LaTeX Wiki .:. goLaTeX - Mein LaTeX-Forum


goLaTeX - Mein LaTeX-Forum

Mein LaTeX-Forum

goLaTeX.de - Wiki
 


LaTeX

Dies ist eine Beschreibung LaTeX ist ein Softwarepaket, das die Benutzung des Textsatzprogramms TeX mit Hilfe von Makros vereinfacht. LaTeX liegt derzeit in der Version 2ε vor.

Das Programm TeX und das grundlegende TeX-Format plainTeX wurde von Donald E. Knuth, Professor an der Stanford-University, entwickelt. Leslie Lamport entwickelte 1984 mit dem Format LaTeX eine weitere Abstraktionsebene. Seitdem ist es die bevorzugte Methode und nur noch wenige Anwender verwenden plainTeX. Der Name bedeutet soviel wie Lamport TeX. Eine Alternative zu LaTeX ist ConTeXt.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Grundprinzip

[bearbeiten] Primär Markup statt WYSIWYG

Im Gegensatz zu herkömmlichen Textverarbeitungen, die nach dem WYSIWYG (what you see is what you get)-System arbeiten, arbeitet der Autor mit einfachen Textdateien, in denen er innerhalb eines Textes anders zu formatierende Passagen oder Überschriften mit Befehlen textuell auszeichnet. Das Beispiel unten zeigt den Quellcode eines einfachen LaTeX-Dokuments. Bevor das LaTeX-System den Text ansprechend setzen kann, muss es den Quellcode erst verarbeiten. Das dabei von LaTeX generierte Layout gilt als sehr sauber, sein Formelsatz als sehr ausgereift. Außerdem ist die Ausgabe u. a. nach PDF, HTML und PostScript möglich. Mit LaTeX können insbesondere umfangreiche Arbeiten wie z. B. Diplomarbeiten oder Dissertationen erstellt werden. Das Verfahren von LaTeX wird auch gerne mit WYGIWYM (what you get is what you mean) umschrieben.

Das schrittweise Arbeiten erfordert vordergründig im Vergleich zu herkömmlichen Textverarbeitungen einerseits eine längere Einarbeitungszeit, andererseits kann das Aussehen des Resultats genau festgelegt werden. Die längere Einarbeitungszeit kann sich jedoch, insbesondere bei Folgeprojekten mit vergleichbarem Umfang oder ähnlichen Erfordernissen, lohnen.

Inzwischen gibt es auch grafische Editoren, die mit LaTeX arbeiten können und WYSIWYG oder WYGIWYM bieten. Ein Beispiel hierfür ist LyX, welches ungeübten Usern den Einstieg deutlich erleichtert.

[bearbeiten] Logisches Markup

Bei der Benutzung von LaTeX fällt gleich die zusätzliche Verwendung eines logischen Markups auf. Soll in einem Dokument z. B. eine Überschrift erstellt werden, wird der Text nicht rein optisch hervorgehoben (z. B. Fettdruck mit größerer Schrift und vielleicht noch zentriert deklariert z. B. \textbf{Einleitung}), sondern eine Überschrift als solche gekennzeichnet (z. B. mittels \section{Einleitung}). In den Klassen- oder sty-Dateien wird festgelegt, wie eine derartige Abschnittsüberschrift zu gestalten ist: „das Ganze fett setzen; mit einer Nummer davor, die hochzuzählen ist; den Eintrag in das Inhaltsverzeichnis vorbereiten“ usw. Dadurch erhalten alle diese Textstellen eine einheitliche Formatierung. Außerdem wird es dadurch möglich, automatisch aus allen Überschriften im Dokument ein Inhaltsverzeichnis zu generieren.

[bearbeiten] Rechnerunabhängigkeit

Wie TeX selbst ist LaTeX unabhängig von Hardware und Betriebssystemen benutzbar. Mehr noch, die Ausgabe (Zeilen- und Seitenumbrüche) ist genau gleich, unabhängig von der verwendeten Rechnerplattform und dem verwendeten Drucker – wenn alle verwendeten Zusatzpakete (s. u.) in geeigneten Versionen installiert sind. LaTeX ist auch nicht auf die Schriftarten des jeweiligen Betriebssystems angewiesen, die oftmals für die Anzeige am Bildschirm und nicht für den Druck ausgelegt sind, sondern enthält eine Reihe von eigenen Schriftarten.

[bearbeiten] Verbreitung

Aufgrund seiner Stabilität und der freien Verfügbarkeit für viele Betriebssysteme wird LaTeX vor allem im Bereich von Universitäten und Fachhochschulen benutzt, insbesondere im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich, wo LaTeX den Status eines De-facto-Standards innehat. Es gibt auch spezielle Pakete für andere Fachbereiche, etwa zum Notensatz für Musiker, zur Ausgabe von Lautschrift für Linguisten, zum Setzen von altsprachlichen Texten für Altphilologen oder zum Bibliografieren für Juristen und Geisteswissenschaftler. Auch einige Unternehmen setzen LaTeX ein, unter anderem für die Generierung von Handbüchern, Fahrplänen und Produktkatalogen.

[bearbeiten] Ergänzende Software

[bearbeiten] Programme

Es existieren eine Reihe von Zusatzprogrammen für LaTeX, die unterschiedlichste Funktionen in LaTeX bereitstellen und die in den TeX-Distributionen enthalten sind.

Dazu gehören auch Werkzeuge wie PSTricks oder Tikz, die Zeichnungen oder Grafiken erstellen oder umwandeln können. Des Weiteren gibt es unter anderem folgende empfehlenswerten Programme:

  • JabRef, ein Java-Programm zur Verwaltung von Bibliografie-Dateien (.bib)
  • GasTeX-Paket zum Erstellen von Graphen und ähnlichen Abbildungen
  • TeXaide, ein Formeleditor für Windows, ähnlich dem von MS Office
  • LaTable, ein visueller Tabelleneditor, erzeugte Tabellen werden in LaTeX-Code umgewandelt.

[bearbeiten] Konverter

Zur besseren Einbindung und Erweiterung der Ausgabemöglichkeiten finden sich für LaTeX eine Reihe an Konvertern:

[bearbeiten] KOMA-Script

Die LaTeX-Standardklassen richten sich nach US-amerikanischen typografischen Konventionen und Papierformaten. Es gibt daher zusätzliche Pakete und Klassen, die es erlauben, auf europäische typografische Konventionen und DIN-Papierformate umzuschalten. Besonders erwähnenswert ist KOMA-Script, das typografische Feinanpassungen und eine deutliche Erweiterung der Auszeichnungssprache von LaTeX bietet. Das Layout geht auf Arbeiten von Jan Tschichold zurück.

[bearbeiten] Schriftart, Zeichenkodierung und Sonderzeichen

Folgende drei Befehle finden sich in so gut wie jedem deutschen LaTeX Dokument, da sie den Umgang mit Sonderzeichen und Übersetzungen betreffen.

[bearbeiten] Eingabekodierung

inputenc (Einbindung beispielsweise mit \usepackage[latin1]{inputenc}) ist für die Unterstützung erweiterter Eingabe-Zeichensätze mit ihren unterschiedlichen Kodierungen (z. B. ä, ö, ü usw.). Es dient der Umwandlung einer beliebigen Eingabe-Zeichenkodierung in eine interne LaTeX-Standardsprache. Neben latin1 gibt es noch weitere Codierungen, so muss für die native Mac-Codierung applemac gewählt werden. Die Eingabecodierung hängt von den Einstellungen des Eingabeprogramms, also des Editors, ab. Inzwischen wird unabhängig vom Betriebssystem generell häufig die Unicode-Codierung UTF8 mit Option utf8 verwendet. Im Austausch kann es aufgrund der unterschiedlichen Eingabe-Zeichenkodierung zu Problemen kommen (Siehe dazu auch l2tabu Kapitel 2.2.6.).

[bearbeiten] Schriftkodierung

fontenc (Einbindung beispielsweise mit \usepackage[T1]{fontenc}) ist für die Unterstützung unterschiedlicher Codierungen (im Beispiel die TeX-Codierung T1, die auch als Cork-Codierung bekannt ist) der verwendeten Schriften. Dass eine solche Umschaltung zwischen den Codierungen überhaupt notwendig ist, liegt daran, dass TeX und pdfTeX im Gegensatz zu XeTeX und LuaTeX nur maximal 256 Zeichen je Zeichensatz unterstützen.

Einige Schriften liegen bei TeX nur in einer, andere in unterschiedlichen Codierungen vor. So liegt die Standard-Schriftsammlung, die Computer-Modern-Schriftfamillien (CM), nur in der Standard-7-Bit-Codierung OT1 vor. Das bedeutet beispielsweise, dass Umlaute wie "ä" aus zwei Zeichen zusammengesetzt werden müssen. Dies hat beispielsweise Auswirkungen auf die Trennbarkeit innerhalb von TeX oder auf die Suche nach Wörtern mit entsprechenden Zeichen in den von TeX erzeugten Dokumenten. Die westeuropäische TeX-Codierung T1 ist hingegen eine 8-Bit-Codierung, die nahezu alle Zeichen für Westeuropa enthält und mit ISO-Latin-1 vergleichbar ist. Die Umschaltung auf T1 schaltet gleichzeitig auf die zweite LaTeX-Standardschriftsammlung, die European Computer Modern-Schriftfamilien (EC), um. Inzwischen existiert für diese mit den Latin-Modern-Schriftfamilien (LM, Einbindung mit \usepackage[T1]{fontenc}\usepackage{lmodern}) eine ernst zu nehmende Alternative. Die LM-Schriften sind im Gegensatz zu EC auch nicht mehr als Metafont-Schriften implementiert, sondern direkt als OpenType und Type-1 verfügbar. In der Form ist LM eine Weiterentwicklung von CM. LM ist jedoch nicht nur in OT1-Codierung, sondern unter anderem auch in T1, T5 und LY1 verfügbar.

[bearbeiten] Schriftart

Die Standardschriftart von LaTeX ist die Computer-Modern-Schriftfamilien (CM). Standardmäßig bietet diese aber nur 128 Zeichen in OT1-Kodierung. Mit \usepackage[T1]{fontenc} wird mit der Schriftcodierung deshalb auch auf die European-Computer-Modern-Schriftfamilien umgeschaltet. Dabei handelt es sich um Zeichensätze mit 256 Zeichen, die beispielsweise auch Umlaute enthalten.

Die Computer-Modern-Schriften und die European-Computer-Modern-Schriften liegen im Metafont-Format vor. Eine entsprechende Implementierung der Computer-Modern im PostScript-Type-1-Format liegt den meisten TeX-Systemen in Form der Bluesky-Font-Dateien bei. Eine weitgehend maschinell erzeugte PostScript-Type-1-Variante der European Computer Modern sind die cm-super-Schriften. Diese müssen jedoch häufig erst nachinstalliert werden und weisen insbesondere in kleinen und großen Schriftgrößen deutliche Mängel auf. Eine empfehlenswerte Alternative sind die Latin-Modern-Schriftfamilien. Diese sind nicht mehr im Metafont-Format entworfen, sondern liegen direkt im OpenType-Format und im PostScript-Type-1-Format vor. Weitere Details zu den drei Standardschriften sind im Forum zu finden.

Für LaTeX sind auch die 35 PostScript-Basisschriften verfügbar, diese müssen ebenso wie andere Schriften gesondert eingebunden werden. Dies geschieht bei LaTeX durch das Laden entsprechender Pakete, etwa \usepackage{mathptmx}, um die Standard-Roman-Familie durch Times zu ersetzen, oder \usepackage{helvet}, um die Standard-SansSerif-Familie durch Helvatica zu ersetzen.

Bei Verwendung von TeX oder pdfTeX können die gebräuchlichen Schriften im Postscript-Type-1-Format nicht direkt verwendet werden, sondern es müssen spezielle Einbindungen erstellt werden. Für LaTeX stehen jedoch bereits weit mehr als 100 Schrifteinbindungen für freie und kommerzielle Schriftarten zur Verfügung. Eine umfassende Übersicht über freie Schriften mit Schrift-Beispielen bietet der LaTeX Font Catalogue.

Bei Verwendung der TeX- und pdfTeX-Alternativen XeTeX oder LuaTeX können im System installierte Schriften direkt verwendet werden. Leider fehlen XeTeX aber noch einige der pdfTeX-Erweiterungen, während LuaTeX zwar bereits in einer stabilen Version verfügbar, allerdings offiziell noch nicht fertig ist. Das bedeutet insbesondere, dass sich Erweiterung von LuaTeX noch ändern können.

[bearbeiten] Babel-System

Das Babel-System bietet eine Anpassung für LaTeX an viele Sprachen. Durch die Eingabe beispielsweise von \usepackage[ngerman]{babel} kommt es zu einer Übersetzung im Dokument („Inhaltsverzeichnis“ statt „table of contents“, Daten). Außerdem wird nach deutscher Rechtschreibung getrennt.

Bei Verwendung von XeLaTeX mit fontspec und nativer UTF8-Eingabe wird babel nicht empfohlen, da dieses Paket teilweise auch die Codierung umschaltet. Stattdessen sollte das Paket polyglossia verwendet werden.

[bearbeiten] Aufbau eines Dokuments

Auf der linken Seite ist ein Beispiel als Quelltext dargestellt, das mit einem beliebigen Texteditor erstellt werden kann. Rechts ist die Ausgabe dieses Beispiels dargestellt, die unabhängig vom Bildschirm- oder Druckertyp ist, auf dem sie erzeugt wird.

Quelltext eines LaTeX-Dokumentes Ausgabe des Dokumentes
%% Erläuterungen zu den Befehlen erfolgen unter
%% diesem Beispiel.
\documentclass{scrartcl}
\usepackage[latin1]{inputenc}
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage[ngerman]{babel}
\usepackage{amsmath}
 
\title{Ein Testdokument}
\author{Otto Normalverbraucher}
\date{05. Januar 2004}
\begin{document}
 
\maketitle
\tableofcontents
\section{Einleitung}
 
Hier kommt die Einleitung. Ihre Überschrift kommt
automatisch in das Inhaltsverzeichnis.
 
\subsection{Formeln}
 
\LaTeX{} ist auch ohne Formeln sehr nützlich und
einfach zu verwenden. Grafiken, Tabellen,
Querverweise aller Art, Literatur- und
Stichwortverzeichnis sind kein Problem.
 
Formeln sind etwas schwieriger, dennoch hier ein
einfaches Beispiel.  Zwei von Einsteins
berühmtesten Formeln lauten:
\begin{align}
E &= mc^2                                  \\
m &= \frac{m_0}{\sqrt{1-\frac{v^2}{c^2}}}
\end{align}
Aber wer keine Formeln schreibt, braucht sich
damit auch nicht zu beschäftigen.
\end{document}
Ausgabe des links stehenden Codes
Ausgabe des links stehenden Codes

LaTeX-Befehle beginnen immer mit einem Backslash (\) und können Parameter zwischen geschweiften ({}) sowie optionale Parameter zwischen eckigen Klammern ([]) enthalten (\befehl[optionaler parameter]{parameter}).

Mit dem ersten Befehl, \documentclass, wird definiert, was für eine Art von Text in dem Dokument folgen soll. Für deutsche Dokumente sind die KOMA-Script-Klassen grundsätzlich den Standardklassen vorzuziehen, deswegen werden diese im Folgenden verwendet. Die Klasse scrartcl ist für kürzere Artikel gedacht, scrreprt für längere Berichte und scrbook für Bücher. Die Klasse bestimmt unter anderem die oberste Hauptgliederungsebene eines Textes: scrbook und scrreprt beginnen mit Kapitel (\chapter), scrartcl mit Abschnitt (\section). Über den Hauptgliederungsebenen existiert bei allen Klassen noch die Möglichkeit das Dokument in Teile oder Bände (\part) aufzuteilen. Alle drei Klassen kennen ein Inhaltsverzeichnis, die Klassen scrartcl und scrreprt zusätzlich eine optionale Zusammenfassung (abstract), scrbook nicht. Es gibt weitere Klassen für Folien, Präsentationen (beispielsweise beamer) oder DIN-gerechte Briefe (beispielsweise scrlttr2).

Der Befehl \usepackage bindet LaTeX-Pakete ein, mit denen in dem Dokument ggf. zusätzliche Funktionen genutzt werden können oder beispielsweise die deutsche Rechtschreibung und Worttrennung ausgewählt wird.

Mit den Befehlen \title und \author lassen sich der Titel des Dokumentes und der Name des Autors definieren. Diese können dann im gesamten Dokument genutzt werden oder beispielsweise automatisch mit dem Befehl \maketitle ausgegeben werden.

Erst mit \begin{document} startet der eigentliche Inhalt des Dokumentes. Jeder Text, der zwischen \begin{document} und \end{document} steht, wird ausgegeben. Mit Befehlen wie \section oder \subsection lässt sich der Text mit Überschriften strukturieren.

[bearbeiten] Entwicklungsumgebungen

Bild:Auctex.png
AUCTeX mit previewLaTeX im Einsatz

LaTeX-Dokumente werden im Allgemeinen mithilfe einer Entwicklungsumgebung erstellt. Zwar kann man LaTeX-Dokumente auch mithilfe eines einfachen Texteditors und der Kommandozeile erstellen, doch bieten die auf LaTeX angepassten Programme mehr Funktionen und Komfort. Viele LaTeX-Befehle, Sonderzeichen und Symbole sind über die grafische Benutzeroberfläche zugänglich und teilweise lassen sich darüber auch einfache Tabellen erstellen. Für große Projekte bieten Entwicklungsumgebungen eine Verwaltung und Strukturdarstellung. Dokumentenvorlagen und DVI-Vorschau finden sich fast überall. Zur Verbesserung der Lesbarkeit des Codes gibt es eine Syntaxhervorhebung und teilweise auch eine Autovervollständigung von Befehlen. Manche Programme bieten eine Rechtschreibprüfung.

Dies ist eine unvollständige, nach Betriebssystemen unterteilte Liste einiger (grafischer) Editoren oder Entwicklungsumgebungen für LaTeX. Eine weitere Auflistung freier Editoren findet sich im Forum.

[bearbeiten] Plattformunabhängig/Multiplattform

  • AUCTeX ist eine Entwicklungsumgebung, die auf Emacs basiert.
  • Eclipse (IDE) mit der Erweiterung TeXlipse
  • LyX ist ein Frontend, das den Code größtenteils verbirgt, indem es WYSIWYM bietet.
  • Texmaker ist ein freier LaTeX-Editor für Unix-Systeme, Mac OS X und Windows
  • GNU TeXmacs ein freier Editor, ähnlich LyX
  • Vim mit dem LaTeX-Suite-Plugin

[bearbeiten] UNIX-Systeme

[bearbeiten] Mac OS X

  • TeXShop ist der am meisten verbreitete Editor unter Mac OS X (Freie Software).
  • iTeXMac bedarf etwas mehr Einarbeitung, bietet dafür aber sehr gut Möglichkeiten, auch größere Projekte übersichtlich zu bearbeiten und individuell zu gestalten (kostenlos).
  • TextMate ist ein sehr beliebter, vielseitiger Texteditor mit guter Unterstützung für LaTeX (kommerziell).
  • Texmaker ist vergleichbar mit Kile (Linux), hat viele Makros, vordefinierte Umgebungen und Sonderzeichen (Freie Software).
  • LaTeXiT ist ein kleines Programm mit dem man LaTeX-Zeichensätze in Gleichungen umwandeln und in jegliche Dokumente einbauen kann. Über die „Dienste“-Option ist es auch möglich einen Zeichensatz direkt in einem (Textverarbeitungs)-Programm umzuwandeln.
  • BibDesk ist ein Programm, das eine sehr benutzerfreundliche Oberfläche zur Literaturverwaltung mit BibTeX liefert (Freie Software).

[bearbeiten] Microsoft Windows

[bearbeiten] eComStation und OS/2

  • EPM ist der erweiterbare Standardeditor von eComStation (kurz eCS) und OS/2, der durch das kostenlose EPM TeX Front End (EPMTFE)] (Debian Free Software Guidelines-Kompatible Lizenz) um Syntaxhervorhebung, Codevervollständigung und ein Menü für VTeX/2 (siehe Weblinks) oder ein beliebige andere TeX Umgebung erweitert wird. Es gibt zwei Versionen des EPMTFE (classic und VTeX), wobei die classic Variante seit Dezember 2004 manuell aus dem Quellcode erstellt werden muss und nicht mehr vorkompiliert vorliegt.
  • LyX ist eine Portierung des Multiplattform-Editors auf Basis des Qt (Toolkit).

[bearbeiten] Siehe auch

[bearbeiten] Literatur

Es gibt zu LaTeX inzwischen eine riesige Anzahl an Büchern und jährlich werden es mehr. Daneben gibt es aber auch viele freie Dokumente im Netz.

[bearbeiten] Urdokumentation

  • Leslie Lamport: Das LaTeX-Handbuch. Addison-Wesley, 2. Auflage 1995 ISBN 3-89319-826-1 – Das offizielle Handbuch, das den kompletten Sprachumfang dokumentiert. Die deutsche Fassung geht auch auf die Anpassung an die deutsche Sprache ein. Inzwischen vergriffen; eine Neuauflage ist zur Zeit nicht geplant.
  • Leslie Lamport: LaTeX. A Document Preparation System. User’s Guide and Reference Manual. Addison-Wesley Longman, Amsterdam 1999. ISBN 0-201-52983-1 – Die englische Originalversion des offiziellen Handbuchs.

[bearbeiten] Für Einsteiger

  • Manuela Jürgens: LaTeX – Eine Einführung und ein bisschen mehr…. Hrsg. v. d. FernUniversität Hagen. Internet, 2000. (pdf, 1,2 MB) – Kleinschrittige Einführung in Text- und Formelsatz.
  • Manuela Jürgens: LaTeX – Fortgeschrittene Anwendungen. Oder: Neues von den Hobbits …. Hrsg. v. d. FernUniversität Hagen. Internet, 1995. (pdf, 1,4 MB) – Beschreibung einiger zusätzlicher Gestaltungsmöglichkeiten.
  • Heiner Lamprecht: LaTeX 2ε. Eine Einführung. Internet, 1999. (pdf, 4,1 MB)  – Sehr umfangreiche Einführung.
  • Walter Schmidt u. a.: LaTeX 2ε Kurzbeschreibung. Internet, 2003. (pdf, 370 kB) – Grundlegende Einführung in das Setzen von Text und mathematischen Formeln.
  • Daniel Tibi: LaTeX 2ε Kurzbeschreibung für Theologen. Internet, 2007. (pdf, 1,29 MB) – Kurzeinführung speziell für Theologen (oder sonstige Geisteswissenschaftler). Formelsatz wird nicht thematisiert, dafür das Setzen von Altgriechisch und biblischem Hebräisch.
  • Mark Trettin: Das LaTeX 2ε-Sündenregister oder Veraltete Befehle, Pakete und andere Fehler. Internet, 2004. (pdf, 130 kB) – Übersicht zu vermeidender Fehler beim Einsatz von LaTeX

[bearbeiten] Lehrbücher

  • Jörg Knappen: Schnell ans Ziel mit LaTeX 2e. 2. Auflage. Oldenbourg 2004, ISBN 3-486-27447-3
  • Elke und Michael Niedermair: LaTeX. Das Praxisbuch. 3. Auflage. Franzis Verlag, Poing 2006, ISBN 3-7723-6930-8
  • Petra Schlager, Manfred Thibud: Wissenschaftlich mit LaTeX arbeiten. Pearson Studium 2005. ISBN 3-8273-7078-7 – Einführung in das Erstellen wissenschaftlicher Arbeiten mit LaTeX.
  • Herbert Voß: LaTeX in Naturwissenschaften & Mathematik. Franzis Verlag, 2006. ISBN 3-7723-7419-0.
  • Joachim Schlosser: Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LATEX - Leitfaden für Einsteiger. 2., überarbeitete Auflage. mitp 2008, ISBN 978-3-8266-5935-5

[bearbeiten] Für Fortgeschrittene

  • Michel Goossens, Frank Mittelbach, Sebastian Rahtz, Denis Roegel, Herbert Voß: The LaTeX Graphics Companion. 2. Auflage. Addison Wesley, 2007 (2008). ISBN 978-0-321-50892-8
  • Frank Mittelbach u. a.: Der LaTeX-Begleiter. Pearson Studium, 2. Auflage 2005. ISBN 3-8273-7166-X
  • Ingo Klöckl: LaTeX. Tipps & Tricks. 2. Auflage, dpunkt Verlag 2002. ISBN 3-89864-145-7
  • Anselm Lingnau: LaTeX Hacks. Tipps und Techniken für professionellen Textsatz. 1. Auflage, O’Reilly, 2007. ISBN 978-3897214774

[bearbeiten] Besprechungen

Besprechungen neuer Bücher, die in der TeXnischen Komödie von DANTE erschienen sind, werden auf CTAN gesammelt.

[bearbeiten] Weblinks




Impressum | FAQ | goLaTeX RSS Button RSS-Feed

Copyright © 2008 - 2015 goLaTeX.de