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Eigene Ränder und diverse andere Kleinigkeiten :)

 

guy.brush™
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Wohnort: Earth
Version: TeXLive
     Beitrag Verfasst am: 02.09.2010, 01:13     Titel: Eigene Ränder und diverse andere Kleinigkeiten :)
  Antworten mit Zitat      
Hallo,

nachdem ich mich jetzt in letzter Zeit teils sehr intensiv mit einigen Dingen bzgl. LaTeX beschäftigt habe, nimmt mein "Template" für zukünftige Skripte und ähnliches allmählich Form an. Ich bin sogar (endlich?) auf KOMA Skript umgestiegen Smile.

Es gibt aber noch einige kleinere Problemstellen, bei denen ich etwas Hilfe brauche. Da es um mein gesamtes Template geht, stelle ich mir ein ein wirkliches Minimalbeispiel etwas schwer vor. Deshalb habe ich einmal sowohl meine aktuelle .tex Datei angehängt als auch die Ausgabe (.pdf-Datei). Einzelne wichtige Fragmente werde ich hier einmal gesondert herauskopieren, allerdings nicht als lauffähiges Minimalbeispiel (dafür ist ja die .tex Datei da).

Nicht jedes Problem bezieht sich explizit auf KOMA Skript, aber ich dachte, es wäre hier trotzdem am besten mit aufgehoben. Smile



  1. Eigene Seitenränder mit scrpreprt bzw. scrartcle
    Ursprung: Da ich zuvor mit article gearbeitet habe, dort mir die Ränder aber zu groß waren und mir der Abstand nach unten hin bei scrartcle ebenfalls zu groß war, habe ich bei Schriftgröße 11 einmal ein scrartcle ausgedruckt und die Ränder abgemessen. Per geometry-Package habe ich dann ungefähre Werte in mein article Dokument eingetragen. Ich habe etwas schönere Zahlen (Primzahlen Smile ) verwendet, die sich aber stark an das halten, was scrartcle automatisch berechnet hat - mit dem Unterschied, dass ich den unteren Rand genau so "klein" wie den oberen gesetzt habe.

    Das Problem ist nun folgendes: Ich habe immer noch das erwähnte geometry Paket mit den so ermittelten Werten in Verwendung. Aber irgendwie werden die Ränder in der Ausgabe dabei nicht ganz so gemacht, wie ich es haben möchte (sprich die Abstände stimmen nicht so wie vorher, z.B. ist der untere Rand ein Stück kleiner als er sein sollte). Wie kann ich das beheben?
    Code • Öffne in Overleaf

    \usepackage[a4paper,left=31mm,right=31mm,top=29mm,bottom=29mm]{geometry}
     

    Ich würde schon sehr gerne diese Werte wieder nehmen, da ich bei so etwas ... hm ... sagen wir einmal unflexibel und ein Gewohnheitswesen bin. Kontraargumente würde ich mir aber zumindest auch einmal anhören (bzw. durchlesen), aber letztendlich entsprechen die Ränder ja so ziemlich dem, was automatisch berechnet wird.
  2. Bindekorrektur bei Ordnern sinnvoll?
    Ich habe aktuell keine Bindekorrektur eingestellt aus einem einfachen Grund: Ich hefte diese in einem Standard Leitz A4 Ordner ab. Ist eine Bindekorrektur hier trotzdem sinnvoll? Denn geklebt oder richtig überdeckt wird ja trotzdem nichts.
  3. Fehlende leere Seite nach Inhaltsverzeichnis
    Ich habe die Option "headings=openright" verwendet. Nachdem ich heute einmal etwas ausgedruckt habe, ist mir aufgefallen, dass etwas nicht passt. Und zwar sind die ungeraden Seitenzahlen links und die geraden rechts. Dies scheint daran zu liegen, dass nach dem Inhaltsverzeichnis eine Vakat-Seite fehlt.

    Dann habe ich einmal den "\clearpage" Befehl auskommentiert und die Vakatseite wurde angezeigt. Allerdings war nun die Seitennummerierung falsch (komplett arabische Nummerierung beginnend mit dem Inhaltsverzeichnis). Inhaltsverzeichnisseiten sollen mit römischen und alle darauffolgenden Seiten mit arabischen Zahlen beziffert werden (wobei der Hauptteil wieder von vorne bei Seite 1 angefangen soll).

    (Nebenbei: Mir ist der Unterschied zwischen "\clearpage" und "\newpage" immer noch nicht so ganz klar...auch nicht, nachdem ich etwas gegoogelt habe. Was führt "\clearpage" genau alles mehr aus als "\newpage"?)
    Code • Öffne in Overleaf

    \begin{document}

    % --------------------- Erstellen der Titelseite/Titelei ---------------------
    % \titlehead{Kopf der Titelei}
    \subject{Vorlesung}
    \title{\vorlesung}
    \subtitle{Einf"uhrung in die mathematische Betrachtung von Zero Point Modulen}
    \author{Dr. Meredith Rodney McKay}
    \date{\vartoday}
    \publishers{Dieses Skript wurde von mir im Sommersemester 2010 an der Universit\"at Atlantis mit \LaTeX{} gesetzt.}
    % \extratitle{\centering Schmutztitel \\ goLaTeX (C) 2009 \\ ISBN 978-3865412911}
    % \uppertitleback{Obiger Titelrückentitel}
    % \lowertitleback{Für dieses Beispiel wird keine Haftung übernommen.}
    % \dedication{Dieses Beispiel widme ich\\allen \LaTeX{} Usern}
    \maketitle

    % --------------------- Anpassen des Teils vor dem Hauptteil ---------------------
    % Das Inhaltsverzeichnis wird mit römischen Seitenzahlen durchnummeriert
    \pagenumbering{roman}
    \tableofcontents
    \clearpage
    % Der Hauptteil des Dokuments wird mit arabische Seitenzahlen durchnummeriert
    \pagenumbering{arabic}

    % --------------------- Beginn des Hauptteils ---------------------
    % Vorlesung vom WOCHENTAG, den DD.MM.YYYY
    \part{Bauarbeiten mit der eigenen Hand}
    \chapter{Hausbau}
     

  4. Leicht veränderte Header im Inhaltsverzeichnis und bei \part-Seiten
    Mir erschien es als sinnvoll, "scrheadings" zu verwenden und dies dann anzupassen. Dies habe ich auch weitestgehend geschaft. Auf \chapter-Seiten wird \leftmark und \rightmark nicht automatisch angepasst und somit nicht ausgegeben. Dies ist auch gut so und darf so bleiben. Bei \part-Seiten scheint dies aber nicht zwingend zu funktionieren, wie man in der .pdf Datei sieht. Es wird nämlich "Inhaltsverzeichnis" im Header ausgegeben.
    Beim Inhaltsverzeichnis ist es so, dass ich entweder beidseitig im \rehead und \lohead "Inhaltsverzeichnis" stehen habe möchte oder nur auf einer Seite. Ich habe hier keine Ahnung, was üblich ist und was die bessere Wahl wäre. Für einen Tipp an dieser Stelle wäre ich ebenfalls sehr dankbar Smile.

    Gibt es einen einfacheren Weg, für diese 2 Situationen das ganze leicht abzuwandeln oder muss ich dafür extra 2 neue Stile definieren?
    Code • Öffne in Overleaf

    % --------------------- Anpassen des Headers und Footers ---------------------
    \pagestyle{scrheadings}
    \automark[section]{chapter}   % HIER SOLLTE NOCH EIN KOMMENTAR HIN, WAS DER BEFEHL GENAU MACHT!!!
    % \clearscrheadings
    % \clearscrplain
    % \clearscrheadfoot

    % Anpassen des Headers und Footers von besonderen Seiten
    % \renewcommand*{\titlepagestyle}{scrheadings}
    \renewcommand*{\partpagestyle}{scrheadings}
    \renewcommand*{\chapterpagestyle}{scrheadings}
    \renewcommand*{\indexpagestyle}{scrheadings}

    % Anpassen der Linien im Header und Footer
    \setheadsepline{0.5pt}
    \setfootsepline{0.5pt}

    % Anpassen der Schrift im Header und Footer
    \setkomafont{pageheadfoot}{\rmfamily}
    \setkomafont{pagefoot}{\rmfamily}
    \setkomafont{pagenumber}{\rmfamily}

    % Anpassen des Inhalts im Header und Footer
    \lehead{\pagemark}
    \cehead{}
    \rehead{\leftmark
    }
    \lefoot{Universit\"at Atlantis}
    \cefoot{}
    \refoot{\vorlesung
    }

    \lohead{\rightmark}
    \cohead{}
    \rohead{\pagemark
    }
    \lofoot{\semester}
    \cofoot{}
    \rofoot{Universit\"at Atlantis
    }
     

  5. Abstand nach theorem-Umgebungen = Abstand nach \paragraph?
    Wie man in der .pdf Datei sieht, verwende ich bei theorem-Umgebungen wie z.b. "1.2.3 Satz" dahinter lediglich ein einfaches Leerzeichen ohne sonstiges Trennungszeichen wie einen Punkt. Mir fehlt leider jetzt das Wissen und die Erfahrung, um sagen zu können, was hier gut und sinnvoll wäre. Wäre es z.B. hier besser oder richtig(er), denselben Abstand einzufügen, der nach einem \paragraph{Foobar} eingefügt wird? Falls ja, wie groß ist dieser Abstand genau und wie erzeuge ich ihn? Falls nein, welcher Abstand wäre dann sinnvoll?
  6. Bedeutung von \subparagraph
    Mir ist die Bedeutung und Verwendung von \subparagraph nicht ganz klar. Insbesondere, da ich bisher keinen optischen Unterschied in der Ausgabe feststellen konnte im Vergleich zu \paragraph.
  7. proof-Umgebung und darauffolgende Aufzählung
    Eine kurze Frage: Ist es üblich oder typographisch sinnvoll, bei Beweisen via proof-Umgebung einen Zeilenumbruch mit \hfill zu erzeugen, damit die darauffolgenden Aufzählungscounter untereinander stehen? (Also z.B. (a), (b), etc.) Oder soll der erste Aufzählungspunkt noch in derselben Zeile wie "Beweis:" stehen und somit versetzt zum 2. Aufzählungspunkt?
  8. Punkt bei Kapitel-Nummerierungen und amsthm
    Nach Duden wird ja ein Punkt verwendet, sobald ein Buchstabe oder eine römische Zahl vorkommt. Die theorem-Umgebungen muss ich da separat anpassen. Den Punkt im Skript selbst ausgeben zu lassen, ist kein Problem (in der aktuellen Beispiel-Datei noch nicht der Fall). Allerdings wird dieser Punkt beim Referenzieren nicht mitverwendet. Was wäre hier die beste Lösung? Letztendlich müsste eine derartige Referenz ja auch erkennen, falls die Nummer am Ende eines Satzes steht, dass dann keine 2 Punkte gesetzt werden.
  9. amsthm: proof-ähnliche Definition "erlaubt" oder schlechte Vorgehensweise?
    Da ich manchmal anstelle von "Beweis:" auch ein "Beweis und Lösung:" bzw. "Lösung und Beweis:" oder gar nur "Lösung:" habe, habe ich mir die Definition der proof-Umgebung einfach kopiert und 2 neue leicht veränderte erschaffen. Ist diese Vorgehensweise als gut zu betrachten oder eher nicht?
    Code • Öffne in Overleaf

    % Anpassen der proof-Umgebung
    \makeatletter
    \renewenvironment{proof}[1][\bfseries\proofname]{\par
      \pushQED{\qed
    }%
      \rmfamily\ \topsep6\p@\@plus6\p@\relax
      \trivlist
      \item[\hskip\labelsep
        \bfseries#1\@addpunct{:}
    ]\ignorespaces
    }{%
      \popQED\endtrivlist\@endpefalse
    }
    \makeatother

    % Definition einer (neuen) proof-wertigen Umgebung mit der Überschrift "Beweis und Lösung"
    \makeatletter
    \newenvironment{beweisloesung}[1][\bfseries\proofname{} und L\"osung]{\par
      \pushQED{\qed
    }%
      \rmfamily \topsep6\p@\@plus6\p@\relax
      \trivlist
      \item[\hskip\labelsep
        \bfseries#1\@addpunct{:}
    ]\ignorespaces
    }{%
      \popQED\endtrivlist\@endpefalse
    }
    \makeatother

    % Definition einer (neuen) proof-wertigen Umgebung mit der Überschrift "Lösung und Beweis"
    \makeatletter
    \newenvironment{loesungbeweis}[1][\bfseries L\"osung und \proofname]{\par
      \pushQED{\qed
    }%
      \rmfamily \topsep6\p@\@plus6\p@\relax
      \trivlist
      \item[\hskip\labelsep
        \bfseries#1\@addpunct{:}
    ]\ignorespaces
    }{%
      \popQED\endtrivlist\@endpefalse
    }
    \makeatother
     


    Ich bin allerdings daran gescheitert, eine derartige Umgebung ohne ein \qed-Symbol zu definieren für "Lösung:" (verwende ich für Rechnungen, sofern ich nichts beweisen muss). Ein \newtheorem hat einen anderen Abstand als die oben erwähnte proof-Umgebung.



Ich bin mir fast sicher, ein paar Kleinigkeiten noch vergessen zu haben. Allerdings sind dies jetzt erst einmal die wichtigsten Punkte Smile.

Ich bin für jedwede Hilfe sehr dankbar und möchte mich gleich dafür entschuldigen, dass es doch etwas viel ist. Leider weiß ich mir da gerade nicht anders zu helfen. :/


Viele liebe Grüße,

guy.brush™

Template_Skript_KOMA_serifen_Minimalbeispiel.tex
 Beschreibung:
.tex Datei des Templates

Download
 Dateiname:  Template_Skript_KOMA_serifen_Minimalbeispiel.tex
 Dateigröße:  19.72 KB
 Heruntergeladen:  1043 mal
Template_Skript_KOMA_serifen_Minimalbeispiel.pdf
 Beschreibung:
Ausgabe der .tex Datei als .pdf

Download
 Dateiname:  Template_Skript_KOMA_serifen_Minimalbeispiel.pdf
 Dateigröße:  265.42 KB
 Heruntergeladen:  796 mal

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     Beitrag Verfasst am: 02.09.2010, 10:56     Titel: Re: Eigene Ränder und diverse andere Kleinigkeiten :)
  Antworten mit Zitat      
guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
Kontraargumente würde ich mir aber zumindest auch einmal anhören (bzw. durchlesen), aber letztendlich entsprechen die Ränder ja so ziemlich dem, was automatisch berechnet wird.

Kontraargumente dagegen den oberen und unteren Rand gleich zu machen, findest Du in der KOMA-Script-Anleitung, im Anhang des KOMA-Script-Buchs und im alten DTK-Artikel. Ich brauche das nicht noch einmal neu aufzurollen.

guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
[*] Bindekorrektur bei Ordnern sinnvoll?
Ich habe aktuell keine Bindekorrektur eingestellt aus einem einfachen Grund: Ich hefte diese in einem Standard Leitz A4 Ordner ab. Ist eine Bindekorrektur hier trotzdem sinnvoll? Denn geklebt oder richtig überdeckt wird ja trotzdem nichts.
Leitzordner (die sind übrigens nicht A4) sind ein Problem. Ich bin der Meinung, dass bei Dokumenten in Ordnern nicht mehr die Doppelseite betrachtet wird, sondern die Ränder wie bei einem einseitigen Dokument wirken. Man sollte also bei Verwendung von typearea die Option twoside=semi verwenden. Es gibt da aber durchaus andere Meinungen und AFAIK keine einzige Studie.

guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
[*] Fehlende leere Seite nach Inhaltsverzeichnis
Vor \pagenumbering muss immer \cleardoublepage stehen, damit man sich in doppelseitigen Dokumenten auf einer rechten Seite befindet, wenn die Seitenzahl auf 1 zurückgesetzt wird. Es fehlt sonst eine linke Seite.

guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
Nebenbei: Mir ist der Unterschied zwischen "\clearpage" und "\newpage" immer noch nicht so ganz klar

\newpage erzeugt nur eine neue Seite, während \clearpage auch noch alle noch nicht ausgegebenen Gleitobjekte ausgibt. Das ist beispielsweise im Zusammenhang mit der Frage, ob eine Vakatseite benötigt wird, wichtig.

guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
% Das Inhaltsverzeichnis wird mit römischen Seitenzahlen durchnummeriert
\pagenumbering{roman}
\tableofcontents

Das ist typografisch so nicht korrekt. Wenn man Das Inhaltsverzeichnis römisch nummeriert, dann beginnt man semantisch mit der Nummerierung bereits bei der ersten Titelseite in römisch, auch wenn man Seitenzahlen erst ab dem Inhaltsverzeichnis ausgibt. Übrigens würde ich die Verwendung von scrbook und dann die Anweisungen \frontmatter und \mainmatter empfehlen. Dabei ist \frontmatter dann bereits vor dem Titel zu setzen. Ganz nebenbei macht \mainmatter das mit der Vakatseite beim Umschalten auf arabische Seitenzahlen auch richtig.

guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
[*] Leicht veränderte Header im Inhaltsverzeichnis und bei \part-Seiten
Mir erschien es als sinnvoll, "scrheadings" zu verwenden und dies dann anzupassen. Dies habe ich auch weitestgehend geschaft. Auf \chapter-Seiten wird \leftmark und \rightmark nicht automatisch angepasst und somit nicht ausgegeben. Dies ist auch gut so und darf so bleiben. Bei \part-Seiten scheint dies aber nicht zwingend zu funktionieren, wie man in der .pdf Datei sieht. Es wird nämlich "Inhaltsverzeichnis" im Header ausgegeben.

Tja, warum verwendest Du für part-Seiten den Seitenstil scrheadings, wenn Du den dort nicht haben willst? In der Voreinstellung wird der plain-Seitenstil (also scrplain bei Verwendung von scrheadings als Grundseitenstil) verwende, der in der Voreinstellung keinen Kolumnentitel produziert. Normalerweise ist das genau das, was man bei part-Seiten haben will. Hast Du die ganzen Seitenstile der Sonderseiten wirklich wohl überlegt umdefiniert oder einfach nur, weil alle das machen?

guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
[*]Beim Inhaltsverzeichnis ist es so, dass ich entweder beidseitig im \rehead und \lohead "Inhaltsverzeichnis" stehen habe möchte oder nur auf einer Seite. Ich habe hier keine Ahnung, was üblich ist und was die bessere Wahl wäre.
Üblich ist hier das, was bei KOMA-Script voreingestellt ist. Auf der ersten Seite des Inhaltsverzeichnisses hat man wie bei allen Kapitelanfangsseiten keinen Kolumnentitel und auf allen anderen steht die Überschrift des Inhaltsverzeichnisses im Kolumnentitel.
BTW: Es gibt auch \ihead und \ohead.

guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
Code • Öffne in Overleaf
\automark[section]{chapter}   % HIER SOLLTE NOCH EIN KOMMENTAR HIN, WAS DER BEFEHL GENAU MACHT!!!
 

Kann man einfacher haben:
Code • Öffne in Overleaf
\usepackage[automark]{scrpage2} % Wir verwenden automatische Kolumnentitel wie üblich mit Kapitel und Abschnitt auf linken bzw. rechten Seiten.


guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
Code • Öffne in Overleaf
\renewcommand*{\partpagestyle}{scrheadings}
\renewcommand*{\chapterpagestyle}{scrheadings}
\renewcommand*{\indexpagestyle}{scrheadings}
Würde ich alle drei rauswerfen.

guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
Code • Öffne in Overleaf
% Anpassen der Linien im Header und Footer
\setheadsepline{0.5pt}
\setfootsepline{0.5pt}

In dem Fall sollte man die globale Optionen headsepline und footsepline verwenden, die Option also bei \documentclass angeben. Behelfsmäßig kann sollte man die Option zumindest beim Laden von scrpage2 angeben. Eventuell will man auch noch eine der zugehörigen plain-Optionen:
Code • Öffne in Overleaf
\usepackage[automark,% Kommentar siehe oben
  headsepline,plainheadsepline,footsepline,plainfootsepline% Linien unter dem Kopf und über dem Fuß (auch bei plain-Seiten)]{scrpage2}

Im Fall von plain-Linien würde ich mir aber noch überlegen den Seitenstil der part-Seiten in empty zu ändern oder für die part-Seiten einen plain-artigen eigenen Seitenstil ohne Linien zu verwenden.

guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
% Anpassen der Schrift im Header und Footer
\setkomafont{pageheadfoot}{\rmfamily}
\setkomafont{pagefoot}{\rmfamily}
\setkomafont{pagenumber}{\rmfamily}

Das \rmfamily kannst Du Dir sparen. Wenn Du das \slshape raushaben willst, genügt
Code • Öffne in Overleaf
\setkomafont{pageheadfoot}{\normalfont}
Da LaTeX vor dem Setzen von Kopf oder Fuß ohnehin \normalfont ausführt, sollte aber auch
Code • Öffne in Overleaf
\setkomafont{pageheadfoot}{}
genügen. Vorteil von \normalfont gegenüber \rmfamily ist, dass man so noch immer das ganze Dokument serifenlos setzen kann, indem man \familydefault ändert. Mit \rmfamily geht das nicht. Dort müsste man auch noch \rmdefault auf serifenlos ändern, was etwas fragwürdig ist.

guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
Code • Öffne in Overleaf
% Anpassen des Inhalts im Header und Footer
\lehead{\pagemark}
\cehead{}
\rehead{\leftmark
}
\lefoot{Universit\"at Atlantis}
\cefoot{}
\refoot{\vorlesung
}

\lohead{\rightmark}
\cohead{}
\rohead{\pagemark
}
\lofoot{\semester}
\cofoot{}
\rofoot{Universit\"at Atlantis
}

Wie gesagt, es gibt auch Anweisungen wie \ihead, \ohead, \ifoot und \ofoot. Damit kann man sich einiges sparen.

guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
[*] Abstand nach theorem-Umgebungen = Abstand nach \paragraph?[/code]
Ein Geviert also 1em. Ein entsprechender horizontaler Abstand kann mit \hspace oder \quad gesetzt werden. Selbstverständlich eingebaut in die Definition der Umgebung. Wie Du das genau machst, habe ich mir nicht angeschaut.

guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
[*] Bedeutung von \subparagraph
\subparagraph und \paragraph unterscheiden sich in der Voreinstellung nicht, solange sie nicht nummeriert werden. Wer allerdings so tief gliedert macht typografisch und stilistisch betrachtet ohnehin etwas falsch.

guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
[*] Punkt bei Kapitel-Nummerierungen und amsthm
Nach Duden wird ja ein Punkt verwendet, sobald ein Buchstabe oder eine römische Zahl vorkommt. Die theorem-Umgebungen muss ich da separat anpassen. Den Punkt im Skript selbst ausgeben zu lassen, ist kein Problem (in der aktuellen Beispiel-Datei noch nicht der Fall). Allerdings wird dieser Punkt beim Referenzieren nicht mitverwendet.
Soll er nach DUDEN auch nicht.

Das sollte erst einmal reichen. Der Rest hat mit dem Thema KOMA-Script ohnehin nichts zu tun.
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     Beitrag Verfasst am: 02.09.2010, 21:42     Titel: Re: Eigene Ränder und diverse andere Kleinigkeiten :)
  Antworten mit Zitat      
KOMA hat Folgendes geschrieben:
guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
Kontraargumente würde ich mir aber zumindest auch einmal anhören (bzw. durchlesen), aber letztendlich entsprechen die Ränder ja so ziemlich dem, was automatisch berechnet wird.

Kontraargumente dagegen den oberen und unteren Rand gleich zu machen, findest Du in der KOMA-Script-Anleitung, im Anhang des KOMA-Script-Buchs und im alten DTK-Artikel. Ich brauche das nicht noch einmal neu aufzurollen.


Vielen Dank, das reicht mir auch schon zum Nachlesen.

Ich hadere gerade mit mir, was ich machen soll. Ich tue mich oft bei so etwas sehr schwer, mich an den doppelt so großen Rand unten zu gewöhnen. Deshalb habe ich dazu noch ein paar Fragen bzw. manches ist mir noch unklar:

Ich habe jetzt einmal einmal nachgemessen und versucht, die Werte mit denen aus dem scrguide auf Seite 36 in Tabelle 2.1 für DIV = 10 zu vergleichen. Der Rand oben und unten kommt da ja so ungefähr hin, sprich ~3 cm bis zum Textbody Anfang und ~6 cm unten. Für den Wert "innen" wird in der Tabelle jedoch 21,00 mm angegeben. Ich messe aber ca. ~3,1 cm (mit BCOR = 0mm). Da ich denke, dass ich etwas falsch verstanden oder überlesen habe, habe ich einmal kein Minimalbeispiel erstellt. Falls notwendig, reiche ich dies natürlich noch nach. Weshalb kommt man hier aber auf die erwähnten 3,1 cm anstelle der 2,1 cm?

Ich habe jetzt auch bemerkt, warum ich dachte, dass das händische Anpassen mittels geometriy-Package nicht funktionieren würde. Die Ränder passen schon überein mit dem, was ich eingestellt habe. Zumindest der Footer sitzt aber wesentlich tiefer.

Wie oben erwähnt, hadere ich mit mir gerade noch sehr, aber ich würde gerne im Vergleich einmal denselben Rand oben und unten haben. Die Einstellungen DIV = 10 und BCOR = 0mm sind dabei schon ok. Wie kann ich das erreichen? Ich würde dies gerne, falls möglich, ohne geometry-Package erreichen und das ganze schon via typearea berechnen lassen und eben genau diese Einstellungen übernehmen und lediglich den Rand unten in der gleichen Größe wie den obigen haben.

Man könnte theoretisch den berechneten Rand unten + oben addieren, durch 2 teilen und dann gleichmäßig aufteilen unten und oben. Dies meine ich nicht. Sondern ich möchte den unteren Rand vergrößern, bis er die Größe des oberen Randes erreicht hat. Entschuldigung für diese umständliche Beschreibung, ich weiß gerade nicht, wie ich es besser beschreiben soll.

KOMA hat Folgendes geschrieben:
guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
[*] Bindekorrektur bei Ordnern sinnvoll?
Ich habe aktuell keine Bindekorrektur eingestellt aus einem einfachen Grund: Ich hefte diese in einem Standard Leitz A4 Ordner ab. Ist eine Bindekorrektur hier trotzdem sinnvoll? Denn geklebt oder richtig überdeckt wird ja trotzdem nichts.
Leitzordner (die sind übrigens nicht A4) sind ein Problem. Ich bin der Meinung, dass bei Dokumenten in Ordnern nicht mehr die Doppelseite betrachtet wird, sondern die Ränder wie bei einem einseitigen Dokument wirken. Man sollte also bei Verwendung von typearea die Option twoside=semi verwenden. Es gibt da aber durchaus andere Meinungen und AFAIK keine einzige Studie.


Ja, ich wollte mit dem A4 auch lediglich erwähnen, dass ein A4 Blatt hineinpasst (ungeknickt/ungefaltet). Es gibt ja zumindest auch manchmal kleinere Ordner. Wenn man es ganz genau nimmt, ist es auch kein Leitz-Ordner, sondern einer von Centra (der allerdings ebenfalls auf der Leitz-Homepage aufgelistet wird...aber eben nicht der klassische Leitz-Ordner...dies nur am Rande Wink ).

Auf jedenfall fühle ich mich in meinem Gefühl bestätigt, zwar zweitig zu drucken, aber mit gleich großen Rändern links und rechts.

KOMA hat Folgendes geschrieben:
guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
[*] Fehlende leere Seite nach Inhaltsverzeichnis
Vor \pagenumbering muss immer \cleardoublepage stehen, damit man sich in doppelseitigen Dokumenten auf einer rechten Seite befindet, wenn die Seitenzahl auf 1 zurückgesetzt wird. Es fehlt sonst eine linke Seite.


Ah, vielen Dank! Ein \cleardoublepage also - macht Sinn! Smile

KOMA hat Folgendes geschrieben:
guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
Nebenbei: Mir ist der Unterschied zwischen "\clearpage" und "\newpage" immer noch nicht so ganz klar

\newpage erzeugt nur eine neue Seite, während \clearpage auch noch alle noch nicht ausgegebenen Gleitobjekte ausgibt. Das ist beispielsweise im Zusammenhang mit der Frage, ob eine Vakatseite benötigt wird, wichtig.


Ok, vielen Dank, das ist mir jetzt auch etwas klarer. Gerade die Vakatseite ist ein gutes Beispiel, das man sich darunter dann vorstellen kann.

KOMA hat Folgendes geschrieben:
guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
% Das Inhaltsverzeichnis wird mit römischen Seitenzahlen durchnummeriert
\pagenumbering{roman}
\tableofcontents

Das ist typografisch so nicht korrekt. Wenn man Das Inhaltsverzeichnis römisch nummeriert, dann beginnt man semantisch mit der Nummerierung bereits bei der ersten Titelseite in römisch, auch wenn man Seitenzahlen erst ab dem Inhaltsverzeichnis ausgibt. Übrigens würde ich die Verwendung von scrbook und dann die Anweisungen \frontmatter und \mainmatter empfehlen. Dabei ist \frontmatter dann bereits vor dem Titel zu setzen. Ganz nebenbei macht \mainmatter das mit der Vakatseite beim Umschalten auf arabische Seitenzahlen auch richtig.


Oh, danke für den Hinweis. Das werde ich dann noch ändern und die Titelseite mitzählen lassen, aber nicht nummeriert ausgeben lassen.

Ich hatte scrreprt genommen, weil ich dachte, dass ich ja bisher keine richtigen Bücher schreibe und es lediglich ein Skript ist. Aber vielleicht sollte ich gerade wegen \frontmatter und \mainmatter (und vielleicht auch einmal \backmatter) auf scrbook umsteigen.

KOMA hat Folgendes geschrieben:
guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
[*] Leicht veränderte Header im Inhaltsverzeichnis und bei \part-Seiten
Mir erschien es als sinnvoll, "scrheadings" zu verwenden und dies dann anzupassen. Dies habe ich auch weitestgehend geschaft. Auf \chapter-Seiten wird \leftmark und \rightmark nicht automatisch angepasst und somit nicht ausgegeben. Dies ist auch gut so und darf so bleiben. Bei \part-Seiten scheint dies aber nicht zwingend zu funktionieren, wie man in der .pdf Datei sieht. Es wird nämlich "Inhaltsverzeichnis" im Header ausgegeben.

Tja, warum verwendest Du für part-Seiten den Seitenstil scrheadings, wenn Du den dort nicht haben willst? In der Voreinstellung wird der plain-Seitenstil (also scrplain bei Verwendung von scrheadings als Grundseitenstil) verwende, der in der Voreinstellung keinen Kolumnentitel produziert. Normalerweise ist das genau das, was man bei part-Seiten haben will. Hast Du die ganzen Seitenstile der Sonderseiten wirklich wohl überlegt umdefiniert oder einfach nur, weil alle das machen?


Ich hatte zuerst gehofft, dass bei \part-Seiten die Kolumnentitel auch nicht automatisch angepasst werden können und somit nicht ausgegeben werden Smile. Den Rest wollte ich ja schon so.

Ich dachte, wenn ich die Sonderseiten ebenfalls mit den Headern und Footern so gestalte, dass dies einheitlicher wäre und das insbesondere hier besser passen würde, da ich das ganze ja am Ende nicht binden lasse. Da passiert es ja auch einmal gerne, dass die Blätter einzelnd "herumfliegen" oder sich ein Kollege nur ein paar Blätter ausleiht (beim Lösen der Übungsblätter z.B.).

In einem gebundenen Buch (ich denke hier speziell immer gerne an einen Roman) kann ich mir schon gut vorstellen, dass ein leerer Seitenstil für \part-Seiten z.B. die bessere Wahl ist, da es ein bisschen den "Hey, jetzt kommt etwas ganz neues."-Effekt hat.

Aber falls ich das wohl so beibehalten möchte, dass der Stil dem scrheadings ähnelt, aber lediglich die Kolumnentitel fehlen, so werde ich wohl zusätzlich noch einen Stil definieren müssen.

KOMA hat Folgendes geschrieben:
guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
[*]Beim Inhaltsverzeichnis ist es so, dass ich entweder beidseitig im \rehead und \lohead "Inhaltsverzeichnis" stehen habe möchte oder nur auf einer Seite. Ich habe hier keine Ahnung, was üblich ist und was die bessere Wahl wäre.
Üblich ist hier das, was bei KOMA-Script voreingestellt ist. Auf der ersten Seite des Inhaltsverzeichnisses hat man wie bei allen Kapitelanfangsseiten keinen Kolumnentitel und auf allen anderen steht die Überschrift des Inhaltsverzeichnisses im Kolumnentitel.
BTW: Es gibt auch \ihead und \ohead.


Hmm...dann müsste ich also die 1. Inhaltsverzeichnisseite anders behandeln als die anderen? Sprich, bei 5 Seiten Inhaltsverzeichnis steht nur auf den Seiten 2-5 "Inhaltsverzeichnis" im Header? Das wüsste ich jetzt bei einem eigenen Seitenstil aktuell nicht zu realisieren.

\ihead und \ohead habe ich nicht verwendet, weil ich im Footer in der Innenseite 2 unterschiedliche Einträge vorgenommen habe (nämlich Name der Vorlesung auf geraden Seiten und das Semester + Jahr auf ungeraedn Seiten). Ich fand es schöner, dann ausführlicher und einheitlicher alles zu definieren und \iohead etc. zu verwenden.

KOMA hat Folgendes geschrieben:
guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
Code • Öffne in Overleaf
\automark[section]{chapter}   % HIER SOLLTE NOCH EIN KOMMENTAR HIN, WAS DER BEFEHL GENAU MACHT!!!
 

Kann man einfacher haben:
Code • Öffne in Overleaf
\usepackage[automark]{scrpage2} % Wir verwenden automatische Kolumnentitel wie üblich mit Kapitel und Abschnitt auf linken bzw. rechten Seiten.


Ah, ok, dann füge ich das da auch noch mit ein. Smile

KOMA hat Folgendes geschrieben:
guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
Code • Öffne in Overleaf
\renewcommand*{\partpagestyle}{scrheadings}
\renewcommand*{\chapterpagestyle}{scrheadings}
\renewcommand*{\indexpagestyle}{scrheadings}
Würde ich alle drei rauswerfen.


Die Begründung steht ja oben, weshalb ich das so gemacht habe. Aber wenn alles steht, werde ich es auf jedenfall noch einmal überdenken.

KOMA hat Folgendes geschrieben:
guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
Code • Öffne in Overleaf
% Anpassen der Linien im Header und Footer
\setheadsepline{0.5pt}
\setfootsepline{0.5pt}

In dem Fall sollte man die globale Optionen headsepline und footsepline verwenden, die Option also bei \documentclass angeben. Behelfsmäßig kann sollte man die Option zumindest beim Laden von scrpage2 angeben. Eventuell will man auch noch eine der zugehörigen plain-Optionen:
Code • Öffne in Overleaf
\usepackage[automark,% Kommentar siehe oben
  headsepline,plainheadsepline,footsepline,plainfootsepline% Linien unter dem Kopf und über dem Fuß (auch bei plain-Seiten)]{scrpage2}

Im Fall von plain-Linien würde ich mir aber noch überlegen den Seitenstil der part-Seiten in empty zu ändern oder für die part-Seiten einen plain-artigen eigenen Seitenstil ohne Linien zu verwenden.


Weshalb sind die globalen Optionen besser? Und kann ich an diese auch die Option "0.5pt" mit übergeben?

KOMA hat Folgendes geschrieben:
guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
% Anpassen der Schrift im Header und Footer
\setkomafont{pageheadfoot}{\rmfamily}
\setkomafont{pagefoot}{\rmfamily}
\setkomafont{pagenumber}{\rmfamily}

Das \rmfamily kannst Du Dir sparen. Wenn Du das \slshape raushaben willst, genügt
Code • Öffne in Overleaf
\setkomafont{pageheadfoot}{\normalfont}
Da LaTeX vor dem Setzen von Kopf oder Fuß ohnehin \normalfont ausführt, sollte aber auch
Code • Öffne in Overleaf
\setkomafont{pageheadfoot}{}
genügen. Vorteil von \normalfont gegenüber \rmfamily ist, dass man so noch immer das ganze Dokument serifenlos setzen kann, indem man \familydefault ändert. Mit \rmfamily geht das nicht. Dort müsste man auch noch \rmdefault auf serifenlos ändern, was etwas fragwürdig ist.


Mit direkter Angabe von \rmfamily wollte ich sicher stellen, dass auch keine serifenlose Schrift verwendet wird. Aber scheinbar wird das durch das Umstellen der "disposition" Option schon mit geregelt. Ich werde dann aber jetzt \normalfont verwenden.

guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
Code • Öffne in Overleaf
% Anpassen des Inhalts im Header und Footer
\lehead{\pagemark}
\cehead{}
\rehead{\leftmark
}
\lefoot{Universit\"at Atlantis}
\cefoot{}
\refoot{\vorlesung
}

\lohead{\rightmark}
\cohead{}
\rohead{\pagemark
}
\lofoot{\semester}
\cofoot{}
\rofoot{Universit\"at Atlantis
}

Wie gesagt, es gibt auch Anweisungen wie \ihead, \ohead, \ifoot und \ofoot. Damit kann man sich einiges sparen.[/quote]

KOMA hat Folgendes geschrieben:
guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
[*] Abstand nach theorem-Umgebungen = Abstand nach \paragraph?[/code]
Ein Geviert also 1em. Ein entsprechender horizontaler Abstand kann mit \hspace oder \quad gesetzt werden. Selbstverständlich eingebaut in die Definition der Umgebung. Wie Du das genau machst, habe ich mir nicht angeschaut.


Hmm...diesen Punkt verstehe ich jetzt nicht so ganz, was du genau meinst. Mir ist jetzt nicht bekannt, dass \quad einem 1em entspricht. Meines Wissens nach entspricht 1em ca. einem "x" in der Breite und einem "M" in der Höhe. An folgendem Minimalbeispiel kann man gut erkennen, dass aber auch \quad zu lang ist für den Abstand nach \paragraph{Foobar:}
Code • Öffne in Overleaf

\documentclass[a4paper,11pt]{article}
\usepackage[utf8x]{inputenc}

\parindent=0pt

\begin{document}

Koko \vspace{1em} Koko\\
Koko \quad Koko
\paragraph{Koko:} Haus\\
\textbf{Koko:} \quad Haus

\end{document}
 


Ich dachte nur, es wäre sinnvoller, hinter den theorem-Umgebungen denselben Platz wie nach einen \paragraph zu setzen anstelle eines regulären einfachen Leerzeichens. einen Punkt gefolgt von einem einfachen Leerzeichen hielt ich für nicht so angenehmt.

Andere Empfehlungen finden natürlich auch ein offenes Ohr.

KOMA hat Folgendes geschrieben:
guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
[*] Bedeutung von \subparagraph
\subparagraph und \paragraph unterscheiden sich in der Voreinstellung nicht, solange sie nicht nummeriert werden. Wer allerdings so tief gliedert macht typografisch und stilistisch betrachtet ohnehin etwas falsch.


Ah ok, ich hatte auch überlegt, ob es semantischer Natur wäre, aber so wichtig wäre das jetzt auch nicht gewesen (im Code), finde ich. Ich halte es aktuell nämlich so, dass ich "reguläre \paragraph's" ohne Doppelpunkt schließen lasse. Es ist dann wie eine kleine Überschrift, ohne richtige Überschrift zu sein. Etwas semantisch untergeordnet sind bei mir Dinge wie "Bemerkung", "Ziel", "Frage", "Warnung", etc. Diese schreibe ich stets mit Doppelpunkt, sprich \paragraph{Bemerkung:}. Muss ich innerhalb eines Abschnittes etwas hervorheben, so verwende ich aktuell \textit{...}, damit es nur dezent auffällt. Habe dies aber als allgemeinen Befehl \luceo{...} definiert für "ich leuchte" Smile.

Gliederungen, die die 4. Ebene (also 1.2.3.4) erreichen, gefallen mir persönlich auch nicht wirklich. Dann sollte man wohl eher mit \part arbeiten.

KOMA hat Folgendes geschrieben:
guy.brush™ hat Folgendes geschrieben:
[*] Punkt bei Kapitel-Nummerierungen und amsthm
Nach Duden wird ja ein Punkt verwendet, sobald ein Buchstabe oder eine römische Zahl vorkommt. Die theorem-Umgebungen muss ich da separat anpassen. Den Punkt im Skript selbst ausgeben zu lassen, ist kein Problem (in der aktuellen Beispiel-Datei noch nicht der Fall). Allerdings wird dieser Punkt beim Referenzieren nicht mitverwendet.
Soll er nach DUDEN auch nicht.

Das sollte erst einmal reichen. Der Rest hat mit dem Thema KOMA-Script ohnehin nichts zu tun.
[/quote]

Ah, ok. Dann brauch ich den Punkt nur in den newtheorem-Umgebungen einzubauen, aber beim Referenzieren ist er nicht mehr von Belang. Das macht die ganze Sache einfacher Smile.


Vielen Dank auf jedenfall schon einmal. Das hat mich schon einmal ein ganzes Stück weiter gebracht. Die nicht KOMA betreffenden Frage werde ich dann ggf. noch ausgliedern aus diesem Thread hier und in einem passenderem Unterforum stellen.


Viele Grüße,

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     Beitrag Verfasst am: 03.09.2010, 09:44     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Du solltest die entsprechenden Punkte noch einem in Ruhe im scrguide nachlesen. Viele Deiner Einwürfe werden dann entkräftet. In loser Folge und ohne Systematik:

Der plain-Seitenstil ist beispielsweise nicht mit dem Seitenstil empty gleichzusetzen, wie Du das in Deinen Ausführungen aber offenbar tust. Er trägt in der Regel sehr wohl eine Paginierung und kann auch statische Kolumnentitel-Teile (Angaben zum Autor, Institut, etc.) enthalten. Bei scrpage2 konfiguriert man den plain-Seitenstil scrplain einfach über die optionalen Argumenten von \ihead, \lehead etc. (Nebenbei bemerkt: Den Seitenstil der Vakatseiten kann man davon unabhängig per Option wählen und sollte ihn in der Regel auf empty einstellen).

scrplain sieht nur dann zunächst einmal wie empty aus, wenn man ihn mit \clearscrheadfoot oder \clearscrplain löscht oder bei den genannten Befehlen ein leeres optionales Argument angibt.

Den Fuß kannst Du einfach vergrößern und verkleinern, indem Du \textheight manuell per \addtolength veränderst. Das sollte nach Möglichkeit vor \begin{document} geschehen oder es sollte zumindest davor \clearpage und danach \activateareas (siehe KOMA-Script-Anleitung) aufgerufen werden. Wichtig: Man sollte immer um ganze Vielfache von \baselineskip vergrößern oder verkleinern. Das geht aus dem hervor, was in Kapitel 2 über die Höhe des Satzspiegels geschrieben wird und dazu, warum man nach Änderung des Durchschusses selbigen neu berechnen lassen sollte. Das bedingt übrigens auch, dass der untere Rand um bis zu fast \baselineskip kleiner ausfallen kann als in der Tabelle angegeben. geometry macht übrigens eine ähnliche Anpassung.

Was Deine gemessenen Werte für den linken Rand betrifft:
Code • Öffne in Overleaf
\documentclass[DIV=10,twoside,pagesize]{scrartcl}
\usepackage{amsmath}
\usepackage{printlen}
\begin{document}
\begin{align*}
\texttt{\string\oddsidemargin} &= \text{\the\oddsidemargin} \\
\text{Linker Rand} &= \texttt{\string\oddsidemargin} + 1\,\mathrm{in} \\
                   &= \texttt{\string\oddsidemargin} + 72.27\,\mathrm{pt} \\
                   &= \text{\the\dimexpr\oddsidemargin + 1in\relax} \\
                   &=
                   \uselengthunit{cm}\text{\printlength{\dimexpr\oddsidemargin
                       + 1in\relax
}} \\
\end{align*}
\end{document}
liefert bei mir einem Wert von 2.0997cm. Unter Berücksichtigung der Rundungsfehler von TeX ist das eine sehr gute Annäherung an 2,1 cm.

Wenn Dein Ausdruck etwas anderes zeigt, dann hast Du vermutlich ein Druckertreiber-Problem, beispielsweise irgend eine Option im Druckdialog eingestellt, die zu Verkleinerung der Seite führt. Das könnte etwas in Richtung »An Seitenränder anpassen« sein.

Übrigens darf man beim Messen von oben nicht bis zur Oberkante des Textes messen. Diese liegt in der Regel bereits unterhalb der Zeilenoberkante, die ja auch Akzente und ähnliches umfasst. Bei der Kopfzeile ist es noch extremer, da deren absolute Höhe nicht vom Text darin, sondern von \headheight bestimmt wird. Hier hilft zum Messen dann tatsächlich die Option headtopline.

Die Linien sollte man laut Doku immer per Option einschalten, bevor man ihre Länge oder Dicke verändert. Die voreingestellte Dicke ist dann 0,4 pt. Steht so auch in der Anleitung.

Die Linien sollte man global einschalten, damit auch typearea darauf reagieren kann. Näheres steht in der Anleitung.

Da Du Kolumnentitel im Kopf verwendest, solltest Du ohnehin mit headinclude arbeiten - selbst wenn Du keine Linien verwenden würdest.
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     Beitrag Verfasst am: 03.09.2010, 13:26     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Dass plain != emtpy gilt, ist mir durchaus bekannt. Ich vermute, dass der Eindruck aber dadurch entstand, da ich jetzt nicht mehr nachgeschaut habe, was der standardmäßige Seitenstil für \part-Seiten ist. Bei \chapter-Seiten sollte er plain sein.

Was die Optionen im Druckertreibermenü angeht: Ich nutze ja Linux und einen Canon MP610 Drucker mit gutenprint. Es ist folgende Option standardmäßig eingestellt: "Shrink Page If Necessary to Fit Borders" ist auf "Shrink (print the whole page)" eingestellt. Weitere Optionsmöglichkeiten wären "Crop (preserve dimensions)" und "Expand (use maximum page area)". Eigentlich sollte es ja nicht notwendig sein, die Rändern anzupassen, oder? (Edit: Gerade getestet: Haben sie scheinbar auch nicht.) Dann dürfte die Option auch nicht greifen. Eine andere Option habe ich jetzt nicht gefunden, außer vielleicht "Force rasterization", dessen Funktion ich jetzt nicht kenne. Da diese Option aber nicht aktiviert ist, sollte dies auch kein Problem darstellen.

Aber rein optisch und mit bloßem Auge sehen die Ränder auf dem Ausdruck so aus, wie ich es in der .pdf Datei sehe (ich verwende Okular). Dazu habe ich einfach die obige .tex Datei genommen, die geometry-Zeile auskommentiert und
Code • Öffne in Overleaf

          DIV=10,%
          BCOR=0mm,%
          twoside=semi,%
 

in den Dokumentenklassenoptionen ergänzt.

Was die Messungen angeht, so habe ich die von dir angesprochenen Punkte berücksichtigt und auch eher "\pi \cdot Daumen" gemessen Smile. Letztendlich kann sich das ganze auch um 1-2 mm einmal verschieben, wenn der Drucker das Papier leicht krumm eingezogen hat.



Ich bekomme im Übrigen noch 2 Fehlermeldungen im Zusammenhang mit hyperref. Eine davon scheint im Zusammenhang mit footnotes=multiple zu stehen.

Code • Öffne in Overleaf

Package hyperref Warning: Unexpected value `sectioncitecolor' of
(hyperref)                option `linktoc' instead of `none',
(hyperref)                `section', `page' or `all' on input line 3209.


Class scrreprt Warning: Change of `\@footnotemark' detected!
(scrreprt)              Use of `footnotes=multiple' may break
(scrreprt)              another package!
(scrreprt)              Maybe you should remove the usage of
(scrreprt)              option `footnotes=multiple' on input line 45.
 


Die erste Fehlermeldung verstehe ich nicht. Bei der 2. wird mir angeraten, die footnotes=multiple Einstellung zu entfernen. Gibt es da eine Lösung, wie trotzdem beides miteinander harmoniert?

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     Beitrag Verfasst am: 03.09.2010, 14:06     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Wenn Du ein echtes Minimalbeispiel machst, wird Dir auffallen, dass die erste Warnung beim Laden von hyperref passiert. Wenn Du dann in den angegebenen Optionen weiter minimierst, wirst Du irgendwann feststelle, dass Du ein Komma vergessen hast.

Was die zweite Warnung verursacht, kannst Du sicher ebenfalls durch Minimieren herausfinden. Das habe ich dann nicht mehr gemacht. Ob tatsächlich ein Problem dadurch entsteht, weiß ich deshalb auch nicht. Wenn eines entsteht, sagt Dir die Warnung, was Du dagegen tun kannst. Für alle anderen Lösungen müsste man erst einmal die Ursache kennen.
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     Beitrag Verfasst am: 03.09.2010, 17:28     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Hmm...ein echtes Minimalbeispiel...weiß ich nicht, ob es wirklich etwas geholfen hätte. Ich habe die betreffende Zeile schon mehrfach angeschaut, aber das fehlende Komma ist mir nicht wirklich dabei aufgefallen.

Das 2. Problem lag daran, dass ich footnotes=multiple erst später geladen habe und nicht in den Dokumentklassenoptionen. Mir war bekannt, dass dies nicht der bessere Weg ist, aber irgendwie wollte es in den Dokumentklassenoptionen nie funktionieren. Da es aber jetzt funktioniert, tippe ich darauf, dass ich stets nicht gesehene Tippfehler eingebaut habe.

Ich habe jetzt auf scrbook mit main- und frontmatter umgestellt. Dadurch wird ein weiterer Fehler behoben. Ich habe ja händisch die Seitenzahlen umgestellt. Dies führte zu dem Fehler
Code • Öffne in Overleaf

pdfTeX warning (ext4): destination with the same identifier (name{page.1}) has
been already used, duplicate ignored
 

Ich hatte stark vermutet, dass es damit zusammenhängt und mit der besseren Wahl von scrbook und den *matter Befehlen ist das nun auch behoben.


Das mit dem Abstand nach \paragraph konnte ich auch lösen. Ich Holzdeckel habe nämlich \vspace{1em} verwendet anstelle von \hspace{1em}. Ich verwechsel horizontal und vertikale ganz gerne (genau so wie ich gerne die Namen für "j" und "y" verwechsel Smile ).

Man muss lediglich aufpassen, die Leerzeichen richtig zu setzen. Ein funktionierendes Minimalbeispiel sieht dann wie folgt aus:
Code • Öffne in Overleaf

\documentclass[a4paper,11pt]{article}
\usepackage[utf8x]{inputenc}

\parindent=0pt

\begin{document}

Koko \hspace{1em}Koko\\
Koko \quad Koko
\paragraph{Koko:} Haus\\
\textbf{Koko:}\quad Haus

\end{document}
 



Bleiben, was das KOMA Skript betrifft, lediglich noch eine letzte Problemstellung:

Wieso der Rand bei mir sowohl in der .pdf Datei größer aussieht als er sein sollte und es im Druck dann auch noch ist. Ich werde mir noch einen Ausdruck mitbringen lassen und kann heute Abend sagen, wie das ganze herauskommt, wenn jemand mit FoxitReader und Windows das ganze ausdruckt (und zwar mit explizit abgestellter "Seitenränder anpassen" Funktion).
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     Beitrag Verfasst am: 06.09.2010, 16:25     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Ok, ein Kuriosum. Ich wollte gerade erst einmal ein vernünftiges Minimalbeispiel aufstellen, dass den zu breiten Rand verdeutlicht, da ich zumindest aktuell keinen Ausdruck bekomme, da das gewünschte Testobjekt sich im Tintenstreik befindet Smile.

Du hattest auch erwähnt, dass ich die Optionen
Code • Öffne in Overleaf

          headsepline,%
          plainheadsepline,%
          footsepline,%
          plainfootsepline
 

in
Code • Öffne in Overleaf

\documentclass[headsepline,%
          plainheadsepline,%
          footsepline,%
          plainfootsepline]{scrreprt}

% oder wenigstens in

\usepackage[headsepline,%
          plainheadsepline,%
          footsepline,%
          plainfootsepline]{scrpage2}
 

packen soll. Dies ergibt aber 2 völlig verschiedene Ergebnisse:

Minimalbeispiel:
Code • Öffne in Overleaf

\documentclass[a4paper,%
          11pt,%
          DIV=10,%
          BCOR=0mm,%
          twoside=semi,%
          footnotes=multiple,%
          headings=openright,
%           headsepline,%
%           plainheadsepline,%
%           footsepline,%
%           plainfootsepline%
         ]%
         {scrreprt}

% --------------------- Einbinden benötigter Pakete ---------------------
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage[ngerman]{babel}
\usepackage[utf8]{inputenc}
% \usepackage{scrpage2}
\usepackage[headsepline,%
       plainheadsepline,%
       footsepline,%
       plainfootsepline]%
      {scrpage2}
\usepackage{blindtext}

% --------------------- Anpassen des Headers und Footers ---------------------
\pagestyle{scrheadings}

% Anpassen des Inhalts im Header und Footer
\lehead{\pagemark}
\cehead{}
\rehead{\leftmark
}
\lefoot{Universit\"at Atlantis}
\cefoot{}
\refoot{Baum
}

\lohead{\rightmark}
\cohead{}
\rohead{\pagemark
}
\lofoot{Foobar}
\cofoot{}
\rofoot{Universit\"at Atlantis
}


\begin{document}

\blindtext

\blindtext\medskip

\blindtext

\end{document}
 


Ich habe nur 1 Minimalbeispiel gemacht. Für die veränderten Ränder einfach das 2. \usepackage{scrpage2} auskommentieren sowie die 4 oben erwähnten Optionen in \documentclass[...]{...} und dann das entspreche \usepackage{scrpage2} einkommentieren.

Folgendes tritt bei mir auf:

Wenn ich die Optionen in \documentclass angebe, so ist der obige und insbesondere der untere Rand wesentlich größer. Oben hat man knapp 4,5 cm bis zum Textanfang und ca. 3,6 cm bis zur Header-Linie. Unten hingegen sind es ca. 6 cm bis zur Footer-Linie und vermutlich entsprechender Abstand analog zum Header mehr bis der Text beginnen würde. Mein Testausdruck reicht nicht bis zum Footer wie das Minimalbeispiel. Seitlich habe ich ca. 3,1-3,2 cm bis zum Textanfang.

Die seitlichen Werte decken sich in etwa mit den Werten aus dem Ausdruck, bei dem ich die Werte als Option von scrpage2 angegeben habe, so dass ich diese in etwa gleichsetzen würde. Oben hin sind es ca. 3,1 cm, was mit leichter Varianz dem Wert aus Tabelle 2.1, Seite 36, aus dem scrguide übereinstimmt. Unten sind es ca. 5,7 cm bis zum Textanfang. Dies dürfte wohl in etwa 2 * 29,70 cm sein, was in etwa wieder dem Wert entspricht, der erreicht werden sollte.

Dies stimmt so ziemlich mit dem überein, wenn ich die oben erwähnten Optionen gar nicht vorher initialisiere, sondern einfach verändere, wie ich zuerst gemacht habe und was du ja bemängelt hast.

Ich weiß auch jetzt, wo mein Denkfehler war: Ich bin davon ausgegangen, dass die erwähnte Tabelle den einseitigen Druck beschreibt. Somit wäre innerer Rand = äußerer Rand. Es ist aber nur der schmale innere Rand im doppelseitigen Druck gemeint. Rechnet man also 2,1 cm * 3 / 2 = 31,5, so erhält man den von mir gemessenen Wert Smile.


Also war es nur ein Denkfehler von mir. Aber wieso verändert sich der Rand derart stark, wenn ich die Optionen in \documentclass angebe?
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     Beitrag Verfasst am: 07.09.2010, 08:43     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Die Antwort steht ebenfalls in der KOMA-Script-Anleitung. In der aktuellen Version in Abschnitt 3.12., »Kopf- und Fuß bei vordefinierten Seitenstilen«.

Was den linken Rand betrifft: Ich hatte Dir bereits am 3. ein Testbeispiel für die Ränder gemacht und dich aufgefordert damit zu kontrollieren. Natürlich war ich davon ausgegangen, dass sich Deine weiteren Antworten auf dieses Ergebnis beziehen. Dass dem leider nicht der Fall ist, ist für mich ein Indiz, dass Du erst einmal zur Ruhe kommen solltest, um entscheidende Details nicht mehr zu übersehen oder zu übergehen. Dann kann ich mir vermutlich auch weitere Hinweise auf die KOMA-Script-Anleitung, und dass Du die entsprechenden Punkte noch einmal in Ruhe dort nachlesen solltest, sparen.
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     Beitrag Verfasst am: 07.09.2010, 13:03     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Hallo,

du hast vermutlich Recht. Ich habe in letzter Zeit wirklich (zu) viel durchgelesen und die Konzentration lässt mittlerweile stark nach. Es tut mir leid, deshalb mehr Umstände gemacht zu haben als unbedingt nötig.

Ich denke, dass dieses Thema dann vollständig gelöst worden ist und bei weiteren Fragen werde ich zur Not noch einmal nachfragen.


Ich möchte mich bei dir auf jedenfall sehr bedanken, dass du dir trotzdem so viel Mühe gegeben hast, mir zu helfen. Vielen Dank!


Viele Grüße,

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