Lücken im Text mit eigenem Commando

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Re: Lücken im Text mit eigenem Commando

von 5mm » Do 12. Feb 2026, 11:44

Merci

Das erklärt dann auch warum diese Lücken sehr selten im Text auftauchen und warum ich es schwierig fand das pattern zu sehen.

Merci

Re: Lücken im Text mit eigenem Commando

von Stefan Kottwitz » Do 12. Feb 2026, 10:28

Mit \label{...} oder \index{...} passiert das nicht, bei \phantomsection hast Du eine interessante Ausnahme gefunden, weil anscheinend doch mit dem Link eine unsichtbare Box (mit \hbox) in die Ausgabe geschrieben wird, und mit dem Leerzeichen (Zeilenende) davor und danach hat man dann zwei voneinander getrennte Leerzeichen, die nicht wie ein einziges behandelt werden.

Stefan

Re: Lücken im Text mit eigenem Commando

von 5mm » Do 12. Feb 2026, 07:03

Rückfrage noch

Sehe ich das richtig das dies auch nötig wäre wenn ich sowas habe

Text
\index{Prinzessin}%
Text

Also nicht nur bei bei Eigenkreationen sondern bei all den Befehlen, welche im Text eine Info hinterlegen, welche im finalen PDF nicht direkt sichtbar ist?

Re: Lücken im Text mit eigenem Commando

von 5mm » Do 12. Feb 2026, 06:58

Tatsächlich

Wie unglaublich simple manche Probleme sind.

Merci <3

Re: Lücken im Text mit eigenem Commando

von Stefan Kottwitz » Mi 11. Feb 2026, 15:59

Nach \labelDiscussion{Prinzessin} folgt ein Zeilenumbruch, was wie ein Leerzeichen im Text ist. Verwende keinen Zeilenumbruch danach, oder kommentiere ihn aus mit einen % Kommentarzeichen nach \labelDiscussion{Prinzessin}.

Also so:
\labelDiscussion{Prinzessin}%
Du wirst mancherorts sehen, dass Leute oft in Makro-Code oft %-Zeichen am Ende einer Zeile schreiben, um genau das zu vermeiden, dass sich durch Zeilenumbrüche Leerzeichen einschleichen.

Stefan

Re: Lücken im Text mit eigenem Commando

von 5mm » Mi 11. Feb 2026, 14:04

Das es mit \phantomsection zu tun hat ist mir klar.

Aber so wie ich das Commando verstehe gibt es absolut keinen Grund warum dies zusätzlichen Abstand in den Text einfügen sollte.

Ohne \phantomsection aber sind die labels halt nicht präzisse und die Lesende können nicht zu den Textstellen springen sondern immer nur zum section anfang.

Lücken im Text mit eigenem Commando

von 5mm » Mi 11. Feb 2026, 13:27

Zuerst das Minimal Beispiel.
\documentclass[a4paper,11pt]{book}

\usepackage[ngerman]{babel} 

\usepackage[hidelinks]{hyperref}

\newcommand{\labelDiscussion}[1]{\phantomsection\label{#1}}

\newcommand{\refDiscussion}[1]{\ref{#1}}

\begin{document}
	
\chapter{Geschichte Japans}
	
\section{Rugby ist Toll}
	
Neben der eigentlichen Nationalmannschaft ruft die JRFU weitere Auswahl mannschaften zusammen. Junior Japan bilden die zweite Mannschaft Japans. Sie nehmen seit 2013 an der World Rugby Pacific Challenge teil, zusammen mit den zweiten Mannschaften aus Fidschi, Samoa und Tonga. Hinzu kommen die Japan Sevens, die Nationalmannschaft für Siebener-Rugby. Wie andere Rugbynationen verfügt Japan über eine U-20-Nationalmannschaft die an den entsprechenden Weltmeisterschaften teilnimmt.[10] Kinder und Jugendliche werden bereits in der Schule an den Rugbysport herangeführt und je nach Interesse und Talent beginnt dann die Ausbildung.
Hier kommtt nun das Label das manchmal zwischen Wörter Grosse Lücken verursacht. Zum Beispiel so oder %HIER SCHAUEN 
%\labelDiscussion{Prinzessin} 
Vier Jahre nach ihrer Gründung stellte die JRFU die erste Nationalmannschaft zusammen, die im September 1930 mehrere Spiele gegen Vereine und Auswahlteams in der kanadischen Provinz British Columbia bestritt. Knapp anderthalb Jahre später stattete die kanadische Nationalmannschaft einen Gegenbesuch ab, als Teil einer von der kanadischen Regierung finanzierten Handelsdelegation. Am 31. Januar 1932 fand in Higashiōsaka das erste offizielle Test Match statt, das mit einem knappen 9:8-Sieg der Japaner endete. Elf Tage später setzten sich die Gastgeber in Tokio mit 38:5 durch. Die Kanadier führten ihre Niederlagen auf „übermäßige Unterhaltung, zu viele Spiele in einem kurzen Zeitraum und die inspirierte Spielweise der Japaner vor dem versammelten Hochadel“ zurück.[18][19] Für mehr als dreieinhalb Jahrzehnte sollten dies die einzigen Test Matches für Japan sein. 1934 und 1936 besuchten Auswahlteams australischer und neuseeländischer Universitäten das Land.

Im Herbst 1973 unternahmen die Japaner eine elf Spiele umfassende Tour durch Europa. Nach inoffiziellen Begegnungen mit Wales und der englischen U23 folgte am 27. Oktober 1973 in Bordeaux das erste Test Match gegen eine bedeutende europäische Mannschaft, bei dem die Japaner Frankreich mit 18:30 unterlagen.[26] Im August 1975 fanden im Rahmen einer Australien-Tour die ersten beiden Spiele gegen die Wallabies statt, die ebenfalls als Test Matches zählten.[27] Nicht diesen Status hatten die Begegnungen 1975 daheim gegen Wales sowie 1976 auswärts und 1977 zuhause gegen Schottland. Beinahe eine Sensation gelang den Japanern am 13. Mai 1979 in Higashiōsaka, als sie gegen England bis kurz vor Spielende in Führung lagen und sich schließlich knapp mit 19:21 geschlagen geben mussten.[28] Die Nationalmannschaft hatte in den 1980er Jahren eine Schwächephase und musste sich ihre Spitzenposition in Asien vorübergehend streitig machen lassen. Bei den Asienmeisterschaften 1982, 1986, 1988 und 1990 verlor sie jeweils im Finale gegen Südkorea. Verschiedene Freundschaftsspiele ohne Test-Match-Status gegen alle Teams der damaligen Five Nations endeten allesamt mit Niederlagen. Allerdings konnten die Japaner in einigen dieser Begegnungen durchaus mithalten; so verloren sie am 22. Oktober 1983 in Cardiff gegen Wales relativ knapp mit 24:29.[29] Vermehrt kam es auch zu transpazifischen Begegnungen: Im April 1982 spielte man nach 50 Jahren erstmals wieder gegen Kanada, drei Jahre später folgte die erste Partie gegen die Vereinigten Staaten.

Gemäß den Bestimmungen des Weltverbandes ist im Rugby Union nicht zwingend die Staatsbürgerschaft eines Landes erforderlich, um für die entsprechende Nationalmannschaft spielen zu dürfen (siehe dazu Auswahl der Spieler). Die JRFU begann 1986 von dieser Regelung Gebrauch zu machen, als sie die beiden Tongaer Hopoi Taione und Nofomuli Taumoefolau in die japanische Nationalmannschaft berief. Seither gehörten dem Team stets im Ausland geborene Spieler an, von denen viele später die japanische Staatsbürgerschaft annahmen.[35] 1990 beteiligte sich Japan an der WM-Qualifikation und sicherte sich mit Siegen über Tonga und Südkorea sowie einer Niederlage gegen Westsamoa einen Startplatz. Im Frühjahr 1991 folgte eine enttäuschend verlaufende Nordamerika-Tour mit drei Niederlagen. Bei der darauf folgenden Weltmeisterschaft 1991 belegte Japan nach klaren Niederlagen gegen Schottland und Irland sowie einem überragenden 52:8-Sieg über Simbabwe den dritten Gruppenrang.[36]

\section{Zeichenberger}

Wie ich in \refDiscussion{Prinzessin} gezeicht habe kommt es an manchen Stellen zu komischen Abständen. 

\end{document}

Das Problem könnt ihr erzeugen wenn ihr \labelDiscussion einblendet/ausblendet mit Kommentarfunkton.

Wie ihr seht wir aufgrund des Kommandos den Abstand zwischen dem Wort "oder" und "Vier" unterschiedlich gross. Bei mir sind zwischen den Wörter etwa 5mm dort aber 1cm. Teilweise bei der Arbeit wo ich dran bin ist das noch krasser.
Mir ist klar, dass LaTeX für ein ausgewogenes Schriftbild sorgt und daher mal Auch die Abstände etwas variiert. Das sollte aber doch nicht davon Abhängig sein, das sich an der Stelle einen Befehl habe um später auf die Stelle zu referieren?

Könnt ihr mir erklären was hier genau geschieht? Und allenfalls Lösungen vorschlagen?

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