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     Beitrag Verfasst am: 26.08.2018, 18:10     Titel:
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Wie gesagt, mit xurl kann überall umgebrochen werden, aber das wird bei URLs mit echten Wörtern wohl meist zu unschönen Trennungen führen.

Wenn man da manuell was basteln möchte, muss man es wohl mit \href{<URL>}{<Text>} probieren, denn wenn man im Argument von \url herumpfuscht ändert das meist das Linkziel.

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