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Kopfzeile auf der Titelseite

 

peekay
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     Beitrag Verfasst am: 07.06.2009, 19:20     Titel: Kopfzeile auf der Titelseite
  Antworten mit Zitat      
Ich möchte die Titelseite meiner Prüfungsarbeit nach den Vorgaben meiner Hochschule gestalten. Mit der Umgebung "titlepage" soll man diese ja frei gestalten können. Ich habe das meiste auch so, wie ich es haben möchte. Jedoch muß über dem Titel der Arbeit der Name der Hochschule und des Institus stehen - am besten an der Position der Kopfzeile. Leider bekomme ich es nicht hin:

Code • Öffne in Overleaf

\documentclass{book}
\usepackage{fancyhdr}
\fancypagestyle{meinstyle}{Hochschule\\Institut}
\begin{titlepage}
\thispagestyle{meinstyle}
\title{Titel des Buches}
\author{peekay}
\end{titlepage}
\begin{document}
\maketitle
\end{document}
 


Auf der erzeugten Titelseite fehlt die Kopfzeile. Kann "titlepage" keine Kopfzeile?

Ich habe das Dokument mit pdflatex erzeugt.

KOMA
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     Beitrag Verfasst am: 08.06.2009, 10:42     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Code • Öffne in Overleaf
\documentclass{scrbook}
\begin{document}
\titlehead{Institutskopf}
\title{Titel des Buches}
\author{peekay}
\maketitle
\end{document}

Der Wechsel von book zu scrbook ist in der Regel unkompliziert, verbessert sofort den Satz und erleichtert vieles.

Zusätzliche Anmerkungen:
  • Deine Verwendung der titlepage-Umgebung war auch für die Klasse book falsch. Bitte gelegentlich nochmal in einer guten Anleitung nachlesen!
  • Spätestens bei Dokumenten, die unter Zuhilfenahme von babel oder einem anderen Sprachpaket geschrieben werden, ist es zweckmäßig, alle Texte - auch die des Titels - erst nach \begin{document} zu definieren.

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peekay
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     Beitrag Verfasst am: 09.06.2009, 09:06     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Vielen Dank für die Antwort!

Zitat:
Der Wechsel von book zu scrbook ist in der Regel unkompliziert, verbessert sofort den Satz und erleichtert vieles.

Du selbst schränkst mit "in der Regel" ein und mein Anliegen war es, die Komplexität von KOMA-Script erst einmal außen vor zu lassen... Wo könnten mich bei scrbook denn Probleme erwarten? Wie kann ich scrbook veranlassen, den Standardschriftfont von book zu verwenden, welcher mir persönlich besser gefällt?

Zitat:
Zusätzliche Anmerkungen:
  • Deine Verwendung der titlepage-Umgebung war auch für die Klasse book falsch. Bitte gelegentlich nochmal in einer guten Anleitung nachlesen!
  • Spätestens bei Dokumenten, die unter Zuhilfenahme von babel oder einem anderen Sprachpaket geschrieben werden, ist es zweckmäßig, alle Texte - auch die des Titels - erst nach \begin{document} zu definieren.

Danke für die Tips! Ich bin ehrgeiziger Beginner und hatte schon intensiv gesucht, aber nur diese Lösung erschien mir am plausibelsten. Für einen Link- / Buchhinweis zu einer guten Anleitung für titlepage wäre ich sehr dankbar. Bis auf den Hinweis, man könne die Titelseite dann frei gestalten, habe ich jedoch nichts verwertbares über google gefunden. Wäre es denn grundsätzlich möglich, die Titelseite damit wie gewünscht zu gestalten, auch wenn die Dokumentklasse book verwendet wird?

Ich setzte den Status schon mal auf gelöst, würde mich über die Beantwortung der neu gestellten Fragen jedoch sehr freuen.

KOMA
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     Beitrag Verfasst am: 09.06.2009, 11:30     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Ich erwarte keine Kompatibilitätsprobleme beim Ersetzen von book durch scrbook. scrbook verwendet auch den gleichen Textfont wie book, lediglich ist als Größe 11pt statt 10pt voreingestellt. Was anders ist, sind diverse typografische Voreinstellungen. So wird beispielsweise ein vernünftiger Seitenspiegel eingestellt, Kolumnentitel sind nicht mehr in grauenvollem Versalsatz. Außerdem werden die Überschriften entschärft. Gleichzeitig sehr groß und fett ist bei Serifenschriften (Antiqua) nämlich einfach überladen. Deshalb werden Serifenlose für Überschriften verwendet. Wie man das ändern kann, steht in der Anleitung (und zwar tatsächlich bei der Erklärung der Gliederungsbefehle):
Code • Öffne in Overleaf
\setkomafont{disposition}{\normalcolor\bfseries}
, womit man wieder dieselbe Übertreibung bekommt, die man in den Standardklassen hat. Mit
Code • Öffne in Overleaf
\setkomafont{disposition}{\bfseries}
wird außerdem das Verhalten der Standardklassen, dass Überschriften in der gerade aktuellen Farbe, statt in der Standardfarbe gesetzt werden, erreicht.

Man spart sich übrigens nicht, wenn man die Standardklassen statt der KOMA-Script-Klassen verwendet. Man kann nämlich die KOMA-Script-Klassen zunächst einfach wie die Standardklassen verwenden. Komplex wird es in Wirklichkeit mit den Standardklassen, wenn man Kleinigkeiten wie die Schrift der Überschriften ändern will. Dann muss man nämlich nach zusätzlichen Paketen suchen, die alle irgendwie anders bedient werden. Bei KOMA-Script gibt es für gleiche Dinge gleiche Schnittstellen (etwa das oben erwähnte \setkomafont für die Schrift von diversen Elementen). Man muss also nur eine Methode lernen und kann diese immer wieder anwenden. Die angebliche Komplexität von KOMA-Script ist also in Wirklichkeit eine Vereinfachung.

Was die tilepage-Umgebung anbelangt: Du kannst darin alles machen, was Du willst, nur \maketitle kannst/solltest Du dann nicht mehr verwenden. Du musst also die komplette Titelseite dann selbst gestalten. Alternativ kann man auch \maketitle umdefinieren. Mehrere Beispiele für umgestaltete Titelseiten gibt es beispielsweise im KOMA-Script Documentation Project im dortigen Forum.
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