LATEX-File in Word-File Konvertieren

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indigo
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LATEX-File in Word-File Konvertieren

Beitrag von indigo »

Hallo,

wie kann ich ein Latex-File in ein Word-Dokument konvertieren?
Vielen Dank

indigo

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localghost
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Möglichkeiten

Beitrag von localghost »

TeX und LaTeX, Fragen und Antworten – TeXwelt

¹ Es tut mir Leid. Meine Antworten sind begrenzt. Sie müssen die richtigen Fragen stellen.
² System: openSUSE 13.1 (Linux 3.11.6), TeX Live 2013, TeXworks 0.5 (r1349)
³ Lernt gerade TeX (und versucht, es zu verstehen).

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KarlMarx
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Beitrag von KarlMarx »

Moin indigo!

Es ist mir zwar völlig unverständlich, warum man sowas tun sollte, aber selbst dafür gibt es Tools:

http://www.tug.org/utilities/texconv/textopc.html

http://www.grindeq.com/

Gruß, Marx.

Edit: Oh, da war einer schneller... :o)
Zuletzt geändert von KarlMarx am Mi 21. Apr 2010, 02:35, insgesamt 1-mal geändert.
[1] goLaTeX-Knigge
[2] Minimalbeispiel

Acer TM5730, Core2Duo P8400, WinXP SP3, MiKTeX 2.8, TeXnicCenter 1.0 & 2.a3

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Schreck
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Beitrag von Schreck »

Es ist zwar unverständlich, das stimmt, aber das ist bei mir auch der Fall. Ich schreibe in LaTeX Diplomarbeit, aber geeignete Programme zum kommentieren von PDFs sind im Firmennetz nicht verfügbar und neue einzuführen ist genau so schwierig. Also muss man zwangsweiße auf einen Konverter zurück greifen, damit die Arbeit passend mit Kommentaren versehen werden kann (von meinen Vorgesetzten usw.)
MfG

Christoph Schreck

IHateWord

leider wahr

Beitrag von IHateWord »

hi

ich möchte für diesen Tread danken. Mein Prof besteht auf Word-Datei.
Es will Teile herrauskopieren, und kennt nichts anderes.

Ich wäre froh, wenn ich es vermeiden könnte, alles abtippen zu müssen.

gutes gelingen

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KarlMarx
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Beitrag von KarlMarx »

Solche Profs sollte man direkt in den Ruhestand schicken, aber ich habe leider auch einen gehabt.

P.S.: Zur Not gibt es auch noch pdf-to-Word-Konverter - diese z.B.:

http://pdf2word.softonic.de/

http://www.pdftoword.com/

Die TeX2Word-Variante scheint mir aber erfolgversprechender.

Gruß und viel Erfolg dabei, Marx.
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Beitrag von Schreck »

Hat jemand mit den PDF-Convertern bereits Erfahrung gesammelt? Ich muss sagen die Tex2Word-Programme lassen eher zu wünschen übrig...
MfG

Christoph Schreck

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KOMA
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Re: leider wahr

Beitrag von KOMA »

IHateWord hat geschrieben:Es will Teile herrauskopieren, und kennt nichts anderes.
Mit pdfLaTeX erzeugte PDFs haben keine Kopiersperre. Also kann man mit jedem Wald-Und-Wiesen-PDF-Viewer Teile daraus kopieren.

BTW: Entgegen der Meinung vieler Profs. unterliegen auch die Arbeiten von Studenten dem Urheberrecht. Teile herauskopieren ist also nur im Rahmen dessen, was das UhrG gestattet, möglich. Ich hatte in meiner Studienzeit mit einem Prof. zu tun, der in seinen Regeln zur Erstellung einer Studien- oder Diplomarbeit stehen hatte, dass "das alle Urheberrechte" aller bei ihm eingereichten Arbeiten auf ihn übergeht. Kann er vergessen. Das Urheberrecht ist in Deutschland nicht übertragbar, allenfalls Verwertungsrechte. Mit einer Klausel, die ihm ein uneingeschränktes alleiniges Verwertungsrecht einräumen würde, würde er vermutlich genauso wenig durchkommen.

BTW: Vorschriften über das Dateiformat einer schriftlichen Arbeit sind AFAIK nur dann zulässig, wenn dies Bestandteil des Themas der Arbeit ist. Ansonsten ist bei elektronisch einzureichenden Arbeiten allenfalls erlaubt, ein offenes Format vorzuschreiben. Anderenfalls könnte der Prof. ja einen lukrativen Vertrag mit einer Softwarefirma schließen und nur die Verwendung deren beliebig teuren Software erlauben. Bei auf Papier einzureichenden Arbeiten darf man die theoretisch auch mit der Schreibmaschine oder in Normschrift anfertigen. In der Praxis dürfte sich die Mühe aber wohl niemand mehr machen.

BTW: Wenn man aus jeder Seite eines PDFs eine eigene Grafik macht und dann ein Word-Dokument zusammenbastelt, das aus eben diesen Grafikseiten besteht, hat man formal ein Word-Dokument vorgelegt. Daraus etwas zu kopieren ist dann eher schwieriger als aus einem ungeschützten PDF ...

Zurück zur Frage: Arbeiten, die nichts allzu ausgefallenes enthalten, kann man mit tex4ht (← dies ist ein geprüfter Link, der direkt zur Paketkurzbeschreibung auf CTAN führt!) in HTML umwandeln. Das kann man dann mit OpenOffice oder Word wieder als Word-Datei (welche Verison auch immer) speichern. Das Ergebnis ist im Vergleich zum mit pdflatex erzeugten PDF eher bescheiden, aber es ist ein Word-Dokument.

Ansonsten funktioniert pdf2word AFAIK recht ordentlich. Ohne Nachbearbeitung kommt man aber selten aus und dabei kann wie immer bei der Nachbearbeitung eines Word-Dokuments eine Menge in die Hose gehen.

ellocco
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Beitrag von ellocco »

Was ich erstaunlich fand, war die miese Qualität von AdobeAcrobat
Professional und dem Programm von der Firma "nuance".
Der AdobeAcrobatReader kann ebenfalls PDF umwandeln,
für einfache Sachen keine schlechte Wahl.
Ich habe auch das Problem, daß jemand Korrektur lesen möchte,
der kein LaTeX Latein versteht.
Neben den drei vorgenannten Programmen habe ich noch "ConvertDoc"
von SoftInterface in der Version 5.665 ausprobiert, ich bin mir nicht
sicher, ob AdobeAcrobat Reader 6.0 besser ist.
Wenn der Originaltext in Helvetica ist, ohne Formeln und Tiefstellungen
mag das Ergebnis überzeugen, aber ich glaube bereits Ligaturen werfen
convertDoc aus der Bahn (ich habe noch nicht alles probiert, denn es gibt
ja viele Methoden aus *.tex *.pdf zu machen, ich habe pdflatex, ps2pdf,
und dvipdfmx ausprobiert).
Wenn es auf den Text und den richtigen Seitenumbruch ankommt,
habe ich gute Erfolge mit der Kombination "dvipdfmx" plus
"Free PDF to Word Doc Converter" erziehlt (die Standardligaturen werden
korrekt umgesetzt).
Wer mit pdflatex arbeitet sollte Versuche mit dem Paket "pdfx" durchführen,
die Verwendung dieses Paketes haben die Konvertierungsergebnisse vom
AcroabatReader um einiges verbessert, insbesondere hat AcrobatReader
nicht mehr muniert, daß Schriften fehlen.

Grüße

ellocco

ellocco
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Beitrag von ellocco »

Hallo,
Thomas war so freundlich und hat sich an den Experimenten beteiligt.
Er hat mit dem Programm Adobe Acrobat Pro Extended 9.3.2. Konvertierungsversuche
unternommen, das Ergebnis war wirklich bescheiden, an der Stelle ist die
Software von Adobe wirklich schwach.
Ich habe ihm vier Versionen von einem 10 seitigem Dokument mit Bildern
und Formeln geschickt:
1.) mit dvipdfmx gewandelt
2.) mit ps2pdf konvertiert
3.) + 4.) mit pdftex übersetzt, hyperref option unicode, PDF/X-1a und PDF/A-1b

Mir ist aufgefallen, das die hyperref Option "pdfencoding" woanders gesetzt
wird, evtl. vom Paket "pdfx", die Option "pdfdoc" war ohne Auswirkung.

Zwischen den Ergebnissen habe ich keine Unterschiede gesehen, mich würde
interessieren, ob das Konkurrenzprodukt aus dem Hause "nuance" besser ist,
bei Interesse sende ich gerne Beispieldokumente zu.

Meine vorherige Aussage zu "Free PDF to Word Doc Converter" muß ich leider
an einem Punkt revidieren, die korrekte Umsetzung von Ligaturen scheint
wohl eine Glückssache zu sein, bei mir hat es geklappt, aber jetzt klappt
es nicht mehr, ich weiß nicht woran es liegt, aber ich bleibe dabei, zum
Korrekturlesen des Textes liefert "Free PDF to Word Doc Converter" ein
akzeptabel Ergebnis zusammen mit "dvipdfm". Zusammen mit "pdftex" habe ich Probleme,
zwei - drei Seiten klappen prima, aber bei meinem großen Dokument mit
identischem Masterfile sehe ich auf einmal gar nichts mehr in der RTF-Ausgabe.

Zu den Ligaturen habe ich ein Workaround: aus "flow" wird " ow" und aus
"Diffusion" wird "Di usion", also tausche ich "ff" mit "f{}f" und "fl" mit "f{}l"
aus, dann stimmt es wieder.
Gibt es da evtl eine elegantere Methode? Unter "pdftex" gibt es das Paket
"microtype", mit dem lassen sich gezielt bestimmte Ligaturen für bestimmte
Buchstaben und Schriften unterbinden, aber im "dvi"-mode kenne ich kein
vergleichbares Paket.

Grüße

El Locco

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