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Literatur als Section statt Chapter

 

Lena_Marie
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Beiträge: 5
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     Beitrag Verfasst am: 25.03.2019, 17:01     Titel: Literatur als Section statt Chapter
  Antworten mit Zitat      
Moin,

ich würde gerne, dass sowohl in der TOC als auch im Dokument selbst mein Literaturverzeichnis als Section auftaucht und nicht als Chapter. Zudem würde ich gerne die Chapters und Sections in Text und TOC nicht nummerieren. Über \chapter* stehen sie ja aber auch nicht in der TOC.
Vielleicht kann mir bei der Gelegenheit auch jemand erklären, wie ich die Nummerierung für TOC und Anhang in Römisch darstelle (Bei I beginnend) und nur den Inhalt mit arabischen Zahlen.


Danke und LG
Lena

Code • Öffne in Overleaf

\documentclass [ngerman, a4paper, 12pt]{scrreprt}
\usepackage [a4paper, left=2.5cm, right=2.5cm, top=2.5cm, bottom=2cm ]{geometry}
\linespread{1.5} %Zeilenabstand
\usepackage [ngerman]{babel}
\usepackage[utf8]{inputenc}
\usepackage [T1]{fontenc}
 \usepackage{tabularx}%Tabellen
\setlength{\parindent}{0pt} %Einrücken verhindern
\usepackage{textgreek}
 

\usepackage[super]{cite}

\makeatletter
\renewcommand\@citess[1]{\textsuperscript{[#1]}}
\makeatother

\usepackage{float}
\usepackage[margin=10pt,font=small,labelfont=bf]{caption}
\usepackage {array}
\usepackage{textcomp}
\usepackage {graphicx} %Einbinden von Graphiken immer mit \includegraphics[width=x]{bild}

\begin{document}
\pagenumbering{arabic}


\begin{titlepage}

Man stelle sich eine Titelseite vor...

\end{titlepage}

\newpage

\tableofcontents

\newpage

\chapter{Einleitung}
Irgendetwas darüber, warum ich diese Hausarbeit schreibe...

\chapter{Unterrichtsentwurf}
\section{Zeit}
Noch mehr tolles Zeug

\chapter{Anhang}


\begin{thebibliography}{10}
   \bibitem[1]{Kallmann}
   \bibitem[2]{FD}
\end{thebibliography}


\section{Abbildungsnachweise}




\end{document}
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Gast


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     Beitrag Verfasst am: 25.03.2019, 17:14     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Bitte lesen:

Übrigens ist \newpage vor \tableofcontents oder vor \chapter überflüssig. Kapitel fangen immer selbst eine neue Seite an und das Inhaltsverzeichnis ist ebenfalls ein Kapitel.

Ich würde außerdem empfehlen, sich beizeiten mit biblatex und biber vertraut zu machen. Siehe dazu die wichtigen Hinweise zum Literarturverzeichnis.

Lena_Marie
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     Beitrag Verfasst am: 25.03.2019, 21:21     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Danke für deine Antwort.

Leider habe ich immer noch keinen Plan, wohingehend ich meinen Code ändern muss.
Und bibtex werde ich bei meiner geringen Zahl an Quellen erstmal nicht verwenden.
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Gast


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     Beitrag Verfasst am: 25.03.2019, 23:07     Titel:
  Antworten mit Zitat      

  • Hast Du die Option nachgelesen?
  • Hast Du die Option ausprobiert?
  • Hast Du verstanden, dass es Unfug ist, römische Seitenzahlen sowohl am Anfang als auch Ende zu verwenden?
  • Hast Du verstanden, dass es eigentlich keinen guten Grund mehr gibt, überhaupt römische Seitenzahlen zu verwenden?
  • Hast Du verstanden, dass Du \parsindent nicht auf Null setzen solltest, wie Du das in Deinem Beispiel machst?
  • Hast Du secnumdepth nachgelesen?
  • Hast Du verstanden, dass Du über richtige Wahl von secnumdepth die Nummerierung von \chapter und \section abschalten kannst?
  • Hast Du die Änderung von secnumdepth ausprobiert?
  • Hast Du verstanden, das man keine Überschrift \chapter{Anhang} verwendet?
  • Hast Du verstanden, welche \newpage in Deinem Beispiel überflüssig sind und ausprobiert, was passiert, wenn Du \newpage auskommentierst oder löschst?
  • Was genau hast Du denn nicht verstanden?


BTW: Man sollte besser immer nur eine Frage auf einmal stellen und jeweils an dazu angepasstes Beispiel im dafür passenden Forum angeben. Alle Fragen beliebig zu vermischen und viel zu viel Code anzugeben führt nun einmal dazu, dass auch die Antworten vermischt werden und Dinge angeschnitten werden, die man eigentlich gar nicht wissen wollte. Dann muss man eben auch sehr viel auf einmal nachlesen.

Gast


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     Beitrag Verfasst am: 25.03.2019, 23:10     Titel: OT: Sicher, dass die Klasse nicht mit Kanonen auf Spatzen …
  Antworten mit Zitat      
Bei einer Hausarbeit, die nicht viel mehr als ein Dutzend Seiten hat, würde ich übrigens überlegen, scrartcl statt scrreprt zu verwenden. Natürlich beginnt man dann mit \section statt mit \chapter und die ganzen Verzeichnisse sind automatisch ebenfalls Abschnitte statt Kapitel.

esdd
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Beiträge: 2409
Anmeldedatum: 07.02.10
Wohnort: Stutensee
Version: MiKTeX 2.9
     Beitrag Verfasst am: 26.03.2019, 10:11     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Code • Öffne in Overleaf
\documentclass [ngerman,12pt,
  bibliography=leveldown,% Literaturverzeichnis eine Gliederungsebene tiefer
  bibliography=totoc% Literaturverzeichnis ins Inhaltsverzeichnis eintragen
]{scrreprt}
\usepackage{babel}
\setcounter{secnumdepth}{\partnumdepth}% Kapitel, Abschnitte etc. nicht nummerieren
\begin{document}
\begin{titlepage}
Man stelle sich eine Titelseite vor...
\end{titlepage}
\tableofcontents
\chapter{Einleitung}
Irgendetwas darüber, warum ich diese Hausarbeit schreibe...
\chapter{Unterrichtsentwurf}
\section{Zeit}
Noch mehr tolles Zeug
\chapter{Nachweise}
\begin{thebibliography}{10}
   \bibitem[1]{Kallmann}
   \bibitem[2]{FD}
\end{thebibliography}
\section{Abbildungsnachweise}
\end{document}
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Gast


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     Beitrag Verfasst am: 26.03.2019, 10:52     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Das sieht wirklich mal wieder aus, als habe jemand eine schlechte Vorlage verwendet. Ich räume die mal ein klein wenig auf und kommentiere sie entsprechend:
Code • Öffne in Overleaf
\documentclass[%
  ngerman,oneside,12pt,  % Da a4paper Voreinstellung ist, einfach weggelassen.
  bibliography=leveldown,% Das Literaturverzeichnis soll ein Abschnitt, kein
                         % Kapitel werden. Das erscheint mir zwar sehr
                         % unsinnig, wurde aber in der Frage
                         % verlangt. Vermutlich wäre es dann gut, wengisten
                         % auch
  listof=leveldown,      % die Gleitumgebungsverzeichnisse als Abschnitte
                         % statt als Kapitel zu setzen.
]{scrbook}% Wenn man unbedingt römische Seitenzahlen im Vorderteil haben will,
          % sollte man besser scrbook statt scrreprt verwenden!

% --- Erste die Pakete laden ---

% Es folgen ganz schreckliche Randeinstellungen, die man möglichst nicht
% verwenden sollte (beispielsweise unten kleiner als oben!!!). Also die
% folgende Zeile am besten rauswerfen!
\usepackage[left=2.5cm,right=2.5cm,top=2.5cm,bottom=2cm]{geometry}%
\usepackage[main=ngerman]{babel}% Wenn man Sprachoptionen sowohl als globale
                                % Option (bei \documentclass) angibt als auch
                                % beim Laden von babel, sollte man die
                                % Hauptsprache explizi per main=… angeben.
\usepackage[utf8]{inputenc}% Wird bei Verwendung einer aktuellen
                           % LaTeX-Distribution nicht mehr benötigt.
\usepackage[T1]{fontenc}% Nur für pdflatex, nicht für lualatex oder xelatex.
\usepackage{tabularx}% Tabellen mit fester Breite und automatischer
                     % Breitenverteilung auf die deklarierten X-Spalten.
                     % Da das Paket bereits das Paket array lädt, ist es wenig
                     % sinnvoll, array anschließend noch selbst zu laden.
\usepackage[super]{cite}% Option super wird später noch einmal durch eine
                        % eigene Einstellung abgewandelt.
\usepackage[margin=10pt,font=small,labelfont=bf]{caption}% Braucht man
                                % eigentlich bei KOMA-Script-Klassen
                                % nicht. Die entsprechende Funktionalität mit
                                % KOMA-Script-Mitteln wäre zu erreichen mit:
                                % \setkomafont{caption}{\small}
                                % \setkomafont{captionlabel}{\small\bfseries}
                                % \setcapmargin{10pt}
\usepackage{textcomp}
\usepackage{graphicx}% Einbinden von Graphiken immer mit
                     % \includegraphics[…]{bild}. Ob man dabei die Breite mit
                     % width festlegt oder die Höhe mit height oder beides
                     % ggf. mit deaktivierter Verzerrung per keepaspectration
                     % oder ab man lieber scale verwendet und ob man weitere
                     % Optionen benötigt hängt von der Abbildung ab, weshalb
                     % eine generelle Aussage wie im Originalbeispiel Unfug
                     % ist.

\usepackage{mwe}% Nur zu Demozwecken, stellt u. a. example-image, \blindtext
                % und \blinddocument zur Verfügung.

% --- Dann Einstellungen vornehmen ---

\linespread{1.5} % Das ist eineinhalbfacher Zeilenabstand NICHT
                 % eineinhalbzeilig. Und es ist schlecht gemacht, weil es auch
                 % Verzeichnisse, Kopf und Fuß, Fußnoten
                 % etc. betrifft. Außerdem führt es natürlich zu
                 % fürchterlichem Satz. Daher am besten weglassen. Wenn man es
                 % aber macht, sollte man ein paar zusätzliche Maßnahmen
                 % ergreifen:
\AfterTOCHead{\linespread{1}\selectfont}% Inhaltsverzeichnis und
                                % Gleitumgebungsverzeichnisse mit normalem
                                % Zeilenabstand.
\AfterBibliographyPreamble{\linespread{1}\selectfont}% Literaturverzeichnis
                                % mit normalen Zeilenabstand.

%\setlength{\parindent}{0pt}% Auf keinen Fall verwenden! Warum und
                            % Alternativen dazu siehe:
                            % https://komascript.de/faq_parindent

\makeatletter
\renewcommand\@citess[1]{\textsuperscript{[#1]}}% Literaturverweise
                                                % hochgestellt in eckigen
                                                % Klammern.
\makeatother

% Ggf. kann man über secnumdepth einstellen, welche Überschriftenebenen zu
% nummeriren sind. Siehe dazu unbedingt die KOMA-Script-Anleitung (siehe
% https://komascript.de/scrguide oder https://komascript.de/komascriptbuch).
% \setcounter{secnumdepth}{\partnumdepth}% Nur Teile nummerieren.
% \setcounter{secnumdepth}{\chapternumdepth}% Nur Teile und Kapitel nummerieren.
% \setcounter{secnumdepth}{\sectionnumdepth}% Teile, Kapitel, Abschnitte nummerieren.
% \setcounter{secnumdepth}{-\maxdimen}% Überschriften nicht nummerieren.

\begin{document}

\frontmatter% Vorderteil, römisch nummerierte Seiten und Kapitelüberschriften
            % ohne Nummer.
\begin{titlepage}

Man stelle sich eine frei gestaltete Titelseite vor...

\end{titlepage}

\tableofcontents

\chapter{Einleitung}
Irgendetwas darüber, warum ich diese Hausarbeit schreibe...

\mainmatter% Hauptteil, arabisch nummerierte Seiten und Kapitelüberschriften
           % entsprechend secnumdepth nummeriert (oder nicht)

\chapter{Unterrichtsentwurf}
\section{Zeit}
Noch mehr tolles Zeug\cite{Kallmann}. Und auch Abbildung~\ref{fig:test}.

\begin{figure}[htp]% Falls man Platzierungsoptionen angibt, niemals nur "h"!
  \centering% Zentrierung immer per Befehl nicht Umgebung!
  \includegraphics{example-image}
  \caption{Schönes Bild}\label{fig:test}% \label immer nach \caption!
\end{figure}

\blinddocument

\appendix % Anhang, die Kapitelnummern wechseln von arabisch zu Buchstaben

\chapter{Ein Beispielkapitel im Anhang}

\blindtext

\addchap*{Verzeichnisse}% Sonst ist das mit dem bibliography=leveldown gar zu
                        % unsinnig. Soll ein Eintrag ins Inhaltsverzeichnis
                        % erfolgen, lässt man den Stern weg (siehe
                        % KOMA-Script-Anleitung).

\begin{thebibliography}{10}
   \bibitem[1]{Kallmann} Kallmann: Keine Ahnung, wie der Titel lautet.
   \bibitem[2]{FD} Friedolin Dummkopf: Hat auch etwas geschrieben.
\end{thebibliography}

\listoffigures

\end{document}

Generell würde ich dir seht dringend empfehlen, nicht nur die oben bereits verlinkten Seiten sehr gründlich durchzulesen und zu beachten, sondern auch umgehend damit zu beginnen, eine ausführliche LaTeX-Einführung zu lesen und danach auch weiter in der KOMA-Script-Anleitung oder im leicht überall hin mitnehmbaren KOMA-Script-Buch zu blättern. Da steht das meiste, was du gefragt hast, drin. Oftmals gibt es sogar Beispiele.

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