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Zeilenabstand wird nicht eingehalten

 

udslada
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     Beitrag Verfasst am: 13.09.2017, 16:01     Titel: Zeilenabstand wird nicht eingehalten
  Antworten mit Zitat      
Hallo! Ich habe in meinem Dokument die Schriftgröße 12pt und einen Zeilenabstand von 1,5. Für den Text im Anhang möchte ich aber einen normalen Zeilenabstand und kleinere Schrift, wofür ich \begin{small} und \begin{singlespace} (\end{small} \end{singlespace}) nutze. Die ersten 14 Seiten sehen auch so aus, wie sie sollen, aber beim Rest ist der Zeilenabstand auf einmal wieder größer und ich kann mir nicht erklären, warum.

Code • Öffne in Overleaf

\documentclass[12pt]{article}
\usepackage[english,ngerman]{babel}
\usepackage[utf8]{inputenc}
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage{microtype}
\usepackage[autostyle=true]{csquotes}
\usepackage[left=3.5cm, right=3cm, top=2.5cm, bottom=2.5cm]{geometry}
 \usepackage{textcomp}
\usepackage[onehalfspacing]{setspace}
\makeatletter

\newcommand{\MSonehalfspacing}{%
  \setstretch{1.44}%  default
  \ifcase \@ptsize \relax % 10pt
    \setstretch {1.448}%
  \or % 11pt
    \setstretch {1.399}%
  \or % 12pt
    \setstretch {1.433}%
  \fi
}
\newcommand{\MSdoublespacing}{%
  \setstretch {1.92}%  default
  \ifcase \@ptsize \relax % 10pt
    \setstretch {1.936}%
  \or % 11pt
    \setstretch {1.866}%
  \or % 12pt
    \setstretch {1.902}%
  \fi
}

\usepackage{array}
\usepackage{pdfpages}
\usepackage{longtable}
\usepackage[colorlinks=true, breaklinks]{hyperref}
\usepackage{float}
\usepackage{biblatex}

\addbibresource{references.bib}

\newcommand{\tabhead}[1]{\textbf{#1}}
\newcommand{\timo}{[\textellipsis] }


\begin{document}

%Hier einige 'normale' Kapitel, halt der Hauptteil meines Dokumentes

\section{Anhang}

\subsection{\"{U}bersetzungen}

\subsubsection{Deutsch nach Englisch}

\begin{singlespace}
   \begin{small}

1) Seite 5, 106 Worte, Post-Editing, 2:06 Minuten\\\\
\underline{\textbf{Ausgangstext}}\\
Sie k\"{o}nnen über den USB 3.0-Anschluss (Always On Universal Serial Bus) mobile digitale [...] das USB-Zeichen nach oben zeigt. Andernfalls kann der Anschluss besch\"{a}digt werden. \\
\textbf{HDMI-Anschluss}\\
Ihr Computer verf\"{u}gt \"{u}ber einen HDMI (High-Definition Multimedia Interface)-Schnittstellen-Anschluss.[...] kompatiblen VGA (Video Graphics Array)-Videoeinheit, wie einem HDMI-Bildschirm, verbinden, indem Sie ein HDMI-auf-VGA-Bildschirmkabel benutzen.
\\\\
\underline{\textbf{\"{U}bersetzung}}\\
You can use the USB 3.0 port (Always On Universal Serial Bus) to charge mobile digital [...] USB cable to the USB 3.0 port, make sure the USB sign is facing up. Otherwise the port may be damaged.\\
\textbf{HDMI port}\\
Your computer has an HDMI (High-Definition Multimedia Interface) interface port. This connector [...] VGA (Video Graphics Array) video unit, such as an HDMI screen, using an HDMI to VGA monitor cable.

%Es folgen 29 weitere Texte und Übersetzungen

\end{small}
\end{singlespace}
 
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markusv
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     Beitrag Verfasst am: 14.09.2017, 07:19     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Der Code ist kein InfoMinimalbeispiel, da zum einen schon mal \end{document} fehlt und wir deine .bib-Datei nicht haben (was also Fehler verursacht). Auf \makeatother nach dem Zeilenabstandsgepfusche würde ich auch nicht verzichten wollen.

Behebt man dies, sieht man, dass der Fehler durch den Code nicht reproduziert wird, ergo: kein Minimalbeispiel.
Daher nur soviel: Die Schriftgröße small ist ein Schalter, keine Umgebung. Besser also:
Code • Öffne in Overleaf
\begin{singlespace}\small
...
\end{singlespace}

Unterstreichungen sind sowas von 18. Jhd. Wink bzw. nur bei handschriftlichen Texten üblich (man kann so schlecht fett schreiben mit einem Stift). Im gedruckten Text findet man Unterstreichungen heute nicht mehr (sollte man zum. nicht mehr). Fett UND unterstrichen ist sowieso zuviel des Guten.

Zum Schluss noch eine Verständnisfrage: du definierst dir ein Befehl \tabhead, der nichts anderes macht, als \textbf{}. Warum schreibst du nicht gleich \textbf{}, statt dir extra einen neuen Befehl dafür zu definieren, der auch noch ein Zeichen länger ist?!?
_________________

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     Beitrag Verfasst am: 14.09.2017, 08:06     Titel:
  Antworten mit Zitat      
markusv hat Folgendes geschrieben:
Zum Schluss noch eine Verständnisfrage: du definierst dir ein Befehl \tabhead, der nichts anderes macht, als \textbf{}. Warum schreibst du nicht gleich \textbf{}, statt dir extra einen neuen Befehl dafür zu definieren, der auch noch ein Zeichen länger ist?!?

Also das ist genau genommen so ziemlich das einzige sinnvolle in dem Beispiel: Verwendung von logischem Markup. Ich gehe davon aus, dass \tabhead für table head o. ä. steht und das semantische Markup der Tabellenköpfe darstellt. Dafür einen eigenen Befehl zu definieren, statt physisches Markup zu verwenden, ist sehr empfehlenswert. So kann man es leicht zentral ändern.

Dagegen ist das ganze »\\\\\underline{\textbf{…}}\\« natürlich – schon aber nicht nur wegen der \\ – ein No-Go! Dafür verwendet man Überschriften. Bei den Standardklassen eventuell \subsubsection*{Übersetzung} etc. Bei den KOMA-Script-Kassen (ebenfalls zu empfehlen) eher ein Fall für \minisec{Übersetzung} oder eine mit \DeclareNewSectionCommand selbst definierte Ebene.

Auch nicht zu verstehen ist, warum umständlich »\"{U}« verwendet wird, wenn doch bereits Paket auf CTANinputenc geladen ist.

Auch nicht zu verstehen, wozu \MS… definiert wird, wenn dann doch das normale onehalfspacing verwendet wird. Dieses \MS…-Gedöns finde ich ohnehin meist eher überflüssig. Schließlich kann man auch direkt \setstretch mit dem entsprechenden Wert verwenden. Etwas anderes wäre, wenn das in einem Paket definiert würde.

Paket auf CTANhyperref wird übrigens mal wieder zu früh geladen.

udslada
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     Beitrag Verfasst am: 14.09.2017, 13:57     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Hey =)

Erstmal danke für die Antworten. Für die Sachen, die im header stehen, bin ich nicht verantwortlich, das hat ein Freund für mich geschrieben, weil ich mich (bis jetzt) noch nicht wirklich mit Latex auskenne. Ich habe einfach mal darauf vertraut, dass das so funktioniert, dementsprechend habe ich auch keine Ahnung, was \MS usw. wirklich tut.......

Was denn fetten/unterstrichenen Teil betrifft, wusste ich einfach nicht, wie ich das anders lösen kann. Die Textbeispiele in meinem Anhang stammen aus einer Bedienungsanleitung und haben nunmal schon fett gedruckte Teile, wenn ich also Überschriften wie 'Ausgangstext' oder 'Übersetzung' extra hervorheben möchte, kann ich das ja nicht einfach nur fett schreiben.

Und zu der »\"{U}«-Sache: Als ich angefangen habe, den Anhang zu bearbeiten, da waren die Spracheinstellungen noch nicht richtig und einfach Umlaute schreiben ging leider nicht. Habe erst nach ein paar Seiten erfahren,
dass man das auch anders machen kann und dann wollte ich die ganzen »\"{U}«'s nicht mehr zu Ü's verändern, deswegen sind sie noch drin.
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     Beitrag Verfasst am: 14.09.2017, 14:27     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Eine Überschrift erkennt man ja nicht nur daran, dass der Text fett ist. Das ist nicht einmal zwingend notwendig. Man erkennt sie auch an ihrer Stellung, also Abstand davor oder dahinter oder Umbruch dahinter oder sogar nur an einem Doppelpunkt dahinter. Bei den KOMA-Script-Klassen hat man in der Voreinstellung auch noch automatisch einen serifelnosen Font für Überschriften. Auch das kennzeichnet sie recht deutlich. Einer der vielen Vorteile dieser Klassen. Wobei natürlich auch zu überlegen wäre, ob fett zu inflationär verwendet wird. Für viele Hervorhebungen ist \emph das bessere Mittel. Ohne den Text zu kennen, kann ich das aber in Bezug auf dein Werk nicht beurteilen.

Aber ich kann noch darauf hinweisen, dass selbst ein kundiger Freund eine gescheite Einführung nicht ersetzen kann. Ein kundiger Freund sollte außerdem erklären, was er da alles in die Präambel packt. Sonst erweist er einem allzu oft nur einen Bärendienst.

Hast du denn einmal ausprobiert, ob die vorgeschlagenen Änderungen ein brauchbares Ergebnis liefern? Du solltest das nämlich wirklich nicht so lassen. Nicht einmal Seotenumbrüche unmittelbar nach diesen Pseudoüberschriften werden beidir derzeit verhindert. Notfalls könnte man übrigens mit einer KOMA-Script-Klasse sogar untersttichene Überschriften realisieren. Würde ich aber weiterhin davon abraten.

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