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Überschriften in KOMA-book

 

Quintatoen
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     Beitrag Verfasst am: 15.11.2015, 11:20     Titel: Überschriften in KOMA-book
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Hallo zusammen,

ich bin zwar noch ziemlicher LaTeX-Newbie, will aber gleich das ganz dicke Brett bohren... Deshalb schmummle ich auch und benutze LyX. Smile Momentan habe ich dabei folgendes Problem:

Ich benutze KOMA-book, weil es zu meinen Bedpürfnissen am besten passt. Gleichzeitig muss ich aber aus editorischen Gründen die Überschriften abweichend von den Vorgaben formatieren.

Theoretisch ist das ja kein Problem: Als <Standard> formatieren wie ich will und dann mit \addcontentsline{toc} ab ins Inhaltsverzeichnis. Nur funktioniert das dann leider nur sehr bedingt bei den Lesezeichen, die für das PDF angelegt werden. Da sortiert er mir dann plötzlich eine als <part> markierte Überschrift als <chapter> ein. Hä?

Wenn jemand eine Idee hat, wie ich das (elegant) lösen kann, wär' ich höchst dankbar!
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Johannes_B
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     Beitrag Verfasst am: 15.11.2015, 11:50     Titel: Re: Überschriften in KOMA-book
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Quintatoen hat Folgendes geschrieben:
ich bin zwar noch ziemlicher LaTeX-Newbie, will aber gleich das ganz dicke Brett bohren... Deshalb schmummle ich auch und benutze LyX. :)


Dünnbrettbohrer nennt man solche Leute, die können keine dicken Bretter bohren.

Ernsthaft, was du sagt macht für mich erst mal keinen Sinn und ich kann keine konstruktiven Hinweise geben. Wahrscheinlich hast du noch nicht verstanden, wie LaTeX funktioniert. Wenn dir dein Projekt also wichtig ist, dann mach dich erst mal mit den Grundlagen vertraut, sonst fliegst du auf die Nase.
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esdd
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     Beitrag Verfasst am: 15.11.2015, 12:36     Titel: Re: Überschriften in KOMA-book
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Quintatoen hat Folgendes geschrieben:
Hä?


Du musst uns schon mindestens zeigen/erklären, wie die Überschriften aussehen sollen und ein kleines, aber lauffähiges InfoMinimalbeispiel ergänzen, dass Dein Problem zeigt, damit wir wissen, was Du bisher treibst. Das was Du geschrieben hast, hört sich sehr seltsam an ... Alles andere ist Rätsel raten und Zeitverschwendung.
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Quintatoen
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     Beitrag Verfasst am: 15.11.2015, 13:11     Titel:
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Ein lauffähiges Minimalbeispiel kann ich leider nicht liefern, da ich ja - wie gesagt - mit dem LyX-Editor arbeite.

Anbei aber zwei Screenshots. "1" zeigt, wie es in KOMA-book als default aussieht und "2", wie ich es benötige.

Wie sich unschwer erkennen lässt, ist ein weiteres Problem, dass KOMA-book Kapitel per default immer nur auf recto-Seiten beginnen lässt, was ja grundsätzlich auch genau richtig ist.

Zum Kontext: Das Ganze wird ein Transliterat eines Buches des 18. Jahrhunderts, bei dem - auch sehr guten Gründen - außer der Schrifttype möglichst nichts verändert werden soll.

Danke im Voraus!



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Johannes_B
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     Beitrag Verfasst am: 15.11.2015, 13:24     Titel:
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http://wiki.lyx.org/FAQ/MinimalExample

http://texwelt.de/wissen/fragen/120.....ch-lyx-dokumente-zu-latex
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Quintatoen
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     Beitrag Verfasst am: 15.11.2015, 13:25     Titel:
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Danke.
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faultier
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     Beitrag Verfasst am: 21.11.2015, 10:44     Titel: Re: Überschriften in KOMA-book
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Hallo Quintatoen,

Zitat:
ich bin zwar noch ziemlicher LaTeX-Newbie, will aber gleich das ganz dicke Brett bohren... Deshalb schmummle ich auch und benutze LyX. Smile


Meine Empfehlung wäre, auf LyX zu verzichten und einen Latex-Editor zu nutzen, mit dem Du direkt im Code schreibst. Mit Lyx machst Du Dir meiner Meinung nach mehr Arbeit, weil du auch noch die Oberfläche und Einstellungen lernen musst.

Du könntest Dir als Alternative zu Latex das Makropaket ConTeXt ansehen, das ist recht intuitiv bedienbar. Dort lassen sich auch sehr viel einfacher Chapter, Section & Co einstellen. Allerdings ist von ConTeXt abzuraten, wenn Du einen Schwerpunkt in der Bibliographie setzt, hier ist tatsächlich Latex die erste Wahl.

Alternativ kannst Du Dir das hier mal ansehen:
http://texblog.org/2012/07/03/fancy-latex-chapter-styles/

LyX wirkt auf den ersten Blick ansprechend und intuitiv, weil es eine grafische Oberfläche bietet. Hier sehe ich tatsächlich ein Defizit auf dem Latex-Markt. Für meinen Bedarf müsste es ein Frontend geben, das über frei definierbare Buttons verfügt und Befehle wie auch LyX ausblenden kann. Siehe z.b. \emph{} bei LyX. So ein Frontend sollte aber kein Eigenleben haben, sondern man sollte einfach die Präambel dort einpflegen können, die man im normalen Latex Editor nutzt.

Mit LyX hatte ich mich deshalb mal beschäftigt und schnell gemerkt, dass LyX ein merkwürdiges Eigenleben hat. Schon dass etliche Definitionen über separate Menüs eingegeben werden müssen, die in der Präambel stehen, dann merkwürdige Einschränkungen durch das Programm und letztlich die fehlende Möglichkeit, das Programm an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, machen es als grafisches Frontend nicht zur ersten Wahl. LyX zwingt einem leider die eigene Programmlogik auf und stellenweise die eigenen Vorgaben, was dann dazu führt, dass der Nutzer sich neben Latex auch noch in Lyx einarbeiten muss.

Gruss,
faultier

Zuletzt bearbeitet von faultier am 21.11.2015, 11:06, insgesamt einmal bearbeitet
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Quintatoen
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     Beitrag Verfasst am: 21.11.2015, 11:04     Titel:
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Hallo Faultier,

sehe ich etwas anders. Smile Ich bin - leider!!! - vom schon jahrzehntelangen Arbeiten mit Micoschrott so an eine grafische Oberfläche gewöhnt, dass mir der Umstieg enorm schwerfällt. Egal, ob jetzt TeX oder HTML oder sontige Auszeichnungssprachen. Alles schon versucht.

Aber ich weiß durchaus, dass LyX nur eine Prothese ist... Smile
_________________

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faultier
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     Beitrag Verfasst am: 21.11.2015, 11:13     Titel:
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Quintatoen hat Folgendes geschrieben:

sehe ich etwas anders. Smile Ich bin - leider!!! - vom schon jahrzehntelangen Arbeiten mit Micoschrott so an eine grafische Oberfläche gewöhnt, dass mir der Umstieg enorm schwerfällt. Egal, ob jetzt TeX oder HTML oder sontige Auszeichnungssprachen. Alles schon versucht.

Aber ich weiß durchaus, dass LyX nur eine Prothese ist... Smile


Oft ist das eine Frage der Gewohnheit. Ich kann die Vorzüge der grafischen Oberfläche nachvollziehen und sehe hier generell Bedarf. Aber nur aus dem Gedanken heraus, dass die Befehle den freien Lesefluss stören und man die Dokumente erst kompilieren muss, um das Endergebnis zu sehen.
Andererseits zwingt einen Latex auch dazu, sich über eigene Formatierungsgewohnheiten Gedanken zu machen. Ob ich \emph auf einem Button habe oder einfach Alt+E drücke, macht erstmal keinen Unterschied, letzteres ist eher schneller.

Zu den beiden Beispielen kann ich leider nichts sagen, da Du nur das Ergebnis zeigst, nicht aber wie Du dazu gelangt bist. Da jetzt kein Code vorliegt, kann Dir niemand sagen, was Du daran anders machen solltest.
Im LyX kannst Du auch den Quellcode anzeigen lassen.

Ansonsten gibt es im LyX glaube ich irgendwo die Absatzeinstellungen, dort könntest Du "zentriert" bzw "Blocksatz" einstellen.
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u_fischer
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     Beitrag Verfasst am: 21.11.2015, 14:05     Titel:
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Quintatoen hat Folgendes geschrieben:

Aber ich weiß durchaus, dass LyX nur eine Prothese ist... :-)


Nun, für normale Dokumente ist ja noch ok, aber du willst ein "Transliterat eines Buches des 18. Jahrhunderts" erzeugen, was bedeutet, dass eine ganze Menge an Code eingefügt werden muss. Das ist schon ohne Lyx nicht unaufwändig. Wenn man dann noch dauernd mit dem Lyx Interface und exportierten "Minimal"beispiele kämpfen muss und danach überall in den Menüs rumsuchen muss, wo man den Code am besten reintut und wie man lyx daran hindert, Dinge reinzutun, die man nicht haben will, dann wird es nervig.

Meiner Erfahrung nach, benötigen Lyx-User das 1,5-3-Fache an Supportzeit -- sogar dann, wenn sie akzeptieren, dass ich den Quellcode bearbeite und sie Lyx hinterher nicht mehr verwenden können.
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Ulrike Fischer
www.troubleshooting-tex.de
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